zum Selbstzweck ergreift, um irgendwas studiert und anschließend seine Dissertation zusammenkopiert zu haben, damit man sich in der Politik und auch sonst wo mit einem Dr. Titel zu schmücken, wie unsere allseits geschätzte Bildungsministerin, Annette Schavan, dann sollte sich das Studium schon wenigstens ein Bisschen daran orientieren, dass es jemanden gibt, der für die darin erworbenen Kenntinisse auch was bezahlt.
Klar gibt es die eine oder andere Kommune, die sich einen Angestellten leistet, der von mir aus auch promovierter, urbaner Pflanzenmanager sein darf. Aber mal im Ernst, es ist doch klar wie Kloßbrühe, dass der Typ als erster entlassen wird, wenn besagte Kommune klamm dran ist, und dem Bürgermeister klar wird, dass die meisten Pflanzen auch von allein wachsen.
Klar dürfte wohl auch jedem sein, dass ein Angestellter um so besser bezahlt wird, je weniger es von denen gibt die seine Kenntnisse und Fähigkeiten haben, und je nötiger sie gebraucht werden. Und gez ma ehrlich; wer braucht einen Pflanzen- und Freiraummanager?
Exotische Studiengänge mögen ja im Einzelfall ganz gut sein und durchaus ihre Berechtigung genießen, aber sie verlagern das Klumpenrisiko ebenso eindeutig auf die Seite des Studenten, der ob seiner exotischen und hochspezialisierten Ausbildung auf ein denkbar schmales Arbeitsplatzangebot trifft, dass schon bei einer geringen Asymetrie völlig aus dem Gleichgewicht gerät. D.h. wenn nur zwei Studenten in ganz D- Land in Grünzeugmanagement abschließen, und einer davon kriegt den einzigen Job, ist der andere automatisch auf Harz IV.
Exotische Studiengänge anzubieten kann man keiner Hochschule verbieten und auch keinem Studenten, ihn zu belegen. Ich kann jedoch nur davor warnen. Dem Generalisten, der jederzeit zu allem in der Lage und bereit ist, wird in 99% aller Fälle der Vorzug gegeben.
Der Volksmund sagt nicht umsonst: "Dem Inschinör ist nix zu schwör." Damit ist auch gemeint, dass ein umfangreich in Naturwissenschft und Technik ausgebildeter und flexibler Mensch, besonders jedoch ein Verfahrenstechniker, sich jederzeit überall einarbeiten kann; wenn´s sein muss auch in Windenergie oder Müllentsorgung.
O.K. das Studium ist hart wie Sau. Aber: nur die Harten kommen in den Garten.![]()
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10-05-2012 14:28 #1
Exotische Studiengänge: Und was machst du nach dem Abschluss?
„Bloß nicht 08/15“, sagen Studenten, die sich von der breiten Master-Masse abheben wollen. Doch wie kommen exotische Studiengänge in der Berufswelt an?
Hier geht's zum Artikel auf UNICUM.de
Habt ihr ein Studium in einem exotischen Fach absolviert und wollt eure Erfahrung mit anderen austauschen? Sucht ihr einen extravaganten Studienplatz und braucht Tipps?
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11-05-2012 01:03 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
- Registriert seit
- 25.07.2003
- Beiträge
- 5.335
Wenn man ein Studium nicht
Geändert von Astir01 (22-05-2012 um 16:49 Uhr)
Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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22-05-2012 12:59 #3
Also, mein Mitbewohner studiert Archelogie... der wird Taxifahrer...
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22-05-2012 20:57 #4
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
- Registriert seit
- 21.05.2012
- Beiträge
- 12
Studium schoen und gut, ohne wie auch mit.
Wer weiss schon zu was man faehig ist, wenn es die Lehrern nicht wuessten.
Man muesste sich seiner schon bewusst sein um etwas zu reissen.
Sonst kann man getrost auf einen Stein der Verzweiflung beissen.
Jedoch ein Blink, das versucht ein Schein zu werden.
Wer waere zu so etwas faehig, wer kann ein Schein erschaffen?
Wer koennte sich fuer so etwas zusammenraffen?
Wer sollte denn wirklich so etwas machen koennen?
Die Fragen lassen sich von selbst beantworten.
Denn die Fragen sind die Antworten der Fragen.
Man sollte sich fuer einen Augenblick vergewissern ob man ueberhaupt da ist.
Wenn man sein Blick von Wort zu Wort gleiten laesst oder nur die Buchstaben zu einen Wort vermischen moechte.
Was faellt denn als wahr aus, was als falsch?
Ja, die Antwort traegt diesen entscheidenden Stueck...Genau in diesen Moment.
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12-06-2012 15:21 #5
Lol, Taxifahrer.
Ich mach, wenn alle Stricke reißen, mit einer Freundin ne Bar auf. *g*
Arbeiten beiden neben dem Studium in der Gastro - das wird schon.
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