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  1. #1
    LauraFrau ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    31.05.2012
    Beiträge
    19

    Abitur vs. Hauptschulabschluss

    Wer von euch hat alles einen Hauptschulabschluss und wer hat das Abitur gemacht? Gibt es jemanden, der direkte Vergleiche zu beiden Varianten aufstellen kann? Wenn ja, wie viel schwieriger ist ein Abiturabschluss gegenüber dem Hauptabschluss?

  2. #2
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
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    5.335

    Zugeben würde es keiner

    Zitat Zitat von LauraFrau Beitrag anzeigen
    Wer von euch hat alles einen Hauptschulabschluss und wer hat das Abitur gemacht?
    Hier, in diesem Forum, sollte sich die Antwort eigentlich von selbst verstehen.
    Allerdings wenn ich mir´s so recht überlege, fällt mir doch der eine oder andere Teilnehmer ein, bei dem ich ernsthafte Zweifel daran habe, dass der Besagte die Voraussetzungen für das Erreichen zumindest einer (Fach-) Hochschulreife mitbringt.
    Gibt es jemanden, der direkte Vergleiche zu beiden Varianten aufstellen kann? Wenn ja, wie viel schwieriger ist ein Abiturabschluss gegenüber dem Hauptabschluss?
    DAS würde mich auch mal interessieren, weil ich nämlich nicht glaube, dass es so jemanden gibt.

    Genauer gesagt glaube ich nicht, dass jemand, der zunächst "nur" einen HS- Abschluss gemacht hat, nur wenig später dann sowohl die Mittlere-, als auch die (Allgemeine) HS- Reife dranhängt. (also noch im selben Lebensabschnitt)
    Vorstellen kann ich mir jemanden, der nach Haupt- und Berufsschule im Lauf der Jahre weitere Abschlüsse an Volkshoch- und Fernschulen macht um dann vielleicht noch als Pensionär das Abi nachzuholen.
    Das läßt jedoch keinen direkten Vergleich der Unterschiede zwischen den 3 Schulabschlüssen zu, weil sie normalerweise zwischen dem 6. und 20. Lebensjahr erworben werden. In dieser Zeit liegen jedoch 2- 3 Jahre der Pubertät; einer Zeit, in der sich das Gehirn im Totalumbau befindet und von den Bildungsinhalten so gut wie nichts hängen bleibt.
    Schon rein rechnerisch muss klar sein, dass bei einem Hauptschüler, bei dem bis zu 1/3 der Schulzeit in die Pubertät fällt, das Bildungsergebnis anders ausfallen muss als bei einem Abiturienten, bei dem das nur in 1/4 der Schuljahre der Fall ist.

    Nicht zuletzt klagen vor allem die Handwerksbetriebe über Ausbildungsunfähige Bewerber. Ein HS- Abgänger, der sich von 13- 16 in der Pubertät befand, wird mit dem effektiven Bildungsstand eines 12- Jährigen in die Arbeitswelt entlassen. Bei einem Abiturienten stehen danach immer noch mindestens 2 Jahre zur Verfügung um die Lücken zu füllen. (= wichtigstes Gegenargument gegen 12- Jahre- Abi)
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  3. #3
    maxboy ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    03.05.2012
    Beiträge
    43
    Da gibt es gravierende Unterschiede. Beim Hauptschulabschluss musst du nicht ansatzweise so viel pauken wie beim Abitur. Jedenfalls sind das meine Erfahrungen. Gerade beim Abitur werden mitunter Fragen gefordert, die du nicht einmal während des Studiums beantworten müsstest.

  4. #4
    Fandango ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    30.08.2012
    Beiträge
    6
    Wenn man in Betracht zieht, das in den Tagen der Welt Wirtschaftskrise in Ländern wie Spanien,Griechenland,etc. Abiturienten,Studenten oder selbst Menschen mit Doktortitel alles dafür tun würden, um einen Job an einer Supermarktkasse zu ergattern...^^

    Max

  5. #5
    Fredder ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    24.07.2012
    Beiträge
    17
    Wie aufwändig der Hauptschulabschluss ist, kann ich nicht beurteilen, aber dass ich vor dem Abi (2005) jetzt Unmengen an Zeit ins Lernen investiert hätte, kann ich nicht behaupten. Wobei die Art der Fragestellung beim Abi auch meiner Faulheit entgegen kam: Wenn ich etwas verstanden hatte, hatte ich nicht mehr eingesehen, etwas auswendig zu lernen. Ziemlich dämlich, wie ich inzwischen weiß, denn Verständnis baut auf Wissen auf. Hab ich dann im Studium gemerkt Allerdings rechtzeitig, sodass das Diplom auch geklappt hat

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