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  1. #1
    bagira2306 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Frage Abitur u. Studium mit 32?

    Hi!

    Vielleicht kann man mir hier etwas helfen. Bin 32 und möchte auf dem zweiten Bildungsweg gerne Abitur nachmachen und studieren. Haltet mich also nicht verrückt! Ich weiß selber, daß ich alt bin!

    Wollte eigentlich immer aufs Gym. Als 13jährige hatte ich immer den Traum gehabt, Archäologie zu studieren. Der Traum platzte leider, da mich meine Eltern nicht aufs Gym gelassen haben. Allerdings konnte ich es dann durchsetzen, auf die Realschule zu gehen. Hm, und wie es der Teufel so wollte, mußte man ja ab der 8ten wählen, welchen Zweig man gehen will. Tja, ich mußte da auf den kaufmännischen Zweig. Leider machte mir das keinen Spaß und meine Eltern nahmen mich von der Schule. Machte also dann nur meinen "Quali" natürlich Schwerpunkt Englisch und Maschinenschreiben.

    Mit 16 fing ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau an. Insgesamt habe ich 11 Jahre gearbeitet inkl. Ausbildung. Mit 27 geheiratet, zwei Kinder.... Tja, und jetzt möchte ich eigentlich das machen, was mir meine Eltern damals verweigerten. Allerdings nichts mit Geschichte, sondern eher Medizin... genauer gesagt Gerichtsmedizin.

    Kennt sich zufälligerweise jemand aus, was ich genau machen muß????

    Abitur nachholen - ist klar... allerdings wohl nicht mehr regulär in der Schule

    Fernstudium ? Abendschule? Wie lange dauert sowas?
    Wie lange würde ein Studium mit dem Schwerpunkt Gerichtsmedizin dauern?
    Oder wäre das nur Medizin, gibts Gerichtsmedizin selbst gar nicht???

    Würde mich auf Antworten freuen!

  2. #2
    Avatar von HHadschi
    HHadschi ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
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    43
    Hallo,

    m.W. musst Du für Gerichtsmedizin das komplette Medizin-Studium durchziehen. Das bedeutet 6 Jahre Regelstudienzeit. Das bedeutet 6 Jahre Vollzeit-Studium! M.W. folgen nach den 6 Jahren, noch 3-5 Jahre als Assistent, bis man/frau wirklich als Gerichtsmediziner (Facharzt) tätig sein darf.
    Träume sind wichtig, sie geben Kraft, allerdings findest Du sicher eine Studienmöglichkeit, die Dich nicht 6 Jahre + finanziell und persönlich (Deine Familie) stark belastet.


    Ich würde mir eine FH suchen, die Dir eine Facherfahrung nach Aufnahmeprüfung als Eingangsvorrausetzung anerkennt und dann in diesem Fach meine Energie verteilen

  3. #3
    bagira2306 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    02.04.2005
    Beiträge
    6
    Hm, das ist wohl dann doch ein nicht zu verwirklichender Traum. Vielleicht sollte ich mir dann nicht so hohe Ziele stecken.

    "Forensic" würde mich sehr interessieren, also denke ich werde ich vielleicht Richtung Biologie einschlagen. Entomologe oder etwas in dieser Richtung.

    Möchte gerne etwas machen, wo ich in ein paar Jahren sagen kann, hoppla, ich hab´s ja doch noch geschafft. Mein bisheriger Beruf - fällt mir jetzt nach 5 Jahren zuhause ein - ist nicht unbedingt das, was ich mir bis an meine Rentenzeit vorstellen kann.

  4. #4
    TheLast ist offline "Absolvent" (80-149 Beiträge)
    Registriert seit
    09.12.2003
    Beiträge
    114
    Ganz so negativ würde ich das Ganze noch nicht sehen. Ich denke, dass es da im Prinzip nur drei Punkte gibt, die Erfüllt sein müssen:

    1) Das Einkommen Deines Mannes reicht aus um Euch gut darstehen zu lassen (sprich Du hast keine finanziellen Sorgen, studieren wird leider in nächster Zeit ziemlich teuer).

    2) Du wohnst in der Nähe einer Uni, die den Fachbereich anbietet der Dich interessiert (sprich keine zu langen Wege, da umziehen wahrscheinlich nihct in Frage kommt).

    3) Du bist Dir bewußt, dass es mindestens 9 (Abitur + Studium) wahrscheinlich aber eher 10 oder 11 Jahre dauert und Du dieses Durchhaltevermögen hast (Eine Aufgeben zwischen drin wäre wahrscheinlöich nicht wircklich gut für Dein Selbstbewustsein).

    Ich denke wenn diese 3 Punkte zusammenkommen spräche nichts dagegen wenn du dir deinen Traum erfüllst. Klar wird es nicht einfacher was neues zu lernen aber ich denke wenn ein Ziel da ist, kann man das schaffen. Und ich glaube für deine Familie ist eine Mutter, die etwas tut was Ihr Spass macht besser, als eine, die Ihre Träume aufgeben musste und aus Beschäftigungtherapie irgendwo malochen geht.

  5. #5
    bagira2306 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    02.04.2005
    Beiträge
    6
    Tja, ich denke zwei der Punkte sind zu realisieren. Was mit dem ersten Punkt allerdings ist??? Ich sollte mich vielleicht zuvor mal erkundigen, was ein Studium kostet.

    In der Nähe hätte ich Erlangen mit einer Uni und in Nürnberg wäre eine FH. Biologie wäre da wohl kein Problem. Allerdings müsste man ja dann auch erst mal einen Studienplatz ergattern. Alternative vielleicht wäre noch ein anerkanntes Fernstudium.

    Allerdings weiß ich nicht, ob ich überhaupt die Voraussetzungen für das alles mitbringen kann. Tja, was man in der Jugend verbockt, kann man im "Alter" schlechter ausbügeln. Aber ich habe mir jetzt erst mal Infomaterial schicken lassen. Dank Internet sitzt man mit seinem Nicht-Wissen dann doch nicht so auf dem Trockenen. Mal sehen, ob ich danach schlauer bin.

    Aber danke für die Aufmunterung!

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