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  1. #6
    Rigoberto ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    10
    Das ist ja schon etwas einfach gedacht. hm, koennte aber auch als gute Aurede genutzt werden. Ich habe Jura studiert, ich kann nichts dafuer dass ich ein Ar..loch bin! Ne, also es gibt vielleicht bestimmte Tendenzen, Geisteswissenschafter sind vielleicht etwas "anders" drauf als BWLer oder Medizinstudenten, aber ich denke nicht dass ein Fach in der Lage sein kann, einen Menschen zu "verderben".

  2. #7
    Avatar von Studifutter
    Studifutter ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    8
    ich finde.. JURA!
    Aber das ist natürlich auch nur eine subjektive Betrachtung meinerseits..
    Joy- the most important thing in the world♥

  3. #8
    Kekilou ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Keines, entweder man ist schon verdorben oder eben nicht...

  4. #9
    uni-elfe ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    das kann man denke ich pauschal nicht sagen.
    man hört zwar oft, "das ist ein typischer BWLer/jurist etc" aber meistens sind das menschen, die sich auch in der rolle sehen wollen. somit erfüllen sie eben alle klischees oder forderungen die es braucht.
    das liegt aber auch daran, dass man nach dem abi oft noch keinen gefestigten charakter hat bzw. sich leicht beeinflussen lässt, von irgendwelchen normen und zwängen.

    einen charakter verderben kann ein studiengang sicher nicht, da gehört schon mehr dazu.
    wenn jemand von grund auf einen guten charakter hat, wird er nach dem bwl studium sicherlich kein schlechter mensch sein.
    ein gewisses grundpotenzial an schlechten charakterzügen muss schon vorher vorhanden sein, damit sich bestimmte denk- und handlungsweisen festigen können
    Nichts ist so beständig wie der Wandel

  5. #10
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    25.07.2003
    Beiträge
    5.335

    Es ist doch

    interessant, dass die meisten hier eher nicht an die verderbliche Wirkung von Studiengängen glauben, sondern eher an die charakterspezifische Studienwahl.

    Was also war zuerst da; die Henne oder das Ei.

    Zumindest Biologen werden diese Frage, unabhängig von ihrem Charakter, absolut eindeutig beantworten. Sie werden sagen, dass die Fähigkeit des Eierlegens Jahrmillionen vor dem Auftreten der ersten Vögel bei zahllosen Arten gegeben war, sodass das allererste Tier, das unserer heutigen Definition von "Huhn" entsprach, zweifellos aus einem solchen Ei geschlüpft sein musste, während das Muttertier, das das Ei gelegt hatte, eben noch nicht so ganz zu 100 % besagter Definition entsprach.

    Übertragen auf diesen Faden bedeutet das die Frage nach dem Zeitraum im Leben eines Menschen, der im Allgemeinen für seinen Charakter prägend ist.
    Nun wird man den Einwand erheben können, dass es (zumindest) Extrem- (empfundene) Ereignisse sein werden, die den Charakter eines Menschen nachhaltig und erkennbar prägen, und die ihrerseits wiederum in jeder Lebensphase auftreten können, gleichsam zufällig verteilt sind.
    Ja, mag sein.
    Es soll ja Jugendliche geben, die den Mount Everest erstiegen, die Welt allein umsegelt und als Kinderstars beim Film Millionen $ kassiert haben, während andere lebensbedrohliche Krankheiten oder Verletzungen bzw. seelische Traumata zu überstehen hatten, deren Bewältigung länger gedauert hat als heutzutage ein Bätschelor- Studium.
    Einer solchermaßen durchgeplanten, vorgekauten und in Schemata gepressten Lehrveranstaltung geht nach allgemeiner Auffassung die Fähigkeit zur Charakterbildung völlig ab, wenn sie nicht sogar das Gegenteil bewirkt, nämlich zu einer gewissen Art der geistigen Gleichschaltung führt.

    Und trotzdem ....
    werden Absolventen bestimmter Fachrichtungen bestimmte Charakterzüge nachgesagt und bestimmte Klischees halten sich nachdrücklich. (Karohemd und Samenstau ....)

    Auch mein Eindruck vom Studium (damals 1990- 99) war ganz allgemein, dass man als Erwachsener charakterlich vom dem geprägt wird, was man als Erwachsener erlebt, und dass ein kontinuierlich und langanhaltendes Erlebnis stärkeren Einfluss hat, als kurzfristige, schicksalhafte Ereignisse.

    In wieweit das allerdings für die verschulten Studiengänge heutzutage noch gilt, und ob deren unterschiedliche Charakteristika nicht völlig verwischt und hinter die reine Punktejagt zurückgetreten sind, .... naja bestimmt gibt´s dazu bald eine Umfrage als Grundlage für eine Abschlussarbeit.
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

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