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  1. #1
    Taranga Leela Gast

    noch nicht studieren, trozdem kindergeld?

    Hi, hab ein kleines Problem, das am besten ganz schnell beantwortet werden muss!!!
    Ich will zum wintersemester 05 zu studieren anfangen und bis dahin mein leben genießen, jobben, reisen etc.
    das problem ist jetzt aber, dass dann für ein jahr das kindergeld gestrichen wird. das geht aber nicht, hock ja trotzdem meinen eltern auf der tasche. was kann ich also machen?
    anmelden für studium mit hohem NC und dann ablehnung abwarten geht ja nicht, das hätte ich schon bis zum 15.7 machen müssen (da war ende der frist für zulassungsbeschränkte studiengänge).
    ich könnte mich jetzt einfach für zulassungsfreie fächer einschreiben und dann einfach nicht zu den vorlesungen gehen und nächstes jahr dann das studienfach wechseln und das nehmen, was ich wirklich will. aber hat jemand ne ahnung, ob das so problemlos geht? gibts da nicht probleme, wenn man nie zu vorlesungen erscheint? wie ist das dann mit BAföG? kann ich das dann noch bekommen?
    ich meine es hätte schon vorteile, schließlich habe ich dann den studentenstatus inne...=vergünstigungen im kino etc.
    eine weitere möglichkeit wäre auch ein praktikum, da ich aber in unregelmäßigen abständen immer mal wieder vereisen möchte, geht das auch nicht. oder vielleicht doch -- ich könnte doch einfach von meinem vater bestätigen lassen, dass ich bei ihm im büro ein praktikum mache (er ist selbstständig) oder geht das nicht?
    kleine info am rande: hab im mai abi gemacht und die letzten 4 monate gearbeitet.
    naja, wäre toll, wenn ihr ein paar hilfreiche tipps habt! aber bitte schnell, sollte ich mich nämlich tatsächlich für ein zulassungsfreien studiengang einschreiben müssen, dann muss ich das spätestens am freitag (1.oktober) machen, sonst ist schluss.
    Danke schonmal!!!

  2. #2
    Unregistriert Gast
    Wenn du dich jetzt einschreibst, hast du in einem Jahr keine Vorteile, da du keine Wartezeit hast, wenn du dich für einen Studiengang einschreibst. Sprich in einem Jahr ist immer noch hoher NC und ohne Vorteile wie 2 Semester Wartezeit keine Chance dein Wunschfach zu studieren.
    Mit Bafög gäbe das kein Problem, weil soweit ich weiß man innerhalb der ersten beiden Semester wechseln kann.
    Versuch dich geg. im Sommersemester schon für deinen Wunschstudiengang zu bewerben und im Sommersemester einzuschreiben, falls du angenommen wurdest.

    @Kindergeld: wenn du dich arbeitslos meldest bekommen deine Eltern glaub ich noch weiter Kindergeld, aber weitere Unterstützung erhälst du dadurch mein ich nicht.

  3. #3
    Avatar von Neroli
    Neroli ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    02.05.2004
    Beiträge
    4.476
    Zitat Zitat von Taranga Leela
    Hi, hab ein kleines Problem, das am besten ganz schnell beantwortet werden muss!!!
    Ich will zum wintersemester 05 zu studieren anfangen und bis dahin mein leben genießen, jobben, reisen etc.
    das problem ist jetzt aber, dass dann für ein jahr das kindergeld gestrichen wird. das geht aber nicht, hock ja trotzdem meinen eltern auf der tasche. was kann ich also machen?
    Das ist heute schon der zweite Thread, der im Grunde nur darum geht, Geld vom Staat abzuzocken, obwohl man Geld hat, um zu reisen, das Leben zu genießen etc. - Hast du eigentlich kein schlechtes Gewissen dabei? Nur mal so als Denkanstoß...

    Ciao,
    Neroli

  4. #4
    Jinsei ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    25.09.2004
    Beiträge
    5

    Been there, done that

    Auch wenn ich jetzt vielleicht ein schlechtes Gewissen haben sollte... Ich bin selbst den Weg gegangen, den Taranga jetzt gehen will. Und zwar schlicht und einfach, weil ich erstens sowieso direkt nach dem Abi nicht wusste, was genau ich mit meinem Leben anfangen soll, und weil ich zweitens das Gefühl hatte, dass ich in der Schule viele Sachen *nicht* gelernt hatte, die ich dann ganz gerne privat und ohne Druck von außen nachholen wollte. Ist mir auch gelungen, zumindest in einem gewissen Rahmen. Ich will jetzt hier nicht meine Lebensgeschichte erzählen, auch wenn ich noch so versucht bin :P - aber schließlich geht's hier ja um Tarangas Fragen.

    Ich weiß leider nicht, wieviel sich mittlerweile so geändert hat, aber bei mir damals (1997/1998) war's überhaupt kein Problem, sich einfach für ein paar "Otto Normal-Fächer" einzuschreiben, und dann niemals auch nur einen Fuß in die Uni zu setzen - bis zur Exmatrikulation, versteht sich.

    Vorteile:
    - man hat erstmal Zeit zum Nachdenken und "Sich selbst finden"
    - man kann verschiedene Jobs ausprobieren
    - ja, ja, man kann auch die ganzen Studentenermäßigungen genießen, aber das sollte nicht der Hauptbeweggrund sein
    - man kann auch schon mal ein bisschen Geld ansparen, denn im Studium später kann's mit dem Arbeiten schwierig werden
    - man kann reisen wann immer man will (wenn man arbeitslos gemeldet ist, darf man das eigentlich nicht so ohne weiteres, bzw werden einem dann die Mittel gestrichen, wenn die dahinterkommen)
    - längere Auslandsaufenthalte sind auch möglich, und die sind auf jeden Fall eine Bereicherung für die persönliche Entwicklung

    Nachteile:
    - kommt natürlich drauf an wo du studierst, aber hier in NRW wurden mir jetzt meine beiden "vergeudeten" Semester auf die Regelstudienzeit draufgerechnet, was z.B. bedeutet, dass ich nicht mehr zu "echtem" Bafög berechtigt bin, sondern nur noch zu einem Volldarlehen, was höchstens ein Jahr lang gezahlt wird, und dann wird es auch noch verzinst, und man muss mit dem Abzahlen schon sechs Monate nach der letzten Zahlung beginnen. Oder so hab ich das jedenfalls verstanden. Wenn ich jetzt Mist gelabert hab, verbessert mich ruhig.
    Das mit dem Draufrechnen auf die Regelstudienzeit betrifft aber übrigens Neuanfänger anscheinend nicht. Warum die das dann den "alten Hasen" aufhalsen, obwohl die ja noch nicht mal ahnen konnten, dass es mal solche Komplikationen geben könnte... dabei meine ich jetzt noch nicht mal das Bafög oder die Regelstudienzeit als solche, sondern eben die Sache mit den Studiengebühren.

    Eh, naja, ums kurz zu machen, informier dich über solche Dinge genauestens. Ich selber kann nur sagen, dass ich (noch) nichts bereue. Ich bin halt meinen eigenen Weg in meinem eigenen Tempo gegangen. Das muss jeder für sich selbst wissen. Hauptsache ist, denke ich, dass man sich stets bewusst ist, dass man hinterher nicht über andererleuts Vorurteile jammern darf. Ich selber will letzten Endes sowieso selbstständig werden, also ist's mir zunächst mal egal was potentielle Arbeitgeber von meinem Lebenslauf halten. Aber es kann immer mal sein, dass man dann doch von anderen abhängig ist, und dann sollte man in der Lage sein, auf anderen Ebenen voll zu überzeugen.

    Also überleg's dir gut - wenn du meinst, es ist das richtige für dich, dann tu's, und steh dazu, mit allen Konsequenzen.

    Viel Glück in jedem Fall, kann man ja mittlerweile selbst mit 1A kurvenfreiem Lebenslauf gut gebrauchen....

  5. #5
    justine Gast
    n'abend..

    hm, also ich finde auch unverschämt, dass du den studienplatz eigentlich jmd. "wegnimmst", welcher sich evtl. gerne voll seinem studium widmen würde.. finanzielle abzocke ist es natürlich auch .....

    sorry.. aber meine meinung!
    mfg, justine

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