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Thema: Gardetanz

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  1. #1
    backpacker200 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    30.05.2004
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    2

    Gardetanz

    Gibt es hier Menschen die Gardetanzsport betreiben?

  2. #2
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    13.01.2003
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    4.692
    Ich habe nichts gegen Tanzen, aber kann / darf man im Zusammenhang mit Tanz überhaupt von Sport reden? Obwohl viele "Tanzarten" und vielleicht auch der Gardetanz recht hohe körperliche Anforderungen stellen (das tut Gerüstbau aber auch), möchte ich doch anmerken, daß "Tanz" und "Sport" ansonsten eine recht kleine gemeinsame Schnittmenge habe. Ich würde Tanz eher dem Showbusiness zuordnen, da Tanz ohne Publikum ja ...nicht wahr? Und dann noch dieser Karnevals-Gardetanz.... Sorry, da habe ich kein Verständnis für, für Gardetanz im Sportforum, hier wird auch so schon genug über Mit-dem-Auto-im-Kreis-fahren diskutiert...

    Nix für ungut,
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

  3. #3
    backpacker200 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    30.05.2004
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    2
    Jede Form der Bewegung kann in Ihrer Ausübung als Sport oder als bloße Freizeitbeschäftigung verstanden werden. Ich denke daß ich bei einem zeitlichen Umfang von ca. 12 Trainingsstunden pro Woche, einer verbrauchten Kalorienmenge von ca. 2000 pro zweistündiger Trainingseinheit und im Tanz enthaltenen Elementen wie Bogengängen, frei gesprungenen Rädern (ohne Zuhilfenahme der Arme), akrobatischen Hebefiguren sehr ähnlich denen des Rock´n´Roll, der zwangsläufigen Entwicklung eines äußerst athletischen Körperbaus und dauerhaften begleitenden krankengymnastischen Maßnahmen aufgrund des bereits mit 24 Jahren erhöhten Verschleisses von Knorpel etc durchaus von Leistungssport reden kann, zumal unser Verein zwar auch Auftritte vor Publikum pflegt, unsere Ziele aber vornehmlich im sportlichen Bereich angesiedelt sind (Landes, Süd- und Deutsche Meisterschaften).

    Es gibt in jeder Sportart selbstverständlich auch Freizeitsportler. Die Darstellung einer Sportart in den Medien sorgt allerdings für ihr generelles gesellschaftliches Bild. Da dem Gardetanz jedoch eine dementsprechende Lobby vollkommen fehlt, dürfen wir uns wahrscheinlich weiterhin mit karnevalistischem Rumgehopse im allgemeinen Gesellschaftsverständnis von Gardetanzsport und Timberlandwettkämpfen auf Eurosport begnügen.

    Viele Grüße und nichts für ungut,
    Patrick Hofstadt

    PS: Das Foto ist nicht von mir, soll lediglich der Verdeutlichung des Möglichen dienen
    Angehängte Grafiken

  4. #4
    Rina ist offline "Doktorand" (150-299 Beiträge)
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    03.11.2002
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    164
    warum soll tanzen kein sport sein? hab jahrelang ballett gemacht, musste aber aus gesundheitlichen gründen aufhören, aber wenn man vier mal die woche für zwei bis drei stunden training hat, dann ist das extremer leistungssport, aber wie gesagt ich musste aufhören...wenn ich jetzt aber hier laufen gehe, wir reden vom laufen und nicht vom joggen und nach zwei stunden wieder zu hause bin, dann ist mein körper auf keinen fall so ausgelastet und vielfältig trainiert, wie nach dem tanzen...gruß, rina

  5. #5
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    13.01.2003
    Beiträge
    4.692
    Liebe Leute, wir reden aneinander vorbei!

    Ich habe nie die hohen körperlichen Anforderungen von einigen Tanzarten bestritten. Dieses kleinliche Aufzählen von Kalorienverbrauch ist albern, wenn nicht sogar armselig zu nennen! Als würde ein hoher Kalorienverbrauch den Wert einer Sportart steigern, genauso wenig, wie er einen Bewegunsablauf zur Sportart macht! (Dann wäre Tiefbau auch eine Sportart).
    Auf was ich vielmehr hinauswollte ist, daß ich es für fraglich halte, Sportarten als solche anzuerkennen, deren Leistungen nicht nach Zeit, Platzierung oder Tore, sondern nach nicht eindeutig objektiven Maßstäben von Wertungsrichtern bewertet werden.
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

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