Das wird vermutlich schwierig. Zitat von http://www.wissen.de/wde/generator/w...=1308518.html:Zitat von spencer
"Haben Sie erstmal zur PKV gewechselt, gibt es nur noch in Ausnahmefällen ein Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Wer sich in der studentischen Krankenversicherung privatversichert hat, kann zu dem Zeitpunkt, an dem diese ausläuft, also nach dem 14. Fachsemester oder zum 30. Lebensjahr, in die GKV zurückwechseln; eine weitere Rückkehrmöglichkeit bietet sich zu Beginn eines Angestelltenverhältnisses."
In einer anderen Quelle habe ich den Hinweis gefunden, dass man bei Arbeitslosmeldung wieder in die GKV zurückkann, da die Arbeitsagentur als Quasi-Arbeitgeber einen dann bei der GKV anmeldet.
Vorgehensweise daher:
- Arbeitsagentur dazu befragen
- GKV Deiner Wahl fragen
Im übrigen ist es sowieso günstiger, sich bei denjenigen zu erkundigen, von denen man was will, anstatt solche Fragen in Foren zu stellen, wo man zwar Meinungen, aber auch viel Halbwissen erwarten kann. Für das von mir oben schnell über Google zusammengesuchte übernehme ich auch keine Gewähr...
P.
Thema: KV nach der Exmatrikulation
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Ergebnis 1 bis 5 von 17
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08-04-2006 23:49 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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KV nach der Exmatrikulation
Hallo,
ich war während meines Studiums zunächst über PKV und Beihilfe und am Schluss ganz über eine private Versicherung zum Studententarif krankenversichert. Studium habe ich nun abgeschlossen und ich wurde somit mit dem Semesterende exmatrikuliert. Nun habe ich das Problem, dass ich im Moment keinen Job in Aussicht habe, keine Ahnung habe wie lange dieser Zustand andauern wird, vermutlich keine Ansprüche geltend machen kann und ich mir etwas wegen meiner Krankenversicherung einfallen lassen muss. Natürlich kann ich in meiner bisherigen Versicherung bleiben, allerdings müsste ich hier nach der Übergangszeit wirklich horrormäßige Beiträge bezahlen. Gibt es irgendeine Möglichkeit sich zu einem vernünftigen Tarif in der gesetzlichen KV zu versichern, bis ich eine Stelle gefunden habe, oder habe ich gar keine andere Wahl als die PKV?
Danke,
mfG Chris
-
09-04-2006 11:47 #2
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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-
09-04-2006 14:30 #3
Hallo,
üblicherweise meldet die zuständige ARGE arbeitslose Akademiker bei einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) an.
Dies kannst du nur verhindern, wenn du mindestens fünf Jahre in einer PKV versichert warst (wobei ich nicht weiß, inwieweit die Versicherungszeit im Studium mitzählt) und auf dein Rückkehrrecht in die GKV auf alle Zeiten verzichtest. Dann bleibt dein Vertrag mit der PKV bestehen und die ARGE erstattet dir deine PKV-Beiträge, soweit sie den Beitrag zur GKV nicht übersteigen.
Alternativ kannst du deine PKV-Mitgliedschaft für die Dauer der Arbeitslosigkeit auch ruhen lassen und eine monatliche Anwartsschaftsgebühr zahlen. Diese garantiert dir, dass du später wieder zu deinen alten Konditionen in die PKV zurückkehren kannst (wobei hier natürlich nicht die Studentenkonditionen gemeint sind, sondern die eines Normalversicherten deines Alters).
Gruß,
Karendric
-
09-04-2006 14:40 #4
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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- 2.726
Das will gut überlegt sein, denn dafür zahlt man (für eine Vollversicherung) ca. 40 EUR monatlich, ohne die Gewähr, dass man sich später überhaupt privat versichern kann (Beitragsbemessungsgrenze!). Aus diesem Grund habe ich meine Anwartschaft im letzten Jahr auch gekippt, als ein Berechnungsfehler offensichtlich wurde: für die ca. 10 EUR Anwartschaftsgebühr hätte ich nur eine "Basisversicherung" bekommen, die mir nicht mehr als die GKV geboten hätte - Anwartschaft auf eine richtige PKV hätte über 40 EUR monatlich gekostet und das war mir zu teuer. Da lasse ich es lieber bei GKV plus Zusatz-PV...
Zitat von Karendric
P.
-
09-04-2006 18:26 #5
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Hallo ihr Beiden,
erst einmal vielen Dank für die ausführlichen Antworten……
Da gebe ich dir natürlich vollkommen Recht. Es ging mir jetzt auch nicht darum, dass ich Leute dazu nötigen wollte die Sachen für mich zu erledigen, die ich auch selber bewerkstelligen kann…..natürlich habe ich das schon alles gemacht und tue es immer noch. Wenn man in einem Forum nachfragt geht es ja meistens darum, dass es dort vielleicht Leute gibt die einmal in einer gleichen oder ähnlichen Situation waren und so aus erster Hand berichten können und vielleicht auch vor schweren Fehlern warnen können. Genau davor habe ich nämlich im Moment Angst. Das Problem bei google und internet ist, man bekommt viele Brocken vorgeschmissen, die sich oft genug widersprechen, die Informationen teilweise veraltet sind und man schlichtweg nicht weiß, ob man über das Suchergebnis wirklich lückenlos informiert wird. Gleiches gilt irgendwie auch, wenn man sich persönlich beraten lässt. Woher weiß ich denn ob mich der Vertreter der Versicherung wirklich umfassend und zu meinem Gunsten berät. Oder die Dame beim Arbeitsamt hat einen schlechten Tag …..da sichere ich mich lieber ab.Im übrigen ist es sowieso günstiger, sich bei denjenigen zu erkundigen, von denen man was will, anstatt solche Fragen in Foren zu stellen, wo man zwar Meinungen, aber auch viel Halbwissen erwarten kann. Für das von mir oben schnell über Google zusammengesuchte übernehme ich auch keine Gewähr...
Also, für die Rückkehr zur GKV sind mir bislang auch nur die zwei Möglichkeiten bekannt, entweder über ein Angestelltenverhältnis oder eben über das ALG II. Ersteres wäre natürlich die optimale und wünschenswerte Lösung, bin ich aber gerade nicht so optimistisch. Auf ALG II werde ich wahrscheinlich kein Anspruch haben, war halt ein sparsamer Student, mein Pech (oder Glück?). Das Groteske an der Situation ist nur, zahle ich nun normale Beiträge bei der PKV (nebenbei darf ich wegen chronischer Erkrankung einen Teil der Behandlungskosten selber tragen) und sollte bezüglich Jobsuche nicht doch noch ein Wunder geschehen, dann habe ich ganz schnell doch diesen Anspruch erreicht.
Bleibe ich erstmal in der PKV, könnte ich die Beiträge relativ weit unten halten, indem ich ein weiteres Ausbildungsverhältnis eingehe, z.B. Zweitstudium, Aufbaustudium…
Wegen der Anwartschaft habe ich mich auch schon informiert. In meinem Fall kommt nur die große (also teure) Anwartschaft in Frage (Risikoneubewertung und meine Gesundheit schließen sich eigentlich voneinander aus), das ist einfach unbezahlbar. Und sollte ich dann den Sprung in ein Angestelltenverhältnis und die GKV schaffen ist es sowieso unwahrscheinlich, dass ich irgendwann über die Grenze komme. Und so dolle ist die PKV auch net, vor allem wenn man oft krank ist.
Gruß
Chris
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