Nehmen wir doch einfach mal an, ich schaffs als Geiwi in die Unternehmnskommunikatiion (immerhin habe ich ja noch meine ZUSATZQUALIFIKATIONEN). Dann kann ich doch rein theoretisch nach 3 bis 4 Jahren, in denen man sich das Unternehmen und seine Produkte gründlich anschaut, einen MBA machen um dann in Linienjobs (bzw. BWLer-Jobs) einzusteigen. Ich denke, dass man durch einen MBA einiges nachholen kann, denn so viel Spezialwissen häufen BWLer in ihrem Studium auch wieder nicht an. Schon eher beeindruckend ist es, dass sie oft während ihres Studiums Paraktika in diese Richtung machen. Die zählen denke ich mehr als die paar "Marketing-Tools", die man dann auswendig lernen darf.
Thema: Praktikum bei BMW München
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24-03-2005 12:37 #11
@ tigger
Vollinhaltiche Zustimmung. Bei den Agentursätzen auch nicht anders zu erwarten
Ich kenne zwar gute Geisteswissentschaftler in diesem Segment, allerdings sind diese über Jahre in die Thematik reingewachsen. In den heutigen (Arbeit-s)Märkten erwartet man diese Kenntnisse bereits und wünscht sich bereits "geformte" und gestandene Fachexperten. Am liebsten natürlich vom Mitbewerb oder großen Agenturen (Image und Insiderwissen)
Unmöglich ist der Einstieg zwar nicht - wie grundsätzlich nichts unmöglich ist
- aber doch eher unwahrscheinlich...
Grüße
HH
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24-03-2005 17:09 #12Unregistriert Gast
Spezialisten?
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24-03-2005 17:37 #13
Hallo,
Teil der Ausbildung ist ein "mind-set" in einer bestimmten Richtung. Dieser wird genauso erwartet, wie ein gewisser "Stallgeruch". Zwischen Marketing und Unternehmenskommunikation liegen inhaltlich Welten. Die Begriffe sind auch nicht ganz sauber zu trennen...
Grüße
HH
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24-03-2005 17:47 #14Unregistriert Gast
Lieber HH,
kannst Du "mind-set" und "Stallgeruch" noch etwas spezifizieren? Und woher weißt Du das eigentlich? Bist Du BWL-Student?
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24-03-2005 18:10 #15Hallo,
Zitat von Unregistriert
mind-set = Wie denke ich , wie handle ich (implizit: Die vorherrschende Denkrichtung)
Deswegen von Bedeutung, da das Mind-set die Vorgehensweise und Erfolge bestimmt. Eher entrepreneurhaft (Wenige Regeln, eher mehr Risiko) oder administrativ (viele Regeln, eher weniger Risikobereit)
Stallgeruch = Gleiche Uni, Gleicher Studiengang, Gleiche (vorherige) Erfahrung im selben Unternehmen, ...
Als Geisteswissenschaftlicher hat man es da oft schwerer.
Woher ich das weiß? Als Management Consultant kenne ich die Entscheider, deren mind-set, Denkrichtungen und Vorurteile (auch ggü. Quereinsteigern und Geisteswissenschaftlern). Problem bei allen Quereinsteigern ist, dass diese Geld und Risiko bedeuten. Risiko impliziert Kosten. Unnötige Kosten sind schmerzhaft und beschneiden das eigene Incentive.
Ein MBA ist im eigentlichen Sinne eine General Management Ausbildung, die für internationale Führungsaufgaben qualifizieren soll. Im Bereich Marketing sollte man berufsbegleitend, wie auch Vollzeit immer spezial-Abschlüsse wählen.
Grüße + dicke Eier (schöne Ostern)
HH
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