Hi Michael,
ich habe Agrarwissenschaften in Bonn studiert und habe meine Wahl nie bereutHohenheim ist ebenfalls keine schlechte Entscheidung.
Zum Studium selber: ich weiss nicht, wie das jetzt mit Master und Bachelor aufgebaut ist, habe mich gerade noch mit nem Diplom retten koennen. Die meisten Leutchen die ich kenne belassen es auch nicht beim Bsc sondern satteln den Master noch drauf. in 5 Jahren ist das wohl ganz gut zu machen.
Agrarwissenschaften ist, aehnlich wie Sozialwissenschaften und Geografie ein sehr breit gefaechertes Studium. Du kannst Dich eher naturwissenschaftlich oder eheroekonomisch ausrichten, normalerweise musst Du aber aus jedem Bereich einige Pflichveranstaltungen besuchen.
Hast Du denn schon ungefaehre Vorstellungen, was Du mal beruflich so machen moechtest? Ich nehme mal an, dass ihr keinen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb habt, den Du uebernehmen koenntest? Viele Agrarler sind jedenfalls in der Industrie anzutreffen (Pflanzenschutz, Zuechtung, Futter, Maschinen etc.), andere in der Verwaltung oder Beratung, beispielsweise in Landwirtschaftskammern oder Ministerien. Details kann Dir dazu jedes Berufsinfozentrum geben oder auch die Uni Hohenheim.
Vorkenntnisse/Interessen: man sollte mit Mathe, Bio, Chemie und Physik nicht ganz auf Kriegsfuss gestanden haben. Insbesondere Mathe und Statistik werden einem im Studium des oefteren begegnen. Notfalls kann man das aber ueber Tutorien, die eigentlich jede Uni anbietet, nacharbeiten. Ganz aufwandslos ist das Studium insgesamt nicht zu machenWir hatten jedenfalls einen ziemlich dicht gepackten Stundenplan und ich kann mir nicht vorstellen, dass die das mit der Modularisierung gross geaendert haben.
Semesterferien: mach Dich ueber die Praktikumsregelung schlau. Das variiert von Uni zu Uni: in Giessen haben sie das Pflichtpraktikum beispielsweise ganz abgeschafft und an anderen Unis deutlich verkuerzt. Dafuer muessen naemlich normalerweise die Semesterferien dran glauben, es sei denn, Du setzt fuer ein Jahr aus und machst die Praktikantenpruefung (kann hilfreich sein wenn man in den oeffentlichen Dienst will) oder Du nimmst Dier ein Urlaubssemester. Ob die in Hohenheim irgendwelche Blockpraktika in die Semesterferien legen weiss ich nicht. Am besten mal mit Leutchen von da kurzschliessen.
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18-12-2007 18:18 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Agrarwissenschaften studieren
Hi, ich spiele mit der Überlegung, Agrarwissenschaften (Uni, Hohenheim scheint da erste Wahl zu sein) zu studieren und würde mich über ein paar Erfahrungen von älteren Semestern freuen.
Welche Neigungen/Interessen/Vorkenntnisse sind für's Studium von Belang?
Wie sieht es mit dem Arbeitsaufwand aus? Bleibt neben der Uni noch Zeit für anderes; gibt es 'echte' Semesterferien, in denen man ganz entspannt ein Praktikum oder auch mal Urlaub machen kann?
Wie sieht es mit den Berufsaussichten aus? Welche Berufsbilder/Job-Aussichten gibt es in den einzelnen Bereichen/Master-Abschlüssen?
Gruß,
Michael
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18-12-2007 20:00 #2
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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18-12-2007 20:59 #3
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Hi, danke für Deine Antwort!
Einen Hof zum Übernehmen habe ich nicht - würde da auch eher in die ökonomische/technische Richtung gehen. Der Master-Studiengang "Organic food chain management" klingt beispielsweise recht interessant.Hast Du denn schon ungefaehre Vorstellungen, was Du mal beruflich so machen moechtest?
Darf ich fragen, was du mit Deinen Studium momentan machst?
Gruß,
Michael
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18-12-2007 21:22 #4
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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Das, wofuer ein Master in Organic Food Management sicher hilfreich gewesen waere

Ich bin der Forschung treu geblieben und befasse mich momentan an der University of Reading in England mit Fragen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Produktkennzeichnung, Verbraucherpolitik und Verbraucherverhalten. Hatte ebenfalls den oekonomischen Zweig gewaehlt, allerdings mit dem Schwerpunkt Ressourcen- und Umweltoekonomie. Die Kombination von Oekologie und Oekonomie aus meiner Sicht am zukunftstraechtigsten
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21-12-2007 23:31 #5
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Klingt interessant.
Gibts hier außer juppiduh noch weitere Agrarwissenschaftler, oder solche, die es werden wollen?
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