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  1. #1
    juppiduh ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Rohloff vs Kettenschaltung

    Jajaja, ich weiß, hier sind nicht gerade viele Intensiv-Radler vertreten. Aber vielleicht kann ja der ein oder andere trotzdem was zu folgender Fragestellung sagen: ich erwäge mir ein neues Trekkingrad zu holen. Plane gerade eine längere Tour im Sommer und habe nicht vor an meinem Radl zu sparen
    Jetzt die Frage (ist wohl eine Art Glaubensbekenntnis): Rohloff oder Kettenschaltung? Hat vielleicht jemand persönliche Erfahrungen gemacht?
    Momentan habe ich folgende Räder auf meiner engeren Auswahl-Liste:
    KTM Terramo 14 R, 1999 €
    Kalkhoff 14 R 1999 €
    Steppenwolf Tao Light Rohloff 14 1899 – 2199 €
    Gudereit LC-R 8" 14-G Rohloff Speedhub, Alu, Rohloff Schaltbox, Tubus Logo, HS33, Nabendyn. DH-3N71, Pedale PD-M324 1.799,- €
    Manufaktur T-400 26" 14-G Rohloff Speedhub, Stahl, Tubus Locc, HS33, Nabendynamo SON, Damen und Herren 1999 €
    Manufaktur T-900
    Stevens Sovereign Rohloff
    Stevens Sovereign Shox XT - Modell 07
    Rabeneick Spezial Edition
    Winora Labrador
    Hercules Exel Pro
    Genauer schauen wollte ich noch bei
    Patria
    Koga Myata
    Velotraum
    Utopia
    Hartje
    Diamant
    Cube
    Idworx
    Victoria
    Focus
    Fällt jemandem noch ein Rad oder eine Marke ein, die sich für anspruchsvolle Vielfahrer eignet?
    Vielen Dank für sachdienliche Hinweise

  2. #2
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Juppidu, also ich bin schon angetan, daß du (teilweise) auch die Preise angibst; ich habe oft die Erfahrung gemacht, daß ich doof angeblökt werde, wenn ich sage, daß ein gutes Fahrrad >1500 € kosten darf. Wir reden hier ja nicht von einem Drahtesel, mit dem man ab und zu zum Bäcker fährt, Brötchen holen. Aber in vielen Köpfen ist noch dieses Denken drin, daß ein Fahrad nicht mehr als 100€ kosten darf und daß 1500 € zum Fenster hinausgeschmissenes Geld wäre. Dieser Einwand kommt ausschließlich von Leuten, die keine Skrupel haben, 50 000 € und mehr für ein Auto zu bezahlen.

    Genug schwandroniert: Ist diese Rohloff-Schaltung dieses verschleißfreie Teil, wo allein die Schaltung 700€ kostet? Also das mag ja dolle deutsche Ingenieurstechnik sein, aber diesen Preis finde selbst ich übertrieben. Bin letztes Jahr ein paar Mal ein Trekingrad mit so einer Schaltung gefahren. War ganz nett, aber nichts besonderes. Ich bevorzuge doch Kettenschaltung. Da kann man einfach noch sehen, was Sache ist, wenn's man kleine Probleme gibt. Außerdem sehe ich auch während des Fahrens gern auf die Kette, um zu gucken, wo und wie sie durch den Umwerfer läuft usw.
    Also fürn Rennradfahrer ist Rohloff nix, finde ich. Für Trekkingrad? Naja, wenn man schon auf Rentenalter zugeht...
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

  3. #3
    Muad-Dib ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Hi Juppiduh,

    wenn TB hier schon die Rentnerecke anspricht:
    Vielleicht ist ja auch bei Riese & Müller was für dich dabei, hab mal die "Delite"-Serie probegestrampelt und das Ganze wirkte sehr wertig und robust (Zum Preis: hab ich vergessen, dürfte aber eher "sehr teuer" sein)
    Und gibt es eigentlich die guten alten Kettler "aluRäder" noch oder sind die schon ausgestorben. (Ich seh schon, in der Form in der ich sie noch kenne: ja)

    Zum Thema Kette vs. Nabe: - Ich bin eher der Nabenschaltungsfan. Selbst meine alte Sachs hat mir in mittlerweile über 10 Jahren und weit über 16000 km(Wobei ich die letzten 6 jahre ja fast nicht fahren konnte) nicht die geringste Sorge bereitet.
    Was mich in meinem liebsten Vorurteil dieses Jahr bestätigt hat :hab meine letzten Taunustouren dieses Jahr mit dem auch nicht gerade billigen kettengeschalteten Fahrrad von meinem Schwesterchen gemacht und bin am Berg schon mal häufiger unfreiwillig stehengeblieben, weil die Kiste nicht unter Last geschaltet hat und es im "Leerlauf" einfach zu lange gedauert hat, bist der nächstniedrigere Gang drin war.
    abwesend

  4. #4
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Am Berg unter Last runterschalten ist ein Anfängerfehler, denn man mit etwas Übung vermeiden kann!
    Haste dich wohl überschätzt, Muab-Dip, nä? Dachte, du könntest mit 52/13 aufn Feldberg???
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
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  5. #5
    juppiduh ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    1.511
    Hoi Mäusle

    Zitat Zitat von Muad-Dib Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist ja auch bei Riese & Müller was für dich dabei, hab mal die "Delite"-Serie probegestrampelt und das Ganze wirkte sehr wertig und robust (Zum Preis: hab ich vergessen, dürfte aber eher "sehr teuer" sein)
    Puh, die hatte ich bewusst nicht in meine Liste aufgenommen, weil ich finde, das die Räder einfach ein furchtbares Design haben. Ist Geschmackssache, aber meinen Gesch,mack treffen die jedenfalls nicht.

    Zitat Zitat von Muad-Dib Beitrag anzeigen
    Und gibt es eigentlich die guten alten Kettler "aluRäder" noch oder sind die schon ausgestorben. (Ich seh schon, in der Form in der ich sie noch kenne: ja)
    Kettler ist auch nicht mein Ding. Obwohl, ein oder zwei höherwertige Räder habe ich da schon gesehen. Aber ich trau dem Alu-Zeux nicht, außerdem stimmt meiner Meinung nach bei Kettler das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so ganz.

    Zitat Zitat von Muad-Dib Beitrag anzeigen
    Zum Thema Kette vs. Nabe: - Ich bin eher der Nabenschaltungsfan. Selbst meine alte Sachs hat mir in mittlerweile über 10 Jahren und weit über 16000 km(Wobei ich die letzten 6 jahre ja fast nicht fahren konnte) nicht die geringste Sorge bereitet.
    Was mich in meinem liebsten Vorurteil dieses Jahr bestätigt hat :hab meine letzten Taunustouren dieses Jahr mit dem auch nicht gerade billigen kettengeschalteten Fahrrad von meinem Schwesterchen gemacht und bin am Berg schon mal häufiger unfreiwillig stehengeblieben, weil die Kiste nicht unter Last geschaltet hat und es im "Leerlauf" einfach zu lange gedauert hat, bist der nächstniedrigere Gang drin war.
    Mittlerweile tendiere ich eher wieder zur Kettenschaltung. Habe einige Stunden(!) in meinem Lieblingsforum bikefreaks.de entsprechende Diskussionen durchgelesen (die bringen das recht schnell auf einige hundert Beiträge zu dem Thema wie gesagt, ist wohl echt ein Glaubenskrieg) und denke, dass sich weder kosten- noch leistungsmäßig eine Rohloff für mich wirklich rentieren würde, insbesondere da ich bislang auch ganz gut mit meiner 3x9LX zurecht gekommen bin. Das Schalten am Berg oder vor Ampeln geht bei mir schon automatisch

    Die Nachteile (geringeres Spektrum an Gängen, evtl Geräusche in kleinen Gängen, nicht jeder Radfuzzi kennt sich mit Reparatur aus, höheres Gewicht...) überwiegen aus meiner Sicht dann doch dem Nutzen.

    Mist, das erweitert natürlich mein potentielles Spektrum an Fahrrädern wiederum bedeutend und erschwert somit eine Entscheidung
    Geändert von juppiduh (15-06-2007 um 09:12 Uhr)

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