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  1. #11
    Tigger ist offline Moderator
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    Beiträge
    1.574
    Zitat Zitat von Paracelsus Beitrag anzeigen
    Da kann ich mit ein paar Jahren industrieller Berufserfahrung in einer ganz anderen Branche vollauf zustimmen. Man wird für's Problemlösen bezahlt und benutzt einen Teil des im Studium angefressenen Wissens (das, was beim Bulimielernen übrig blieb... ) dazu, den täglichen Irrsinn zu beherrschen.
    Das kann ich bestätigen. 20% Wahnsinnsmanagement, 30% Schadensbegrenzung/ Feuerwehrproblemlösung (es muss gleich funktionieren, darf nicht zu innovativ sein und soll Problem beheben), 20% denken und 30% neue Probleme vor Problementsehung lösen.

    Die tollen Theorien aus meinen ersten 6 Semestern an einer Universität habe ich NIE gebraucht. Sinnvoller waren die 8 Semester Praxisseminare von der FH mit den Beispielen des täglichen Wahnsinns.

    Was die Banalität angeht: wenn Du es schaffst, weniger als 2/3 Routinetätigkeiten im Job zu haben, ist das eigentlich schon ein recht spannender Job. Das eine Drittel Unvorhergesehenes kann einen nämlich ziemlich viel Nerven kosten...P.
    Stimmt lieber P. Ich finde die Banalitäten des Alltags eigentlich entspannend. Habe ne 1:2-Aufteilung, aber 50% Streß reichen mir.
    "You can get the tiger out of the jungle, but you can't get the jungle out of the tiger" - einen Dank an den Vogonen für den Signaturspruch

    Moderatorin im Kontakte- und im Karriere-Forum

  2. #12
    Paracelsus ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Tigger Beitrag anzeigen
    Die tollen Theorien aus meinen ersten 6 Semestern an einer Universität habe ich NIE gebraucht.
    Frag mich mal, wie viele der in langen Nachtstunden mühsam auswendig gelernten chemischen Strukturformeln, Reaktionsmechanismen, Biosynthesen und Bioabbauwege ich je gebraucht habe...

    Das, was ich wirklich benutzen kann, ist das Wissen aus einigen Fächern, die viel zu kurz kommen, z.B. Technologie - für Apotheker in der Industrie in den Bereichen Quality und Herstellung das wichtigste überhaupt...

    Zitat Zitat von Tigger Beitrag anzeigen
    Ich finde die Banalitäten des Alltags eigentlich entspannend. Habe ne 1:2-Aufteilung, aber 50% Streß reichen mir.
    Onkel Pareto verrät uns ja auch, dass es wenige Sachen sind, die uns die meisten Kopfschmerzen bereiten. Ich finde so ein bisschen "Action" ja ganz gut (man gewöhnt sich irgendwann daran, wenn man morgens um kurz nach acht aufschlägt und den Tag maximal bis 11 Uhr wirklich planen kann... ), aber wenn das in planlosen Aktionismus abgleitet, ziehe ich dann irgendwann auch die sonst von mir ziemlich verabscheuten knicken-lochen-heften-Tätigkeiten vor. Schont das Herz und die Nerven.

    P.

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