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13-12-2010 17:33 #1Nelson_little Gast
Studium Maschinenbau/Verfahrenstechnik oder Physik
Hallo zusammen!
Ich bin Schüler der 12 Klasse und überlege mir was ich später einmal studieren möchte... Ich weis es gibt davon schon genug Threads aber ich habe viele durchgelesen aber es hat mich in meiner Entscheidung noch nicht sehr viel weiter gebracht!Ich bin sehr technisch und naturwissenschaftlich interessiert und auch begabt...
Ich habe einmal folgende Studiengänge in die nähere Wahl gezogen:
Maschinenbau:
+große Zukunftsperspektive
+man kann sich noch in viele Sachen spezialisieren
-sehr viele Studenten(Konkurrenz und außerdem sehr volle Hörsäle)
Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen
+Mischung aus allen Naturwissenschaften vorallem auch aus der Chemie
+gute Zukunftsaussichten
-habe ich gehört mehr Arbeitslose vor allem vor 10 Jahren oder so(habe ich nur gehört keine Ahnung ob das stimmt)
-spezialisierter als Maschinenbau
Physik
+Für mich wahrscheinlich das interessanteste Studienfach aufgrund von Teilchenphysik etc
+Individualist->man kann vieles werden später
-Individualist ->in technischen Berufen werden eher Ingenieure eingestellt,
Seht ihr das ähnlich wie ich?
Und noch dazu die Frage nach der Uni?
Ich habe gehört KIT in Karlsruhe soll sowohl in Physik als auch in Verfahrenstechnik ziemlich gut sein...
RWTH in Aachen ja insgesamt für Ingenieurstudiengänge gut. Aber ich glaube Maschinenbau über 1000 Studienanfänger.....
Freue mich auf eure Meinung...
-
14-12-2010 07:14 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 25.07.2003
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- 5.278
Schön und gut.
Schöner und besser wäre allerdings, wenn Du mathematisch- analytische Interessen und Begabungen hättest.
Letztendlich ist alles Mathematik
Das mit den vollen Hörsälen läßt nach einigen Wochen bzw. in höheren Semestern deutlich nach. Beruflich sind die Perspektiven vor allem dann glänzend, wenn Du Dich entschließt, in eine Richtung zu vertiefen, die Dich zur Arbeit als Projektmanager oder im Vertrieb qualifizieren. (also was Kaufmännisches)Maschinenbau:
+große Zukunftsperspektive
+man kann sich noch in viele Sachen spezialisieren
-sehr viele Studenten (Konkurrenz und außerdem sehr volle Hörsäle)
Zur Not kannst Du Dich aber auch auf CAD oder CAM spezialisieren, wenn Du Deine beruflichen Erfolgschancen durch die Wahl Deiner Studienschwerpunkte zu verbessern suchst. Für beide Richtungen benötigst Du aber weder naturwissenschaftliche noch technische Begabung.
Chemie ist weniger wichtig als es der Name des Studiengangs vermuten läßt. Hauptsache, Du kommst mit Thermodynamik zurecht.Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen
+Mischung aus allen Naturwissenschaften vorallem auch aus der Chemie
+gute Zukunftsaussichten
-habe ich gehört mehr Arbeitslose vor allem vor 10 Jahren oder so(habe ich nur gehört keine Ahnung ob das stimmt)
-spezialisierter als Maschinenbau
Bitte doch zum Spaß mal Deinen Physiklehrer, Dir den 2. Hauptsatz der Thermodynamik zu erklären. Wenn er ins Stottern kommt, und Du nur "Bahnhof und Koffer Klauen" verstehst, erkennst Du vielleicht die Problematik.
Obwohl es mehr Inschinöre als Physiker gibt, sind die Physiker hier im Forum in der Überzahl.Physik
+Für mich wahrscheinlich das interessanteste Studienfach aufgrund von Teilchenphysik etc
+Individualist->man kann vieles werden später
-Individualist ->in technischen Berufen werden eher Ingenieure eingestellt,
Die Frage ist eher, ob Du gut genug für Karlsruhe bist. Ich habe für mein VT- Studium 18 Semester gebraucht (Oct 1990 - Jul 1999); 2 Monate länger als für´s G 13. (Sep 1980 - Apr 1989)Ich habe gehört KIT in Karlsruhe soll sowohl in Physik als auch in Verfahrenstechnik ziemlich gut sein...
Ein Aspekt, der für einen 12- Klässler vielleicht noch nicht so wichtig erscheint, ist der über die MOOS. (member of opposite sex)
Wenn Du jetzt noch keine feste Freundin hast, wird es später nicht eben leichter. Du wirst während des Studiums weder in Aachen noch in Karlsruhe besonders viele zur Auswahl haben und froh sein können, wenn Du am Ende zu denen gehörst, die eine Lehrerin abbekommen haben. Von der Zeit, Tanzlokale zu besuchen, mal ganz abgesehen.Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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