Hat keiner eine Meinung, Erfahrung oder sonst was dazu
Habe außerdem vor dann in der Zeit wo ich verlängert eingeschrieben bin noch eine zweimonatige Auslandsreise zu machen, für die ich mich aber privat eh nochmal separat versichere...
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16-06-2009 10:28 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Studium verlängern wegen Krankenversicherung?
Hi ihr Studis,
habe folgende Frage bzw. möchte mal eure Meinungen dazu einholen:
Ich schreibe zurzeit meine Diplomarbeit und stehe damit im letzten Semester meines Elektrotechnik Studiums. Ich bin 23 Jahre alt und zurzeit, so wie die meisten, familienversichert.
Nach meiner Diplomarbeit (Abgabe 11.07, Semesterende 31.08) mache ich eine Mittelamerikareise (Beginn 26.08 - 15.10.09). In den Job möchte ich ab November 2009 eintreten.
Nun ist mein Problem, dass ich ja nach dem Studium nicht mehr familienversichert bin, weil man nur bis zum 23. Geburtstag oder bis zum 25. Gebu., wenn man in einer Ausbildung steckt, über die Eltern versichert ist. Würde ich mich selbst krankenversichern, kostet das monatlich 138 Eur (HEK). Über die Bundesagentur für Arbeit kann ich mich auch nicht versichern, weil ich nicht ALG II beanspruchen kann, weil ich noch nie 12 Monate Abgabenpflichtig gearbeitet habe.
So, jetzt denk ich mir: Nun gut, verlängere ich doch einfach noch um ein Semester?
Vorteile:- Studentenstatus (die Vorteile kennt wohl ein jeder)
- Bahnticket,
- Krankenversicherung,
- Einsparung der monatlichen 138Eur für KV; Im kürzesten Fall 3 Monate (Sept., Okt, Nov.) = 414 Eur. Im schlechtesten Fall über November hinaus = 414 + x * 138
- Semestergebühren: Da ich in Hessen studiere, fallen "nur" 212 Eur an (weniger als 3 Monate KV!)
- Außerdem würde ich ja dann 1 Semester länger studieren und damit nicht mehr in meiner Regelstudienzeit. Habe aber erfahren, dass ich mein Diplomzeugnis trotzdem bekomme, auch wenn ich noch eingeschrieben bin. Außerdem steht auf dem Diplomzeugnis nirgends, wie lange man studiert hat (wegen Diskriminierung gegenüber Langzeitstudis?).
So, nun überwiegen wohl die Vorteile für die Verlängerung des Studiums? Wie seht ihr das. Würdet ihr es machen?
Da ich mich für manche Stellen bewerbe, bei denen es echt schwer ist reinzukommen und in der Ausschreibung expilizit steht "kurze Studiendauer" weiß ich halt nicht, wie die Firmen das dann sehen. Ich mein klar kann ich denen ja plausibel machen, warum ich noch 1 Semester drangehangen habe aber ob der Grund; "Ja ich wollte mir das Geld für die KV sparen", dann so gut ankommen ist eine andere Sache
Also, danke für jeden Rat!
Viele Grüße
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22-06-2009 14:36 #2
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Geändert von just.rene (22-06-2009 um 14:41 Uhr)
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22-06-2009 15:02 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Wenn Du meinst, dass der Beitragszahler in der GKV nun auch noch für Deine Reisen nach Nordamerika aufkommt, liegst Du irgendwie falsch. Selbstverständlich hat die beitragsfreie Mitversicherung in der Familienversicherung irgendwann ein Ende. Und das steht, wenn Du nicht vorher die Altersgrenze überschreitest, spätestens auf Deinem Hochschulabschlußzeugnis. Nach der Erstausbildung (Datum der Urkunde) ist nämlich auch Schluß mit Kindergeld, Steuerbegünstigung der Eltern und eben auch der Familienversicherung in der Krankenkasse.
Der Anspruch auf ALG 2 ist nicht an vorherige Versicherungszeiten in der ALV gekoppelt, da es aus Steuermitteln finanziert wird - wohl aber an den inländischen Aufenthalt und die Fähigkeit für zumindest 3 Stunden werktäglich für eine Beschäftigung zur Verfügung zu stehen. Beide Bedingungen erfüllst Du nicht, wenn Du Ausland mehrmonatigen Urlaub machst.
Soweit es nur um eine Krankenversicherung geht, nützt Dir die inländische Weiterversicherung in der GKV sowieso nichts, wenn Du auf der anderen Seite des großen Teiches bist. Da brauchst Du eine Auslandskrankenversicherung und zwar dann noch eine, die auch den längeren Aufenthalt und nicht nur die Urlaubskurzreise von 2 bis 3 Wochen abdeckt.
Im übrigen wird auch die Uni eine Studienverlängerung nach eingereichter Abschlussarbeit kritisch hinterfragen. D.h. hier kommt nur die Neuimmatrikulation in ein anderes Studienfach in Frage. Wenn man aber in Nordamerika durch die Gegend wandert, dürfte es naturgemäß schwer fallen, die Anwesenheitspflicht und studienbegleitende Zwischenprüfungen im Bachelor-Studium zu erfüllen. Sprich, Du wirst vermutlich ganz schnell wieder exmatrikuliert.
Wovon finanzierst Du eigentlich Deine Reise, wenn es finanziell so eng aussieht, dass Du hier Beihilfe zum Sozialbetrug von den Foristen haben willst?
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23-06-2009 20:15 #4
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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1. wollte ich hier niemanden zur beihilfe irgend eines betruges anstiften
2. sehe ich ein, dass die ganze idee wohl nicht ganz korrekt ist. kam auch erst durch ex-kommilitonen auf die idee, weil die sich eben noch ein semester eingeschrieben hatten. ja sogar die dame von der BAfA hat am telefon dieser idee zugestimmt.
3. habe ich das geld für diese reise durch nebentätigkeiten während meines in regelstudienzeit abgeschlossenen studiums angespart, um eben nach dem studium solch eine reise durchführen zu können; auch wenn das hier gar nichts zur sache tut
4. sind mir die ganzen vorteile, die man während der erstausbildung hat und die du aufzählst bewusst, sonst wäre ich ja auch erst gar nicht auf diese doofe idee gekommen
5. wollte ich auf jeden fall ein zweitstudium vermeiden; dann eher gleich selbst zu GKV
6. weiß ich auch, dass ich eine private AGKV benötige, es ging ja nicht nur um die GKV, sondern auch die anderen vergünstigungen. die GKV benötige ich eben nur für die zeit nach dem studium bis zum jobenstieg, der evtl ja nicht direkt nach der auslandsreise stattfindet.
7. danke ich dir für deine stellungnahme
8. entschuldige ich mich dafür, dass ich die großschreibung missachtet habe und das ich auf diese blöde idee kam
schöne grüße
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23-06-2009 21:13 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Lausi, auch wenn wir öfter verschiedener Meinung sind, aber in diesem Fall teile ich Deine Meinung zu diesem Thema
Allerdings kann man sich durchaus (für zumindest ein Semester) neu immatrikulieren, und zwar abseits von Bachelor und Master, so dass die Abwesenheit vom Studium nicht auffliegt. Und noch den Studentenstatus genießen. Hab ich am eigenen Leibe erfahren und von mehreren anderen Absolventen erfahren
Aber nicht weitersagen!
Und noch was: Der Threadsteller schreibt von 6 Wochen Erholungsurlaub nach Mittelamerika, nicht Nordamerika. Die kann man ihm ja wohl zugestehen nach semesterlanger Schufterei. Nur weil Du die nicht hattest, musst ihm das ja nicht verbieten.
Liebe ist eine Lebenseinstellung: Wer Liebe sät, wird Liebe ernten.
Wir alle sind erst einmal Triebtäter, sind aber im Allgemeinen so frei, es nicht zu bleiben.
Die Möglichkeit zur Entscheidung ist der entscheidende Qualitätssprung.
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