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  1. #1
    juppiduh ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Altersvorsorge

    Jaja, ich weiß, als Student macht man sich da im Allgemeinen noch nicht so viele Gedanken.

    Vielleicht kann mir hier aber trotzdem jemand Ratschläge geben, worauf bei der Entscheidung für eine Rentenversicherung zu achten ist? Ich habe mir zwar schon einiges angehört und durchgelesen, aber da werden einem immer so wunderschöne Zahlen vorgelegt, bei denen es dann im Kleingedruckten heißt, dass diese Auszahlungen nicht garantiert werden können sondern dass es Schätzungen sind, die auf Optimalbedingungen beruhen.

    Vielleicht kennt jemand empfehlenswerte Anbieter bzw. Produkte? Festverzinsliches oder Fonds? Riester-Rente? Steuervorteile?

  2. #2
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Nunja, ich habe das mal zur Zeit auf drei Füße gestellt: Die betriebliche Altersvorsorge im öD, eine private Rentenversicherung der Sparkasse und eine Riester-förderungsfähige Geldanlage.

    Das ganze benötigt allerdings nochmal eine gründliche Durchsicht und ggf. Korrektur wenn und falls sich nach der Promotion größere Gehaltssprünge ergeben. Aber der Anfang ist schon mal gemacht.

  3. #3
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von juppiduh
    Jaja, ich weiß, als Student macht man sich da im Allgemeinen noch nicht so viele Gedanken.
    Dabei ist der sg. Zinshebel, also der Unterschied zwischen Sparleistung und augezahltem Betrag, wegen der Zinseszinsen um so wirksamer, je früher man beginnt, Rücklagen zu bilden.
    Vielleicht kennt jemand empfehlenswerte Anbieter bzw. Produkte? Festverzinsliches oder Fonds? Riester-Rente? Steuervorteile?
    Als Student, Doktorand oder HiWi ist ja die Bezahlung in den seltensten Fällen so üppig, dass man nennenswert Geld auf die hohe Kante legen kann. Meist reicht es eben gerade so, manchmal ist aber am Ende vom Geld noch ziemlich viel vom Monat übrig.

    Unter diesen Umständen wäre es jedoch völlig unsinnig, einen Rentensparvertrag zu bedienen, und deswegen regelmäßig mit dem Girokonto in die Miesen zu rutschen. Da fressen die Sollzinsen den Spareffekt auf.

    Statt dessen sollte man sich in diesen Jahren darauf konzentrieren, ein paar Mark auf der Hohen Kante zu haben, um mal eine Anschaffung tätigen zu können, ohne gleich einen Ratenkredit aufnehmen zu müssen. Flexibilität ist in jungen Jahren viel wichtiger als Sicherheit in einem Alter, von dem keiner weiß, ob er es jemals erreichen wird.

    Nur wenn ein Arbeitgeber eine Vermögenswirksame Leistung bezahlt, sollte man diese Gelder, die man sonst gar nicht bekäme, in einen entsprechenden Sparvertrag einzahlen. In jungen Jahren empfiehlt sich aber eher ein Bausparvertrag als eine Rentenversicherung. Für die ist auf dem Vollzeitarbeitsplatz noch Zeit genug. Dann bringt es auch was, die Beiträge für die private Altersvorsorge von der Steuer absetzen zu können. Solange man nicht wesentlich mehr als das steuerfreie Existenzminimum verdient, sind die Prioritäten auf das Hier und Jetzt zu richten.
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  4. #4
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Astir01

    Als Student, Doktorand oder HiWi ist ja die Bezahlung in den seltensten Fällen so üppig, dass man nennenswert Geld auf die hohe Kante legen kann. Meist reicht es eben gerade so, manchmal ist aber am Ende vom Geld noch ziemlich viel vom Monat übrig.
    Richtig erkannt. Aus den genannten Gründen habe ich derartige Verträge, soweit sie nicht ohnehin Pflicht sind (VBL) auch so gestaltet, dass ich mit einem geringen monatlichen Sparbetrag eingestiegen bin, den ich mit Erreichen einer höher qualifizierten Vollzeitstelle erhöhen kann. Hier wurde aber zumindest schon mal ein Grundstein gelegt (oder die Rüttelplatte an der Stelle fallengelassen, wo er hin soll ).

  5. #5
    juppiduh ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    26.10.2003
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    Danke schonmal für die Antworten

    @Astir: solange man noch auf studentischem Konsumniveau (kein Auto, WG, Reisen nur alle X Jahre mal) lebt, kann man sogar bei BAT 2a-Gehältern was auf dsie Seite legen

    Zitat Zitat von lausitzer
    Richtig erkannt. Aus den genannten Gründen habe ich derartige Verträge, soweit sie nicht ohnehin Pflicht sind (VBL) auch so gestaltet, dass ich mit einem geringen monatlichen Sparbetrag eingestiegen bin, den ich mit Erreichen einer höher qualifizierten Vollzeitstelle erhöhen kann.
    Sinnvoll. Hast Du mal über die VBL-extra nachgedacht? Das erscheint mir momentan die vernünftigste Alternative, insbesondere, was Steuerersparnisse und Zuschüsse angeht. Problem ist nur, dass ein längerfristigiger Auslandsaufenthalt wohl nicht mit der Bezuschussung kompatibel ist und es dann wohl sogar zu Rückforderungen kommen kann

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