es gibt zum beispiel biomedizin-studiengänge in würzburg oder bonn. in würzburg machst du meines wissens nach in den ersten zwei semestern hauptsächlich sachen aus dem bio-studium, die nächsten vier semester bestehen aber größtenteils aus den vorklinischen fächern der mediziner. am besten du schaust mal auf die seite der fachschaft: www.fibio.de
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07-08-2005 20:10 #1Desperate Gast
Studienabbruch Medizin - Ich hasse mein Studium nur noch
Hat irgendjemand eine Idee/Vorschlag/Tipp, was ich mit einem abgebrochenen Medizinstudium anfangen kann (egal was...bitte alles vorschlagen)????
Ich kann nicht aufhören, bevor ich keine Alternative habe, aber hasse diesen Studiengang nur noch. Habe alle vorklinischen Scheine zusammen und versuche noch das Physikum, danach Schicht. Keine Lust mehr. Trotz Zukunftssorgen.
Bin schon im 6. Semester (Regelzeit wär Physikum nach 4) und hab jetzt schon Angst davor, wie mir ein Personalchef irgendwann tief in die Augen schaut und verkündet..., dass solche Gammler nicht genommen werden (wahrscheinlich kommt es nicht einmal dazu, weil ich sofort aussortiert werde).
Am liebsten wäre mir etwas, wo meine Scheine, bzw. mein bisheriges Wissen irgendwie weiterhelfen. Damit es nicht ganz verlorene Zeit war.
Krankenschwester-Ausbildung kommt nicht in Frage.
So etwas wie Public-Health würde mir Spass machen... einen fachverwandten Bereich (aber das gibts ja nur als Aufbaustudiengang). Gibt es im Ausland so etwas (wo nicht so teuer)?
Auf keinen Fall will ich in die Klinik direkt.
Gibt es irgendwelche Biomedizin- oder Forschungs-Studiengänge die passen?
Hat irgendjemand konkrete Erfahrungen als Medizin-Abbrecher????????
Bin um jeden Ratschlag froh!!!!
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07-08-2005 22:19 #2elmo Gast
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07-08-2005 23:52 #3
"Habilitand" (500-749 Beiträge)
- Registriert seit
- 11.02.2003
- Beiträge
- 743
Hi,
Erfahrung als Medizin-Abbrecher hab ich nicht, da du aber nach dem Ausland gefragt hast:
UWE bietet einen einjährigen (Aufbau-)Studiengang in Public Health an
http://info.uwe.ac.uk/courses/viewCo...=12142&stream=
der mit einem BSc abschließt. Das ist aber eigentlich für Krankenschwestern/-pfleger gedacht. Mit deinen Vorkenntnissen könntest du aber immerhin mal anfragen, wie die Chancen für dich stehen. Mehr als nein sagen, können sie ja nicht. (Und es ist ne schöne Uni, riesen Campus...hab schon dort gearbeitet, wirklich nett.
)
Ansonsten bietet z.B. die University of Central Lancashire noch einen BA/BSc in Public Health
http://www.uclan.ac.uk/courses/ug/babsc_ph.htm
Der dauert 3 Jahre, weil er für Leute ohne Vorkenntnisse in dem Bereich gedacht ist.
Für beide Studiengänge müsstest du dich über UCAS (www.ucas.com) bewerben, wo du auch noch nach weiteren möglichen Studiengängen suchen kannst. Bewerbungsfrist für dieses Jahr ist schon lange vorbei, könntest dich erst wieder fürs WS2006 bewerben. (Das Jahr muss man ja nicht ungenutzt lassen.)
WS2006 ist allerdings Stichdatum für die Einführung einer neuen Studiengebührenregelung. Will heissen, du musst die Gebühren (ca. 3000GBP pro Jahr) nicht mehr vor/während dem Studium zahlen, sondern erst wenn du nachher nen Job hast (und mehr als 15000 GBP pro Jahr verdienst). Solltest du nix danach machen, werden deine Schulden nach 25 Jahren gestrichen.
Alternativ könnte man noch Schottland versuchen, da sind die Gebühren wesentlich geringer (ca. 2000 GBP nach Ende des Studiums). Allerdings weiss ich nicht, wie das nach 2006 dort geregelt wird.
Schönen Gruß
Kel
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08-08-2005 20:48 #4
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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Bei 6000 unbesetzten Krankenhausarzt-Stellen aufgrund fehlender Bewerber??
Zitat von Desperate
Mach Dir doch bitte *deswegen* keine Sorgen, die reine Semesterzahl (sofern nicht völlig abenteuerlich hoch) ist nicht per se ein Negativ-/Positivkriterium, schon gar nicht bei extremem Bewerberunterschuß!
Eine gute Bekannte von mir hatte irgendwann im Hauptstudium auch einen riesigen Haß auf das Studium und hat überlegt, was sie jetzt macht, um das in den Griff zu bekommen. Sie hat nicht abgebrochen, sondern das Medizinstudium ein Semester ruhen lassen und (parallel dazu) mit Mathematik angefangen - einer kleinen "Schwäche" von ihr. Sie hat das ein Semester mit vollem Elan durchgezogen und danach wieder Lust auf die Medizinerei gehabt. Vielleicht auch für Dich eine Möglichkeit? Du solltest natürlich das Ausbildungsziel Arzt an sich noch erstrebenswert finden, ansonsten lieber ein Ende mit Schrecken (sofortiger Abbruch und Wechsel) als Schrecken ohne Ende über viele Semester.
P.
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08-08-2005 22:55 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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In Bielefeld gibt es den nagelneuen Studiengang Gesundheitswissenschaften, vielleicht schaust du dir das mal an?
Zitat von Desperate
Ciao,
Neroli
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and that’s what makes my life so fucking fantastic
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