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  1. #1
    mysproy ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
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    7

    Arbeitslosigkeit im Lebenslauf kaschieren

    Hallo,

    mich würde interessieren, ob es legal ist im Lebenslauf seine Arbeitslosigkeit zu verschweigen und stattdessen anzugeben, was man in dieser Zeit getan hat.

    Ich bin seit August 2009 arbeitslos, habe in dieser Zeit neben zahlreichen Bewerbungen allerdings auch noch andere Dinge "geleistet".

    Beispielsweise habe ich im August 2009 eine Homepage für eine Freundin erstellt, die ich derzeit noch pflege.

    Seit Februar 2010 mache ich Übersetzungen für Lieder und stelle damit Videos her bzw. versehe Originalvideos mit Untertiteln - diese werden bei einem Charity-Event gezeigt werden.

    Desweiteren lektoriere, übersetze oder texte ich Texte für Bekannte oder erteile Nachhilfe.

    All diese Tätigkeiten geschehen allerdings auf freiwilliger Basis, d. h. ich bekomme kein Geld dafür.

    Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn jemand Tipps hätte, wie ich das in ansprechender Weise in meinen Lebenslauf übernehmen könnnte.

  2. #2
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    18.06.2006
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    3.691
    Wie Du siehst, sind "arbeitslos" und "arbeitslos" tatsächlich zwei verschiedene Paar Schuhe. So lange Du nicht nur bei Bier und Zigarette auf dem Sofa rumhängst und das RTL-II-Programm auf Dich einwirken lässt, kannst Du doch aufschreiben, was Du getan hast.

    Hat die "ehrenamtliche" Arbeit irgendeinen Bezug zu der angestrebten Tätigkeit? Warst oder bist Du darüber hinaus in einem Verein engagiert tätig, der Dir darüber womöglich auch ein Zeugnis ausstellen kann? Hast Du Volkshochschulkurse und andere Weiterbildungsangebote intensiv wahrgenommen?

    Versuche deine Tätigkeiten (bei jeder Bewerbung neu) im Hinblick auf die Relevanz zur angestrebten Stelle zu prüfen und die Formulierungen im Lebenslauf entsprechend anzupassen.

    Viel Erfolg.

  3. #3
    mysproy ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.03.2009
    Beiträge
    7
    Hallo lausitzer,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort.

    Die freiwillige Arbeit hat Bezug zu der angestrebten Tätgikeit.
    Ich bin in keinem Verein tätig. Bei Anfrage im Vorstellungsgespräch müsste ich auf meine Freunde und Bekannte verweisen bzw. die Veranstalter der Charity-Aktion.

    Volkshochschulkurse habe ich keine besucht und weitergebildet habe ich mich autodidaktisch: HTML, Audio-/Video-/Untertitel/ Schnittprogramme habe ich eigenständig erlernt. Ich habe keine Zeugnisse, mit denen ich das nachweisen kann, habe es allerdings unter IT-Kenntnisse angegeben.

    Als Nachhilfelehrerin war ich jahrelang tätig und von meinem Chef habe ich auch ein Zeugnis erhalten.
    Was das Texten, Lektorieren und Übersetzen anbelangt, da könnte ich höchstens auf die HP bzw. die Übersetzungs- und Untertitel-Videos verweisen - würde ich allerdings vermutlich nur auf Nachfrage machen und nicht im Lebenslauf angeben.

    Liebe Grüße!

  4. #4
    Typ XXI Gast
    Arbeitslosigkeit ist keine Schande, besonders jetzt nicht. Fast 10 Millionen Menschen in D sind arbeitslos. In fast allen Lebensläufen sind irgendwelche Lücken. Versuche gar nicht erst sie zu kaschieren. Das wirkt albern.

    Wenn die Tätigkeiten der vergangenen Monate einen Bezug zur angestrebten Stelle haben, solltest du sie erwähnen. Jede Erfahrung kann nützlich sein.

    Das Einstellungsgespräch muss klären, ob du in der Lage bist, die geforderten Tätigkeiten in Zukunft zu erledigen. Wenn jemand dabei in einem relativ kurzen Zeitraum der Vergangenheit über die Maßen herumstochert, zeigt das nur, wie wenig du sonst zu bieten hast. Das macht ein Personaler nur, um dir nicht extra erklären zu müssen, warum du die Stelle nicht bekommst.

  5. #5
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.06.2006
    Beiträge
    3.691
    Zusätzlich zu den Informationen über Deine freiberufliche Tätigkeitsphase würde ich mich aber mal bei der Arbeitsagentur dahingehend schlau machen, ob es Eingliederungshilfen, Lohnkostenzuschüsse o.ä. gibt. Falls ja, lässt Du diese Informationen dann im Vorstellungsgespräch mit einfließen.

    Lass Dir doch von dem Videoverwender - wenn das wirklich eine wochenlange Arbeit war - eine Bestätigung für die ehrenamtliche Mitarbeit im Verein ausstellen. Ich nehme doch mal an, Dein Engagement bei denen begann nicht erst mit dem Videozusammenschnitt und endete nicht sofort nach Abgabe. Nein, Du bist da richtig aktiv und gehst voll auf in der Arbeit für andere Menschen.

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