Was ist das? Nano heißt nur 10 hoch minus 9, also ziemlich klein. Und aus unerfindlichen Gründen, schmeißen allerlei Fördermittelgeber, inklusive der Bundesministerien, nur so mit Geld um sich, wenn in einem Antrag was von Nano drin steht, ohne geht gar nicht mehr.
Was man schließlich mit chemischen Partikeln anfängt, die so klein sind, ist ein weites Feld. Zumeist treten die aber dann auch wieder in Agglomeraten auf, die deutlich größer sind, als wenige Nanometer. 1 Millimeter sind schließlich auch 1 Million Nanometer
Ganz interessant scheint neben allerlei Wundereffekten in der Technik die Arbeitsicherheit und der Arbeitsschutz beim Umgang mit Nanopartikeln zu sein. Kein Mensch weiß heute, wie die sich mit biologischen Systemen, insbesondere mit dem Menschen vertragen. Nicht bei der Verarbeitung und nicht bei der späteren Anwendung. Darüber kann sich die Medizin in vielleicht 20-30 Jahren Gedanken machen, bezeichnenderweise erst in einem Zeitraum, in dem die soziale Marktwirtschaft und die gesetzliche paritätisch finanzierte Krankenversicherung abgeschafft sein werden und jeder allein derartige Risiken absichern muss. Derweil steht heute in den Sicherheitsdatenblättern. "Wir wissen von nichts, aber tragen sie vorsichtshalber mal Latexhandschuhe und eine Staubschutzmaske. Verkehrt kann es nicht sein."
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09-01-2009 18:05 #6kgb Gast
Danke für die schnellen Antworten!
Zur Frage, warum ich mich für diese Richtung entschieden habe:
Ich finde eigentlich die Tätigkeit interessant etwas zu forschen, verbessern, entwickeln ...
Mir gefällt auch, dass man in Teams an Projekten arbeitet und es nicht langweilig wird, da es sehr abwechslungsreich ist und man immer etwas neues zu tun hat.
Ich hatte z.b. in der 11 ein praktikum gemacht als Bankkauffrau und das hat mir nicht gefallen, da man die ganze Zeit im Büro saß und jeden Tag das selbe gemacht hat. Und die Bankkaufleute selber hatten nachher nichts von dem was sie gemacht haben. Irgendwie kam mir das so vor, dass sie nur da saßen und mit den Kunden reden, Formulare ausfüllen und dann bis zum Ende des Monats warten, damit sie ihr Gehalt bekommen und glücklich sind. Vielleicht kommt es auch nur mir so vor, weil ich nicht so interessiert an Wirtschaft und Handel bin.
Andererseits bin ich auch sprachlich gut und könnte theoretisch auch etwas in die Richtung machen, aber ich glaub das entspricht nicht meinen zukünftigen Vorstellungen und viel reden tue ich auch nicht so gerne.
Zur Bewerbung: Kann man sich an einer Uni für mehrere Studiengänge gleichzeitig bewerben und später je nachdem sich für eins entscheiden?
Und was haltet ihr eigentlich von Nanotechnologie?
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12-01-2009 09:43 #7
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12-01-2009 10:27 #8Typ XXI Gast
Wer im Labor einen weißen Kittel, Handschuhe und Schutzmaske trägt, macht immerhin einen guten Eindruck. Dass Partikel in der Größenordnung von Nanometern locker durch die Maschen eines Filters hindurchpassen, deren Weite sich in der Größenordnung von µ- Metern bewegt, (Faktor 1000) bekommen die meisten nicht mal an der Uni gesagt.
Damit wären wir beim größten Irrtum, dem junge Menschen beim Studieren unterliegen können.
Wer glaubt, im Studium bekäme man die Weisheit mit dem Schaumlöffel verabreicht, irrt. Man bekommt Informationen, die erst in Verbindung mt Fragestellungen zu Wissen werden.
Weisheit muss schon vor den Studium vorhanden sein. Auf der Uni kommt nichts hinzu.
Was hat das mit der Fächer- und Berufswahl zu tun?
Es gibt nicht wenige Berufsfelder, in denen man nur zu reproduzieren braucht, was man einst in der Berufsausbildung gelernt hat. Selten kommt etwas Neues hinzu, der Alltag ist Routine.
Bei anderen wiederum hat man das Gefühl, als habe einen die Ausbildung überhaupt nicht auf den Berufsalltag vorbereitet.
An welcher Uni steht z.B. "Projektteamsitzung" oder "Dienstreiseabrechnung" auf dem Stundenplan?
Dem unschlüssigen Abiturienten sei daher wärmstens empfohlen, sich eine präzise Vorstellung vom Traumberuf zu verschaffen, und dann das zu studieren, was dafür erforderlich ist.
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12-01-2009 11:29 #9
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Zu Deiner Nano-Frage: Ich hatte vor Kurzem einen Vortrag vom TÜV Süd gehört über "Nano" und da ging es genau darum: Alles mögliche wird als "Nano" bezeichnet und die Folgen von Nanopartikeln sind noch kaum absehbar. (Ein tolles Beispiel: Die Waschmaschine eines namenhaften deutschen Herstellers, die mit Silberpartikeln in Nanogröße beschichtet ist, wird in den USA als Pestizid eingestuft, weil Silberpartikel Biozide sein können und keiner weiß, wie insbesondere diese Partikel sich in den Abwässern etc. anreichern.) Z.B. gibt es Anzeichen, dass Nanopartikel rein wegen der Größe Zellwände durchdringen können und dort unterschiedlichste "Probleme" auslösen können, z.B. schlicht mechanische Reizungen und Abstoßungsreaktionen im Zellinneren (mögliche Folgen z.B. Nekrosen und Krebs). Klingt alles gruselig, aber letztlich: Man kann die Folgen schlicht noch nicht abschätzen und es gibt ja auch "natürliche" Partikel in Nanogröße (bei Feuern, Gischt...).
Zu der anderen Frage: Soweit ich weiß (und so habe ich selbst es auch gemacht), kann man sich mehrfach auch innerhalb einer Uni bewerben, vielleicht ist das aber je nach Uni unterschiedlich, im Zweifel hilft ein Telefonanruf in der Uni. Der Fairness halber solltest Du dann aber die jeweilige Uni informieren, wenn Du eine Zulassung bekommst und diese nicht annehmen willst oder von einem (Los-)Antrag zurücktrittst, weil Du schon etwas anderes gefunden hast.
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25-01-2009 17:28 #10kgb Gast
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