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Thema: Studienwahl

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Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Teetrinker ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    23.09.2008
    Beiträge
    7

    Studienwahl

    Hi,

    ich bin jetzt mit meinem Abi durch, warte nur noch auf das Zeugnis und bin verzweifelt am Überlegen, was ich damit dann anfange…

    In meiner Freizeit betreibe ich hauptsächlich Sport, besonders Schwimmen, wo ich auch als Trainer aktiv bin.
    Ein grundlegendes technisches Interesse ist auch vorhanden, wobei ich gleich dazu sagen möchte, dass Mathe nie mein Fach war.

    Für den späteren Beruf ist mir vor allem wichtig, dass es kein „Bürojob“ ist. Wenn ich jeden Tag 8 oder mehr Stunden am PC sitze drehe ich durch.
    Außerdem hasse ich Routine, dafür bin ich, nach eigener Erfahrung, ziemlich stressresistent und nur schwer aus der Ruhe zu bringen.

    Ich würde gern praktisch arbeiten, mich also nicht nur mit der Theorie oder Planung von Dingen auseinandersetzen (worauf die meisten Studiengänge scheinbar hinauslaufen), sondern selbst etwas „schaffen“.
    Auch wäre es schön, etwas „Sinnvolles“ zu tun, also etwas, das nicht nur dem eigenen Portemonnaie hilft

    Ich habe mich schon bei der Polizei beworben, wo ich allerdings aufgrund meiner Sehschwäche abgelehnt wurde. (Die Grenzwerte sind bei allen Landes- und bei der Bundespolizei gleich, auch für den Zoll bin ich leider „untauglich“)

    Fällt vielleicht jemandem ein passender Studiengang bzw. Beruf ein?

    Danke im Voraus

  2. #2
    Typ XXI Gast
    Wenn Mathe "nie dein Fach" sein wird, wirst du nie ein Techniker werden können und auch kein Naturwissenschaftler oder Kaufmann. Damit sind dir praktisch 70 % aller akademischen Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe verschlossen.

    Da wir aber bis jetzt nur deine Schwächen, nicht aber deine Stärken kennen, (Schwimmen kann jedes Brett) würde ich zunächst mal wissen wollen, ob es denn unbedingt ein Studium sein muss. Wie wäre es denn, wenn du zunächst einmal eine handwerklich- technische Berufsausbildung machen würdest?

    Die hätte gleich mehrere Vorteile:
    • Die Theorie und damit die Mathematik beschränkt sich auf das notwendige Minimum und geht sicher nicht über das Niveau des Grundkurses hinaus.
    • Die praktische Arbeit kommt gewiss nicht zu kurz.
    • Wenn es sich nicht um etwas total exotisches handelt, findet sich der passende Ausbildungsberieb irgendwo in der Nähe. Du musst Dein gewohntes Umfeld nicht verlassen und kannst deine Füße weiter bei Papa unter den Tisch strecken.
    • Du erhältst Ausbildungsvergütung statt Gebühren bezahlen zu müssen.
    • Handwerk hat goldenen Boden. Wenn Du eines gelernt und das Prinzip (Ausdauer, Geschick, Sorgfalt) kapiert hast, kannst du dich in jedes andere einarbeiten.

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