Wie gut, daß zwischen meinem Geburtsort, wo ich mich überhaupt nicht auskenne, meinem Heimatort und dem Ort, wo ich das Studium abgeschlossen habe (ungleich Universitätsstadt) und jetzt arbeite ein paar Kilometer Weg liegen. Die Straßenkarte sagt, mit allen Umwegen sind es 200 km.
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24-06-2005 19:16 #1
"Habilitand" (500-749 Beiträge)
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Was kommt besser an - Studium im Heimatort oder in einer fremden Stadt?
Hallo! Kann man es so pauschal sagen, welche Studenten-Typen nach dem Studium bevorzugt eingestellt werden bzw. welche Typen gesucht werden? Hat man deutlich weniger Chancen wenn man z.B. in Münster geboren wurde, dort ABI macht, dann die Berufsausbildung auch dort und schließlich auch noch das Studium dort, um anschließend sich nur in Münster zu bewerben um eine Stelle. Am besten die ganze Zeit noch bei den Eltern gewohnt, da es ja so gemütlich dort ist!
Oder hat man bessere Chancen, wenn man nicht in seinem Heimatort studiert, sondern FÜR sein Studium umgezogen ist, sich in einer fremden Stadt zurechtfinden muss, eine eigene Haltsführung hat, sich selbst organisieren lernt, oder ganz plump gesagt "über den Tellerrand" hinaus geschaut hat? Letzterer beruflicher Werdegang dürfte sich doch viel positiver auf zukünftige Arbeitgeber auswirken, da es ja eigentlich der schwierigere Weg ist, oder wie seht ihr das?
Geändert von Tomcraft (24-06-2005 um 19:18 Uhr)
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24-06-2005 19:53 #2
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30-06-2005 13:32 #3
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Bei mir ist die Situation genauso, studiere in der Stadt, in der ich auch geboren wurde und zur Schule gegangen bin.
Darauf wurde ich sogar einmal in einem Bewerbungsgespräch für ein Praktikum angesprochen. Man muss eben eine gute Begründung liefern können, warum man für das Studium nicht in eine andere Stadt gegangen ist. Begründungen können sein: Studiengang wird nur hier angeboten, spezielle Fächerkombination wird nur hier angeboten, gute Auslandskontakte der Uni, renommierte Professoren etc.
Solange man seine Entscheidungen gut begründen kann, werden sie einem auch niemals negativ ausgelegt.
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01-07-2005 12:01 #4
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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Es könnten ja auch schlicht wirtschaftliche Erwägungen sein, wenn man nicht aus finanzkräftiger Familie stammt und einen die Aussicht auf Jobs und/oder Verschuldung nur für den nackten Lebensunterhalt nicht gerade reizt. Allerdings sollte man dann schon ein paar Praktika weitab von der Heimat machen, um zu zeigen, dass man prinzipiell mobil und flexibel ist (zwei bei Firmen beliebte "buzzwords"...).
Zitat von Nine
Ansonsten gilt natürlich: was man schlüssig begründen kann ist kein Problem.
P.
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01-07-2005 12:52 #5Unregistriert Gast
mhmh also das argument mit den "wirtschaftlichen gruenden" kann ich nicht teilen. ich bin nach dem abi auch woanders hingegangen, gezwungenermassen, weil aeh.. ich komm aus posemuckel. zu den zeiten hab ich bafoeg-hoechstsatz bekommen und es hat auch gereicht. ich versteh die diskussionen immer nicht a la "ich will bald studieren aber ich brauch nen job, weil meine eltern koennen mir nichts geben". aber das ist nen anderes thema

viele gruesse
saus
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