Dann solltest Du eigentlich kein Problem haben, meines Wissens kann man sogar ein abgebrochenes Studium wieder aufnehmen (warum auch nicht?), kritisch wird es bei den meisten Studiengängen, wenn man an einer anderen Uni denselben Studiengang "endgültig nicht bestanden" hat oder vielleicht aus anderen Gründen zwangsexmatrikuliert wurde.
Vermutlich hast Du recht, und während Du nicht in Lohn und Brot oder aber einer Ausbildung bist, fließt auch kein Geld. Aber wir sind hier zumeist keine Experten, versuch mal im Internet Informationen zu finden. Außerdem sollte es eigentlich an jeder Uni eine Beratungsstelle geben, die sich hoffentlich mit solchen Fragen auskennt.
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Ergebnis 1 bis 5 von 7
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10-01-2010 18:09 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Falsche Studiengangwahl - bitte um Hilfe!
Guten Tag,
Ich studiere gerade im ersten Semester Anglistik als Hauptfach und Medienwissenschaft als Nebenfach (als B.A.) und stelle seit einiger Zeit fest, dass ich mir bevor ich das Studium begonnen habe genauer hätte überlegen sollen was ich da eigentlich wähle.
Ich will definitiv nicht weiterstudieren, da ich mir das Studium mehr durch den Druck meiner Mutter ausgesucht habe, welche wollte dass ich gleich nach dem Zivi ein Studium beginne. Bei Anglistik dachte ich mir dann, dass es mich so ungefähr schon interessieren wird und dass ich dann doch Übersetzer werden könnte.. Hab jetzt allerdings genauer darüber nachgedacht und denke dass ich das eher illusorisch sah, da es wohl eher schlechte Berufschancen in diesem Bereich gibt.. Und Medienwissenschaft, naja, ist sowieso so sinnfrei dass es mich dermaßen demotiviert dort hinzugehen..
Ich brauche auf jeden Fall eine Pause, ich bin körperlich und seelisch stark angeschlagen(will ich nicht näher drauf eingehen) und kann so nicht weitermachen
Welche Konsequenzen hat es für mich, wenn ich mich jetzt im laufenden Semester exmatrikuliere und die Prüfungen (bei denen ich mich natürlich nicht anmelden werde) auch nicht mitschreibe? Ich nehme an im selben Fach wieder anfangen wird dann problematisch, aber in dieser Richtung will ich eh nicht weitermachen...
Und, die eigentlich wichtigere Frage:
Ich habe noch "genügend" finanzielle Rücklagen um das Sommersemester als "Denkpause" und "Selbstfindungszeit" zu Nutzen, müsste also nicht arbeiten oder sonst irgend etwas machen, jetzt frage ich mich natürlich wie sich das auf meine Krankenversicherung auswirkt, da ich ja im Moment noch bei meiner Mutter mitversichert bin.
Also im klartext: Kann ich mein Studium jetzt abbrechen, dann ein Semester "Pause" einlegen um mir in der Zeit zu überlegen was ich eigentlich wirklich machen will und dann einfach weiterstudieren bzw eine Lehre beginnen oder was mir eben einfällt? Ich nehme an das Kindergeld fällt für die Zeit weg und auch mein Vater (der getrennt von uns wohnt) muss in der Zeit keinen Unterhalt zahlen, sehe ich das richtig? Jedoch wenn ich es wieder beginne werden diese Zahlungen wieder beginnen? Und wie ist es eben mit der Krankenversicherung, muss ich mich für dieses halbe Jahr dann selbst versichern?
Danke für jeden konstruktiven Beitrag!
Grüße,
Michi
-
10-01-2010 23:26 #2
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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Rainald Goetz
Gedanken sind frei. Worte nicht ganz so.
-
11-01-2010 06:52 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Burschenherrlichkeit mit Bier gab´s vielleicht mal zu Zeiten von Thomas Manns Untertan, aber nach der Spaghetti- Reform ist selbst ein Bätschelor- Studium ein fulltime- job, den man nur bei bester seelischer und körperlicher Gesundheit auch mit Erfolg machen kann. Wenn das bei Dir nicht (mehr) gegeben ist, geh zum Arzt, lass Dich krank schreiben und behandeln. Das Attest kannst Du bei der Hochschule einreichen und wirst beurlaubt.
In der Zwischenzeit, während der Feldscher und der Seelenklemptner Deine Leistungsfähgkeit wieder herstellen, kannst Du Dir ja darüber Gedanken machen, wer für Dein Leben Verantwortung übernehmen soll; Du selbst oder Mutti.Geändert von Astir01 (11-01-2010 um 06:54 Uhr)
Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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11-01-2010 18:18 #4
Klingt gut der Plan
Aber bedenke, dass Du durch eine solche "Behandlung" voraussichtlich nie mehr gegen Berufsunfähigkeit versichert werden wirst bzw. bestimmte "Krankheiten" ausgeschlossen werden. Vielleicht solltest Du überlegen, wie Du zunächst mal anderweitig Deine "Krankheit" auskurieren kannst
Liebe ist eine Lebenseinstellung: Wer Liebe sät, wird Liebe ernten.
Wir alle sind erst einmal Triebtäter, sind aber im Allgemeinen so frei, es nicht zu bleiben.
Die Möglichkeit zur Entscheidung ist der entscheidende Qualitätssprung.
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11-01-2010 21:26 #5
"Habilitand" (500-749 Beiträge)
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- 26.04.2008
- Beiträge
- 641
Solche Versicherungen zahlen im Schadensfalle sowieso nicht

Versicherungen sind immer nur solange gut bis man sie braucht ...
Aber, es stimmt, der Threadersteller sollte mal eine Beratungsstelle einer Krankenversicherung, die es an jeder größeren Hochschule gibt, aufsuchen und sich dort beraten lassen.
Meiner Ansicht nach muss er sich innerhalb einer gewissen Frist -3Monate- nach Abbruch des Studiums (denn das wäre es ja) freiwillig versichern.
Dies ist definitiv ohne Gewähr und sollte durch ein Beratungsgespräch überprüft werden.
Alles zur gesetzlichen Versicherung findet man im SGB V und das wiederum auf juris BMJ - Startseite .
Neuerdings besteht auch Versicherungspflicht. Selbst wenn jemand -unvernünftigerweise- es wollte, dürfte er nicht mehr ohne Krankenversicherung sein.
Deswegen vor Abbruch noch erkundigen.
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