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  1. #1
    superkermit Gast

    Krankenkasse nach Uni-Abschluß

    Hallo!
    Werde bald mein Diplom in den Händen halten und würde dann gern für mind. 1/2 Jahr noch im Ausland ein Praktikum machen. Derzeit bin ich als Student privat versichert und würde danach gerne in eine günstigere gesetzliche Versicherung wechseln. Kann ich das so einfach? Mir wurde erzählt das ich erst mit einer Festanstellung wechseln kann/darf und somit aus der privaten raus bin. Das könnt ich mir überhaupt nicht leisten!
    Wäre für Infos jeder Art dankbar!
    Gruß
    Ben

  2. #2
    Paracelsus ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    06.01.2004
    Beiträge
    2.726
    Zitat Zitat von superkermit Beitrag anzeigen
    Mir wurde erzählt das ich erst mit einer Festanstellung wechseln kann/darf und somit aus der privaten raus bin.
    So sieht das vom Grundsatz her aus. Das Leben ist kein Wunschkonzert.

    Zitat Zitat von superkermit Beitrag anzeigen
    Das könnt ich mir überhaupt nicht leisten!
    Nunja, das ist eben eine Konsequenz der Entscheidung vom Studienbeginn, nicht in die gesetzliche Versicherung zu wechseln, sondern in der PKV zu bleiben. Das muss man, sorry, vorher abwägen.

    Vielleicht nimmst Du aber nochmal Kontakt mit einer GKV Deiner Wahl auf und schilderst das Problem. Am besten nicht die AOK, eher eine der großen Ersatzkassen, z.B. die Techniker. Die sind meist recht kundenfreundlich und wenn die "nein" sagen, heisst das dann wohl auch "nein".

    P.

  3. #3
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.06.2006
    Beiträge
    3.691
    Und was bringt die gesetzliche Versicherung, die ja noch dazu wohl als freiwillige Versicherung geführt würde, so er kein Arbeitsverhältnis im Inland aufnimmt?

    Er plant doch ein halbes Jahr im Ausland zu sein und da dürfte der Schutz einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse nicht sooo viel bewirken können. Schon für eine Urlaubsreise von 1-2 Wochen werden ja private Zusatzversicherungen für einen Apfel und ein Ei verkauft, weil es keine oder kaum gesetzliche Ansprüche gibt.

    An Deiner Stelle wäre also zu empfehlen, bei den privaten nach der richtigen Absicherung für Deinen Auslandsaufenthalt zu fragen. Und anschließend nach Rückkehr nach Deutschland und Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses in sogenannter abhängiger Beschäftigung kannst Du in die GKV wechseln.

    Inwieweit kann oder muss man eigentlich bei Beschäftigungsaufnahme im Ausland deren Sozialversicherungssystem (falls vorhanden) beitreten? Meine bulgarische Kollegin am Schreibtisch nebenan, die im Rahmen eines Austauschprogrammes hier ist, ist ja auch derzeit bei einer deutschen Krankenkasse versichert.

  4. #4
    superkermit Gast
    Hi!
    Danke für eure Antworten, auch wenn ich mir natürlich bessere erhofft hatte, aber dafür könnt ihr ja nix

    Aber die Techniker werd ich mal kontaktieren, zu verlieren hab ich ja nichts.*g*

    Das ich eine Auslandsversicherung brauche is mir klar, bei meinem derzeitigen Tarif gibt es die aber nicht einfach dazu, sondern die kostet nochmal schmerzlich mehr. Mal abgesehn davon das ich ja meinen Studentenstatus verliere und damit ganz normale Beitragsgbühren zahlen muß. Weiß natürlich das ich damals diesen Fehler nicht hätte begehn dürfen, aber hab einfach nicht so darüber nachgedacht bzw auch nicht diese Auslandspläne gehabt.

    Aber innerhalb der privaten Kassen könnt ich ganz normal wechseln? Wie lang müßte man den fest angestellt sein, um aus der Versicherung rauszukommen!?

    Danke auf jeden Fall für eure Meinung, kenn mich damit einfach viel zu wenig aus.
    Gruß
    Ben

  5. #5
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.06.2006
    Beiträge
    3.691
    In der gesetzlichen Versicherung gibt es außer einer Minimalversorgung über die europäische Krankenversicherungskarte für Urlaubsreisen bis zu einer maximalen Länge auch nichts einfach so obendrauf. Wie gesagt, schon um die Versorgung aufzuwerten bietet die TK über einen privaten Partner Envivas ergänzende Versicherungen für den kurzzeitigen Auslandsaufenthalt an, die im Jahr nicht mehr kosten, als ein Eisbecher oder ein Parkticket.

    Wenn man allerdings ein halbes Jahr ins möglicherweise noch außereuropäische Ausland will, wird es da ganz bestimmt auch teurer. Beim Auslandsaufenthalt kommst Du um eine private Absicherung nicht herum (oder eben die Versicherung im Gastland, je nachdem, was Du so vorhast da).

    Ob und wie Du zwischen privaten Versicherungen wechseln kannst, steht in den Vertragsbedingungen. Du hast Kündigungsfristen und musst bei Neuabschluss ggf. erneut einen Gesundheitscheck und Nachfragen über Vorerkrankungen über Dich ergehen lassen. I.a. wird man nicht jünger und gesünder, so dass die Tarifeinstufung möglicherweise dabei schlechter wird.

    Bei Einstellungen hat der Arbeitgeber neben allerlei anderem Papier auch einen Fragebogen, wo er die Sozialversicherungspflicht prüft.

    Informiere Dich mal rechtzeitig über die Aufnahmemodalitäten bei einer GKV. Ggf. helfen die Dir auch beim Wechsel.

    Beim Wechsel zwischen gesetzlichen Krankenkassen hat die schon lobend erwähnte TK mir damals den Papierkram abgenommen und sogar gleich sofort eine Mitgliedsbescheinigung zur Vorlage beim künftigen Arbeitgeber ausgestellt.
    [/QUOTE]

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