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  1. #1
    Mme_X Gast

    Krankenversicherung - Wechsel möglich als Student

    Hallo, ich kenn mich mit Versicherungen leider nicht sooo gut aus. Ende des Jahres werde ich 19...

    Ok ok... 25. Und dann darf ich ja künftig den Studentenbeitrag zur KV zahlen. Ich bin grad über meine Eltern bei der AOK Bayern versichert. Und die stimmt mich irgendwie nicht zufrieden. Z. B. haben meine Kommilitoninnen bei der AOK BaWü die Impfungen für unsere Exkursion nach Ägypten gezahlt bekommen, die AOK Bayern hat abgelehnt. Komm mir leicht verarscht vor... Na ja, das ist nur ein Beispiel. Ich halte nicht so viel von der AOK.

    Meine Frage ist also, kann ich auch als Student die KV wechseln? Oder will mich keiner haben? Müssen gesetzliche KVs mich nehmen? Ich mein, schon klar, dass ich dann nur in eine gesetzliche kann (schätze ich mal, zumindest für den Standardbeitrag für Studenten).

    Oder haltet ihr es für wenig sinnvoll, schon als Student die KV zu wechseln? Ehrlich gesagt hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, welche Alternative ich dann wählen würde. Hat da vielleicht noch jemand Tipps, wo man sich eine gute Übersicht verschaffen kann?

    Bin für alle Vor- und Ratschläge dankbar.

    Gute Nacht wünscht Mme_X

    P.S.: Als Bafögempfänger wird der Beitrag doch vom Bafögamt übernommen, oder? (Sagt bitte ja, sonst weiß ich echt nicht mehr, wie ich mir bei kommenden Studiengebühren mein Studium finanzieren soll...)

  2. #2
    Avatar von KleinesGespenst
    KleinesGespenst ist offline Moderator
    Registriert seit
    28.12.2004
    Beiträge
    5.262
    Zitat Zitat von Mme_X
    Meine Frage ist also, kann ich auch als Student die KV wechseln? Oder will mich keiner haben? Müssen gesetzliche KVs mich nehmen? Ich mein, schon klar, dass ich dann nur in eine gesetzliche kann (schätze ich mal, zumindest für den Standardbeitrag für Studenten).
    Du wechselst ja nicht, sondern Deine bisherige KV läuft aus. Damit kannst Du Dir völlig frei eine hübsche Krankenkasse aussuchen. Ich bin bei meiner (TK) geblieben, weil ich mit der echt zufrieden war. Worauf Du vielleicht trotzdem achten solltest, ist die allgemeine Beitragshöhe. Ich meine nämlich, mich zu erinnern, daß man die neue KV zwei Jahre lang beibehalten muß, und wenn Du dann innerhalb dieser zwei Jahre mit dem Studium fertig wirst und einen Job anfängst, mußt Du natürlich dann den regulären Beitragssatz zahlen.

    P.S.: Als Bafögempfänger wird der Beitrag doch vom Bafögamt übernommen, oder? (Sagt bitte ja, sonst weiß ich echt nicht mehr, wie ich mir bei kommenden Studiengebühren mein Studium finanzieren soll...)
    Ja, wird
    (bzw. hier)
    "Wir sind durch Feuer und Wasser gegangen, aber du, Gott, hast uns herausgeführt ins Weite." (Psalm 66,12)

    Copyright Hier provisorisch die Quellenangabe: alles, was einen Bezug zu Otfried Preußlers kleinem Gespenst hat, ist aus: Preußler, Otfried: "Das kleine Gespenst", Thienemann-Verlag, 1984. Ab sofort distanziere ich mich jedenfalls vollständig von Otfried Preußlers kleinem Gespenst und bin ein beliebiges kleines Gespenst.

  3. #3
    Mme_X Gast
    Zitat Zitat von KleinesGespenst
    und wenn Du dann innerhalb dieser zwei Jahre mit dem Studium fertig wirst und einen Job anfängst, [/url])


    Danke für deine Antwort. Jetzt muss ich mich wohl auf die Suche machen. Auch das noch. Gibt's irgendwo 'ne Übersicht?

  4. #4
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.06.2006
    Beiträge
    3.691
    Google doch mal nach Krankenkassenvergleich. Es gibt da diverse Rechner, die Dir dann bei je nach Wohnort (Bundesland) und Bruttoeinkommen ausrechnen, wieviel Du zahlst und wieviel Du sparen könntest, wenn Du eine Kasse nimmst, die 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte unter den anderen liegt.

    Aber: Obacht auf die aktuelle politische Diskussion. In zwei Jahren ist das KV-System sowieso gründlich durcheinandergerüttelt oder einfach nur mal wieder teurer, weil man sich nicht an grundlegende Reformen und Fusionen von Kassen, Abbau von Glaspalästen und Vorstandsposten etc. heranwagt.

    Nach dem ZDF-Morgenmagazin wird das heute in einigen Zeitungskommentaren mal wieder zerpflückt, dass die Koalition sich mal wieder nicht richtig vorwagt, sondern nur weiter mehr Geld in ein gefrässiges System pumpen wollen.

    Die TK ist derzeit aber eine gute Empfehlung mit Beitragssätzen am unteren Rand, unterboten nur von wenigen regional vertretenen Betriebskrankenkassen. Diese wiederum sollen (falls sie den für Arbeitnehmer anderer Betriebe und Branchen überhaupt geöffnet sind) wegen strikter Budgetierung unter den Ärzten nicht allzu viele Freunde haben, so dass deren Patienten schon mal etwas länger auf einen Facharzttermin warten als andere GKV-Versicherte.

  5. #5
    Thaliel Gast
    Wenn man bei der bisherigen Krankenkase bleibt, gilt dann auch die zuzahlungsbefreiung weiter?
    Ich habe nämlich keine lust, das ganze ein zweites mal zu bezahlen, wenn ich es dieses Jahr schon einmal gemacht habe.

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