Der Sinn einer Religionsgemeinschaft ist ja nun gerade, dass sich mehrere Menschen auf eine gemeinsame Gottesvorstellung einigen. Wer seine ganz persönliche Individualreligion pflegen möchte, der braucht sich doch nicht an bestehende Großreligionen "ranzuhängen" und für sich in Anspruch nehmen, Christ sein zu wollen.
Um sich Christ nennen zu können, sollte man schon wenigstens die Kernaussagen der christlichen Kirchen teilen - sicher nicht jede Einzelheit, aber doch den Minimalkonsens, z.B. dass Jesus Gottes Sohn und der Messias ist und dass Gott in Form der Dreifaltigkeit auftritt.
Man muss gewiss nicht Kirchenmitglied sein, um Christ zu sein, aber in völliger Beliebigkeit kann man das Wort "Christ" auch nicht auslegen.
Davon abgesehen kann man natürlich an Gott glauben, ohne Christ zu sein oder irgendeiner Religionsgemeinschaft anzugehören.
Wenn Gott so kleinkariert wäre, an der Himmelspforte nach der Kirchenmitgliedschaft zu fragen, würde er es nicht verdienen, dass man an ihn glaubt.![]()
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25-02-2008 19:04 #21
"Doktorand" (150-299 Beiträge)
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Da häng ich ne Frage an zum Verständnis. Ich bin wie Robs allen Religionen gegenüber mißtrauisch auch wenns sicher paar tolle Menschen gibt die glauben. Bin deshalb selbst bekennender Agnostiker. Obwohl: ob mich andere Agnostiker auch als solchen bezeichnen würden...? Wann ist ein Agnostiker ein Agnostiker?
In dem Zusammenhang:
Wenn ichs richtig verstehe meinen "juppiduh" und andere dass man nicht selbst entscheidet ob man Christ ist sondern andere das von außen festlegen. Wenn das so ist: WER entscheidet die Kriterien? Die Mehrheit aller Menschen? Die Mehrheit der Glaubenden? Die Kirchenführung?
Wenn also die anderen entscheiden - waren dann im Mittelalter nur die gute Christen die Hexenverbrennungen als wichtige Maßnahme sahen? Hätte Hitler den Krieg gewonnen - würden dann heute die Deutschen Christen bestimmen wer ein guter Christ ist?
Finde die gesamte Frage sehr eigenartig. Ich finde jeder sollte selbst entscheiden ob er glaubt oder eben nicht - und andere damit in Ruhe lassen!
-
25-02-2008 19:25 #22
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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A Statement of Randolph Carter
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25-02-2008 19:49 #23
Persönlich empfehlen kann ich da folgende Personen
Pastor Robert Schuller www.hourofpower.org
Gabs mal ne Zeit um 8 Uhr auf Vox und
Pastor Joel Osteen
www.joelosteen.com
Heben beide eher die positiven Aspekte des Christentums hervor und engagieren sich zum Glück auch nicht politisch. Sind in ihren Predigten recht humorvoll, bringen den Kram verständnismäßig einfach rüber und sind zum Glück etwas der Zeit angepasst. Kritiker werfen ihnen eine gewisse Oberflächlichkeit vor.
Beide kam man auch kostenlos über itunes abonnieren.
Grüße
chowdyhttp://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.
Thank god, I'm not ugly!
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25-02-2008 19:53 #24
Geändert von chowdy (25-02-2008 um 20:31 Uhr)
http://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
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25-02-2008 20:10 #25
"Doktorand" (150-299 Beiträge)
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"Randolph" kannst Du bitte meine Frage direkt beantworten? (Und vor allem vom "KLeinen Gespenst" würd mich die Antwort interessieren.) Wenn Du sagst Kernaussagen müssen anerkannt werden verlagerst Du nur die Frage. WER bestimmt was Kernaussagen sind und was nicht? Der Papst?
Dreifaltigkeit ist ein gutes Beispiel. Hab mal gehört dass die nacträglich erfunden worden ist von den Herren Priestern und Obermönchen. - Waren die nach der Neuerfindung nicht an drei Falten glaubenden von einer Minute auf die andere keine Christen mehr?
Das ist doch genau die Krux mit allen Kirchen: Sie erfinden die Wahrheit immer neu und nutzen sie um Menschen zu manipulieren.
Eben!
Geändert von Wilder Mohn (25-02-2008 um 20:15 Uhr)
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