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  1. #36
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Paracelsus Beitrag anzeigen
    Über die Frage, was "allzu üppig" bzw. "angemessen" ist, sind schon einige Regalmeter Literatur verfasst worden, ohne dass jemand für sich den Besitz der absoluten Wahrheit reklamieren könnte.

    P.
    Es wundert mich ja auch immer bei der Frage des angemessenen Wohnraums, die da bei Hartz-IV-Empfängern gestellt wird, dass niemand an die Kosten denkt. Ein paar Quadratmeter zuviel oder ein paar Euro monatlich mehr, als irgendeine Vorschrift sagt und schon rücken auf Staatskosten die Umzugs-Lkws an, verfrachten die Personen in ein fremdes Umfeld und es wird auch noch all das bezahlt, was eben bei einem Umzug so anfällt an Renovierungskosten, neuem Mobilar etc. Davon könnte man jahrelang die Mehrkosten der Miete in der alten Wohnung tragen. Wobei diese Denkweise ja auch eben voraussetzt, dass der Hilfeempfänger eben nicht nur vorübergehend bedürftig ist, sondern über längere Zeit.

    Und wollten die Arbeitsmarktreformen nicht eigentlich eine schnellere Vermittlung in Beschäftigung ermöglichen?

    Dieses Verhalten der langjährigen Subventionierung des Istzustandes widerspricht doch gerade den Anforderungen, die das Amt andererseits stellt, wenn es sich regelmäßig die Bewerbungsbemühungen vortragen lässt oder ggf. selbst den Betroffenen in Beschäftigung vermitteln würde.

  2. #37
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    vor der Krise ist nach der Krise

    Zitat Zitat von Sabrina22 Beitrag anzeigen
    Obwohl in diesem Thread seit lange nicht mehr geschrieben wurde, bin ich der Meinung dass das Thema 'Krise' noch immer aktuell ist. Es gibt Gerüchte dass in Griechenland die Strompreise explodiert sind. Kann jemand das bestätigen?
    Solange Du in Griechenland keinen Strom beziehen musst, kann Dir ja gleichgültig sein, ob die Strompreise dort explodiert, nur deflagriert, langsam verschwelt oder gar detoniert sind. Und selbst wenn, muss die Frage doch sein, ob die neuen Preise eher gerechtfertigt sind, oder ob es die alten waren.

    Ob in Griechenland oder in China ein Sack Reis umfällt oder stehen bleibt, dürfte jedoch auf die tatsächlichen Verhältnisse der Weltwirtschaft nur geringen Einfluss nehmen. Was solch ein Ereignis im Lebensmittellager hingegen in diesen durch Unsicherheit und Nervosität gekennzeichneten Zeiten beeinflussen kann, ist die Stimmung an den Handelsplätzen. Die Akteure dort neigen in jeder nur denkbaren Hinsicht zur Psychose und zur Übertreibung. Sie machen buchstäblich aus jeder Mücke eine Elefantenherde, der dann alle hinterhertrampeln, wenn sie sich mal in diese oder jene Richtung in Bewegung gesetzt hat.

    Solch eine Massenbewegung aufzuhalten hat in der Vergangenheit regelmäßig sogar die Mglichkeiten der betroffenen Staaten überfordert und mir will es so scheinen, als sei selbst der gebündelte Versuch der wirtschaftlich stärksten Staaten Europas zum Scheitern verurteilt, den Zusammenbruch eines einzigen, unbedeutenden Landes in der Periferie zu verhindern und damit auch zu verhindern, dass dem kleinen Steinchen Griechenland die größeren Steine Irland und Portugal folgen, die dann ihrerseits sogar dicke Brocken wie Spanien und Italien zu Boden reißen können.

    Diese Angst vor dem Domino- Day ist es, die zurzeit an den Börsen der Welt für das große Jammern und Zähneklappern sorgt, in den Vorstandsetagen der Goldminenbesitzer hingegen für Champagner- Stimmung.

    Daran, dass dort Schaumwein gesoffen wird, während andernorts Gänsewein auf der Speisekarte steht, kann man aber schön erkennen, dass Geld im Prinzip so einer Art Erhaltungssatz gehorcht. Wenn die einen Gewinne machen wollen, müssen andere Verluste machen.
    Wenn einer wie wild Geld druckt und in Umlauf bringt, muss entweder das Angebot an Waren und Dienstleistungen im gleichen Maße wachsen, oder es wird alles so lange teurer, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.

    Wenn einer der Marktteilnehmer ein Ungleichgewicht für sich nutzt, setzt er damit unweigerlich einen Mechanismus in Gang, der dem Ungleichgewicht entgegen wirkt.

    Japan befindet sich seit mehr als 2 Jahrzehnten in einer Krise, ist inzwischen mit dem doppelten seiner jährlichen Wirtschaftsleistung (zum größten Teil beim eigenen Volk) verschuldet, und wurde erst diese Woche von Moody´s, einer der drei führenden Ratingagenturen, in seiner Kreditwürdigkeit um eine Stufe (Von Aa2 auf Aa3; Ausblick: stabil) herabgestuft.
    D.h. bisher war das alles in Ordung. Es hat sich nicht die Situation Japans fundamental verändert, sondern die Ansichten bei Moody´s über die politische Debatte in Japan, die eine Sanierung der Staatsfinanzen zum Gegenstand hat.
    Die Parallele zu den USA ist unübersehbar, wo die Herabstufung im Rating bei Sandart & Poor´s von AAA zu AA+ weniger von der absoltuen (14,3x10^12 $) oder relativen (~100% des BIP) Höhe des Schuldenbergs abhängig gemacht wurde, sondern von den z.T. unwürdigen bis kindischen Diskussionsbeiträgen der amerikanischen Politiker.

    Krise ist also in in erster Linie Ansichtssache.
    Wenn das für Profis gilt, sollte man sich als mehr oder weniger unbetroffener Amateur nun wirklich nicht den Tag vermiesen lassen, weil man sich um die paar lausigen Kröten auf dem Sparbuch Sorgen macht. Wer das dennoch nicht verhindern kann, dem sei geraten, das Geld zu versaufen. Man bekommt relativ viel Alkohol für relativ wenig Geld, während des rauschaften Dauerzustandes steht man finanziellen Überlegungen relativ gleichgültig gegenüber, und am Ende von Geld und Rausch hat man wenigstens was davon gehabt und kann immer noch das Leerschlecht abgeben. (Vollgut <-> Leerschlecht)
    Geändert von Astir01 (25-08-2011 um 08:20 Uhr)
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  3. #38
    Tabeana ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Investition in Goldmünzen in der Krise

    Das Thema Krise ist wahrlich immer noch präsent. Jedoch sollte nicht immer von Krise gesprochen werden, wenn die Reichen immer reicher werden und die Ärmeren immer ärmer. War jetzt etwas polemisch, was ich meine, ... einfach mal genauer hinschauen, wie die Wirtschaft reagiert und was die Politik beschließt und dabei auch auf die eigenen Finanzen und Finanzmittel/ -möglichkeiten schauen und entsprechend sparen, investieren oder beobachten.

    Wen Du Bedenken hast, dass Dein Geld bei einer Sparkasse oder bei anderen Instituten bzw. Anlagemöglichkeiten nicht sicher ist, dann gibt es Alternativen. Immobilien kommen für Studenten wohl eher - da notorisch eher Pleite bzw. erpicht den normalen Lebensunterhalt zu gewährleisten - nicht in Frage.

    Wer aber, aus welchem Grund auch immer, etwas über hat und ein-zwei Euro investieren mag oder anlegen möchte, der kann auf Edelmetalle als Wertanlage ausweichen. Goldmünzen kaufen z.B. bei MDM Münzhandelsgesellschaft mbH & Co. KG Deutsche Münze oder einem der andern Münzhändler, geht auch bei Banken, ist eine gute Alternative. Wer sich mit Finanzen auskennt, weiß, dass es wichtig ist einen gesunden Mix im Portfolio zu haben; egal welch pekuniärer Hintergrund besteht.

  4. #39
    fritziko ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Ich spiele derzeit auch mit dem Gedanken, Geld in Gold oder Münzen anzulegen. Vom Goldpreis hört man ja schon seit Jahren, dass dieser kontinuierlich steigt...Münzen haben mich schon als Kind fasziniert und der Maple Leaf ist einfach auch richtig schön anzuschauen und je nach Unzengewicht auch nicht so teuer: Maple Leaf -anlagemuenzen.de
    Eine Alternative wäre sonst noch der Krügerrand.

  5. #40
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Von Gold

    habe ich schon einem Kollegen vor 1,5 Jahren abgeraten, als auf dem Hohepunkt der Krise der Goldpreis von Rekord zu Rekord jagte. Seiter hat er sich eher seitwaerts entwickelt. Der ganz grosse Boom scheint vorbei. Jetzt treten beim Gold wieder die vergleichsweise hohen Anschaffungs- und Aufbewahrungskosten in den Vordergrund, waehrend mit Kurssteigerungen eigentlich nur zu rechnen ist, wenn der US- $ gegenueber dem €uro nennenswert steigt. Fuer beides sehe ich kurzfristig keinen Grund, kann aber die Moeglichkeit nicht ausschliessen, dass viele, die vor und in der Krise Gold gekauft haben es jetzt wieder VERkaufen, um z.B. in Rohstoffe oder Aktien zu gehen.

    Dann merkt man, dass Gold keine Zinsen bringt, nur Geld kostet, und man die Verluste nicht mal steuerlich geltend machen kann.

    Ich wuerd die Finger davon lassen.
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

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