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  1. #1
    roybaer ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Beiträge
    2

    Wechsel Physik zu Maschinenbau

    Hallo liebe Leute,

    ich bin derzeit im ersten Semester Physik an der Uni Göttingen. Eine schöne Stadt und ein interessantes Fach, ohne Frage. Das Problem ist: Der viele Zeitaufwand und Stress, die Wochenenden an denen man an irgendwelchen Zetteln sitzt und das Wissen, dass das die nächsten 5 Jahre kein Stück besser wird, selbst nicht in der Vorlesungsfreie Zeit, machen mir Angst. Seit ich angefangen haben mit studieren, werd ich immer deprimierter, sehe kaum noch Menschen mit denen ich nicht gerade Zettel rechne (oder wenn ich mir mal Freizeit nehme, von denen ich Zettel abschreibe ohne sie zu verstehen...) und bin einfach nicht so recht fröhlich. Ich hab eigentlich jeden Tag einen Grund zum weinen. Früher war ich wirklich glücklich, habe fröhliche Sommermusik selbst zu Weihnachten gesungen und bin darin aufgegangen, aber irgendwie zieht mich das runter. Selbst meine Freundin hat mit mir schlussgemacht, weil ich mich so verändert habe. Ich brauche einfach meine Freizeit und habe auch eine Krankheit, die arg mit meinem Stresslevel und Gemütszustand deprimiert und trotz dessen, dass ich gelernt habe einfach mal zu "chillen" wenn mir etwas zu nahe kommt, wird es derzeit schlimmer: Ich habe mehr oder weniger die Wahl zwischen dem Übungsstress und dem genauen Wissen, dass ich gnadenlos verkacken werde in der Prüfung. Zu dumm für den Kram bin ich auf keinen Fall, ich kann einfach nicht so viel Zeit in Lernen investieren, ohne dass ich das Gefühl habe, dass das Leben an mir vorbeizieht. Genug dazu,
    meine Frage ist nun eigentlich: Wenn ich mit meinem Semester Physik zu Maschinenbau wechsele, kann ich dann quasi gleich im 2. Semester anfangen, weil die Inhalte ähnlich sind( oder ich zumindestens schon die Weisheit mit den Löffeln gegessen habe dank meines Semester Physik) oder weil das Sommersemester nicht zwangsläufig auf dem Wintersemester aufbaut? Ich würde dann an der Uni Braunschweig studieren wollen. Oder ich mache das SS woanders wo das geht und wechsel dann, is sowas möglich?
    Ich möchte halt nicht die Zeit und die 700€ verschenkt haben...
    Vielleicht kann mir jemand helfen oder beraten,

    Liebe Grüße

    Achso naja, falls es nicht angerechnet wird, dann such ich mir jetzt halt nen Job und verdien solange Geld, damit die sonst so generösen Eltern nicht meckern Darum frag ich hauptsächlich.
    Geändert von roybaer (10-12-2009 um 19:49 Uhr)

  2. #2
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    25.07.2003
    Beiträge
    5.278
    Wenn Du glaubst, dass es Dir bei den Ölfingern besser ergeht, oder dass Du dort gar eine ruhige Kugel schieben kannst, dann bist Du schief gewickelt.

    Da wirst Du, genau wie jetzt auch, vor Deinen Hausaufgabenblättern in HM, TM, Technischer Thermodynamik und den 20 anderen Fächern sitzen. In der "vorlesungsfreien Zeit" wirst Du Dich auf durchschnittlich 3- 4 Prüfungen oder Universitätspraktika vorbereiten.

    Ich habe in meinen 9 Jahren Verfahrenstechnik genau 3 Mal Urlaub gemacht, im Durchschnitt jede Prüfung 2 Mal geschrieben und einen Notenschnitt von 3,ebbes.
    (man spricht in dem Zusammenhang von 4 gewinnt)

    Wenn Du zu nahe am Wasser gebaut bist, nicht aus der Kuschelecke raus an die frische Luft willst, unter Depressionen leidest oder sonstwie einen an der Waffel hast, dann bist Du für jedes anständige Studium ungeeignet. Und über eines solltest Du Dir wirklich mal klar werden. So wie die Schule ein Klacks ist im Vergleich zur Uni, so ist die Uni ein Klacks im Vergleich zu Job.

    So, und jetzt reiß Dich zusammen, hör auf rumzupiensen und mach die Hausaufgaben.
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  3. #3
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.06.2006
    Beiträge
    3.691
    Astir hat recht. Da muss man durch. Kenne ich auch aus meinem Studium, das man sich da regelmäßig die Nächte mit den Übungsblättern aus Analysis und Algebra um die Ohren geschlagen hat. Und, ja die sind allesamt weniger für Einzelkämpfer geeignet, sondern erfordern geradezu, dass man sich in einer Gruppe zusammenfindet und zusammen drüber grübelt. Im Wohnheim wurde gemeinsam zusammen gesessen und gerechnet und als auswärts Wohnender hätte ich damals auch gut und gerne schon eine Flatrate und Standleitung fürs Telefon gehabt...

  4. #4
    roybaer ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.12.2009
    Beiträge
    2
    Vergesst alle was ich gesagt hatte, ich war einfach nur down!

    Ich zieh das jetzt durch, Physik studieren is garnicht so schlimm. Ich hatte nur meine Probleme und hab sie überall außer bei mir gesucht, aber ich hab mich wieder. Danke für die nette Beratung.

    btw.: oh gott is mir das rumgejammer peinlich

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