Auch wenn man bei solchen Fragen immer leicht den Eindruck erweckt, ich will nicht staenkern.
Dennoch von weitem betrachtet erscheint das doch mehr oder weniger der Weg des geringsten Widerstandes zu sein.
Ich bin ja vor allem an allgemeinen Modellen interessiert.
Also waere der Weg sagen wir mal " empfehlenswert " ?
und auch
Du meintest die "wenigsten" Gegenargumente.
Also gibt es fuer dich schlagende Argumente dagegen.
Wie geht man denn damit um ? Ignorieren ? Ethik auf Abruf ?
Thema: Eure Quelle der Ethik ?
+ Antworten
Ergebnis 6 bis 10 von 10
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01-03-2008 02:04 #6
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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04-03-2008 16:55 #7
-
28-10-2010 15:14 #8
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Ponerologie
Nabend zusammen,
um erstmal aufs Thema des Threads einzugehen, also die Quelle meiner persönlichen Ethik ist mein Gewissen, wobei das natürlich wieder die nächsten Fragen aufwirft: Was ist ein Gewissen, wodurch wird es geprägt usw.
Bei der Suche nach dem Übel in der Welt bin ich auf das äußerst interessante Feld der Ponerologie gestoßen. Das ist echt der Hammer und man kommt recht schnell drauf, dass wohl Psychopathen das größte Problem der Menschheit sind...
Ist eigentlich auch sehr einleuchtend, Menschen die "das beste für die Gemeinschaft" wollen, haben oft tatsächlich ein ausgeprägtes Gewissen und hohe Moralvorstellungen. Wenn sie dann allerdings durch Religionen oder sonstwas verblendet sind, machen sie oft schlimme Sachen um ein vermeintlich lohnendes Ziel zu erreichen.
Hardcore Psychopathen finden es hingegen vielfach einfach toll wenn andere leiden, die Befriedigung des eigenen Egos ist dann das einzige Ziel.
Also Psychopathen ausfindig machen und von allen einflussreichen Posten entfernen
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07-11-2010 23:00 #9
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Gegenargumente
Ein gutes Leben zu führen scheint ja erstmal nicht falsch.
Aber das ist eben von der Ethik abhängig - was ist gut?
Zwei Prinzipien:
Positiv: Behandele andere wie du behandelt werden möchtest!
Negativ: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu!
Das Problem ist, was passiert, wen wir gegen unseren Codex gehandelt haben, unser Gewissen unterdrückt, andere sichtbar verletzt, ....haben?
So lange man perfekt ist - kein Problem.
Solange man in seinem Glaubenssystem ein Heilmittel hat, super !
Dann kommt das aber.
Wir sind nicht perfekt.
Durch das Heilmittel wird man abhängig, gebunden, unfrei.
Ob Priester, Ritual, Selbsterlösung, was auch immer.
Die Perspektive:
Ein fröhlicher, perfekter Mensch, gesund, reich, glücklich hätte wahrscheinlich nichts gegen eine Lebensverlängerung oder ein zweites Leben auf gleichem Niveau.
Doch die Last / Elend / Schul ins nächste Leben mitnehmen?
Was, wenn die Spirale runter statt rauf geht?
Was motiviert am Ende des Lebens, wenn die Alternativen weniger werden und die Tage beschwehrlich?
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23-03-2011 13:31 #10
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Ethik
Also ich bin der Meinung das jeder Mensch eine Empfindung für Ethik und Gerechtigkeit hat, Religionen versuchen dies meist den Menschen zu vermitteln, aber ich glaube das empfinden für Gut und Böse wurde jeden Menschen in die Wiege gelegt.
grüße jermaine von Parfumvergleich
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