Also hier mal eine Meinung von jemandem der auch Leute einstellt ;) (Sozusagen first hand):
Ein Auslandsaufenthalt (von mindestens 6 Monaten) sagt folgendes aus:
Der Bewerber ist selbststaendig genug eine Situation allein zu meistern auf die er nicht vorbereitet wurde (Kreativitaet, Problemloesungsfaehigkeiten).
Er ist bereit sich so einer (o.g.) Situation zu stellen (Mut, Selbstbewusstsein, Entscheidungsfreude).
Der Kandidat verfuegt ueber Sozialkompetenz und ist in der Lage fremde Kulturen (oder ueberhaupt Fremdes) zu respektieren (Konfliktbereitschaft, Toleranz).
Der Kandidat spricht (mindestens) eine Fremdsprache.
Die Taetigkeit selber spielt eine untergeordnete Rolle. Als Faustregel gilt, je fremder die Kultur (China, Japan, Afrika) desto unwichtiger ist WAS man gemacht hat.
Der Ruf der Firma in der man gedient hat, spielt erst im spaeteren Lebenslauf eine Rolle. Fuer ein Praktikum oder Studienaufenthalt ist es nicht wichtig. Wenn Du 6 Monate in einem McDonalds in Moskau gearbeitet hast, sagt das sehr viel positives ueber Dich. 6 Monate bei JPMorgan in NY sagt mir nicht viel mehr oder weniger.
Die Dauer des Aufenthalts spielt schon eher eine Rolle. 6 Monate am Stueck sollten es schon sein, aber auch das ist relativ. Wenn Du beispielsweise ein Arround the World Ticket nutzt und dafuer ein Jahr brauchst und dann 25 Jobs in 25 Laendern hattest die alle nur zwei Wochen dauerten ist das schon einiges Wert. 2 Wochen Sprachferien in den Middlands (England) sind dagegen kein Auslandsaufenthalt.
Wie gesagt, dass WO spielt eine untergeordnete Rolle, die Faustregel gilt: Je fremder, desto interessanter. Und man hat auch immer einen tollen Aufhaenger bei Vorstellungsgespraechen ;)
Viel Spass beim Globe Trotten...
Maik
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06-02-2003 11:36 #1Gast
Bewertung eines Auslandsaufenthalt
Hallo!
Mich wuerde mal interessieren, auf Grund welcher Kriterien ein Auslandsaufenthalt bei einer späteren Bewerbung beurteilt wird.
Moegliche Gesichtspunkte wären:
1. Die Tätigkeit während des Aufenthalts, z.B. bestimmte Arbeit bei einem Unternehmen, Studium eines speziellen Fachs usw.
2. Der Ruf / Name der Uni, Firma, Institution
3. Die Dauer des Aufenthalts
4. Wo der Aufenthalt absolviert wurde, sprich in welchem Land / in welcher Stadt
5. ....
Diese Frage mag sich vielleicht etwas zu "Lebenslauf-/Karriereorientiert " anhören, doch es interessiert mich wie die oben genannten Kriterien gewichtet werden!
Dass ein solcher Aufenthalt generell etwas Positives ist ist mir klar, trotzdem würde ich doch gerne ein paar Meinungen (gerne auch von anderen Studis!) dazu hören.
Thanks!
-
17-08-2004 14:44 #2
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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- 17.08.2004
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04-09-2004 00:38 #3
"Student" (20-79 Beiträge)
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- 21.05.2004
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- 20
Bist Du Personalchef bei Brot fuer die Welt?!? ;) (no offense!)
Wie schoen waere es, wenn das generell alles so stimmen wuerde...
Scrub...
...der gerade in Amerika ist und, wuerde er bei McDonalds arbeiten, ausser "Value Meal #1/2/...", "medium/large/king size", "with/without cheese", "coke/sprite/drpepper/..." und "for here/to go"... kein Englisch lernen wuerde... ;)
-
06-09-2004 07:02 #4
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
- Registriert seit
- 17.08.2004
- Beiträge
- 4
????
Nein, ich arbeite nicht bei Brot fuer die Welt, weder als als Personalchef noch als Baecker. Jedoch, was versuchst Du zu sagen? Natuerlich kann ich generell nichts darueber sagen wie es generell gehandhabt wird. Selbstverstaendlich zeigt mein Posting nur meine subjetive Sicht auf das Thema.
Nun ja, ob Du in Amerika die englische Sprache lernst, haengt natuerlich auch davon ab, wo Du dort bist. Im Sueden des Landes wuerde ich mich da eher auf Spanisch verlassen und ausserdem *no offense* sind die USA wahrscheinlich auch nicht das Land der Wahl um Englisch zu lernen.Geändert von Maik75 (06-09-2004 um 07:07 Uhr)
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11-09-2004 19:47 #5Unregistriert Gast
Die USA sind nicht der Ort um Englisch zu lernen? Ich glaube, das hängt von jedem selbst ab.
Ich persönlich habe bemerkt, dass das australische Englisch eine Sprache für sich ist. Natürlich kann man Englisch auch dort sehr gut lernen; so wie man auch in England schlechtes Englisch lernen kann.
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