Als Pharmazeut kann ich Dir bestätigen, dass man hinterher ziemlich gute und vor allem vielfältige Berufsaussichten hat, wenn man sich nicht räumlich und vom Tätigkeitsfeld zu sehr einschränkt. Wir Pharmazeuten sind am Ende "Universaldilettanten", d.h. wir haben im Studium ziemlich viele verschiedene naturwissenschaftliche Fachgebiete gestreift. Das ist für die Industrie sehr wertvoll; spezialisieren kann man sich hinterher außerdem noch vielfältig.
Für die Arbeit in der Apotheke muss man wie überall im Spezial-Einzelhandel ein offener und und sich für sein (hier oft schwer krankes!) Gegenüber interessierender Mensch sein. Außerdem sollte man kein Problem mit den nicht unbedingt komfortablen Arbeitszeiten des Einzelhandels haben.
P.
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27-09-2009 17:59 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Pharmazie oder Ernährungswissenschaften
Hey!
Ich habe vor kurzem eine Zusage für Pharmazie aber auch für Ernährungswissenschaften bekommen. Nun bin ich am überlegen, was ich studieren werde. Mich interessieren beide Studiengänge sehr. Allerdings ist ja gesagt, dass man bei Pharmazie bessere Berufschancen hat. Dafür habe ich aber auch gehört, dass das Studium sau schwer ist. Aber wie sind die Chancen für Ernährungswissenschaftler für einen guten Beruf?
Vielleicht studiert ja einer von euch Ernährungswissenschaften oder Pharmazie und kann mir ein paar Tipps geben, welche ich bei meine Wahl beachten kann.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
LG
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27-09-2009 21:40 #2
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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04-10-2009 20:57 #3
Also, wenn du nochmal einen guten Überblick gewinnen willst, dann kann ich dir mit den folgenden Links zumindest für Pharmazie ein wenig weiterhelfen. In den Artikeln geht es um Berufschancen für Pharmazeutiker und ein Student berichtet von seinem Pharmazie-Studium.
Praxisbericht Studium
Berufschancen
Ich hoffe es hilft dir weiter
Liebe Grüße
Leon
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07-10-2009 18:31 #4susi_eis Gast
hallo schmaria,
ich studiere pharmazie, meine mitbewohnerin ernährungswissenschaften. beide sind breit gefächerte naturwissenschaftliche studiengänge, beide sind lernintensiv, beide haben einen hohen anteil an unipraktika im studium.
wenn man fertig ist, hat der apotheker halt eine approbation und darf damit in der apotheke arbeiten und dort oder z.b. auch in der krankenhausapotheke in der beratung tätig sein. in der öffentlichen apotheke bringt das dann natürlich auch z.t. recht merkwürdige arbeitszeiten mit sich und den kundenkontakt, der ja dem ein oder anderen auch nicht so liegt/gefällt... wenn man das denn nun um keinen preis will, kann man es umgehen und in der industrie/forschung/auf ämtern/in schulen... unterkommen.
ernährungswissenschaften kann ich dir natürlich nur aus der erzählung darstellen: meine mitbewohnerin meinte, forschung, labor und beratung sind die wesentlichen arbeitsmöglichkeiten, wobei die stellen in der beratung sehr beliebt seien unter den absolventen und man daher auch sehr gut sein muss...
--->mit pharmazie hast du mehr möglichkeiten, insbesondere wenn du in die beratung willst. (was man ja aber zu studienbeginn meist noch nicht weiß...) ich würde dir zu pharmazie raten!
viel erfolg!
-die Susi-
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