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  1. #11
    Paracelsus ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    06.01.2004
    Beiträge
    2.726
    Zitat Zitat von miss smilla Beitrag anzeigen
    ... aber wahrscheinlich werden Arbeitsverträge "da draußen" an dem Punkt unterschrieben, wenn klar ist, dass man wo anfängt...
    Äh...ja. Das ist eigentlich der Normalfall in der "freien Wirtschaft", oder? Bei einem normalen Job hat man länger vor Antritt einen unterschriebenen Arbeitsvertrag auf dem Tisch und nach Antritt kommt direkt im ersten Monat das Gehalt in voller, korrekter Höhe aufs Konto. Dass beides an der Uni *grundsätzlich* anders ist (AV irgendwann mal und das erste korrekt berechnete Gehalt frühestens im 3. Monat, vorher nur Abschlagszahlungen wegen totaler Unfähigkeit der Lohnbuchhaltung in der zuständigen Behörde), habe ich allerdings auch schon selbst er- und überlebt. Danach wollte ich mit dem Öffentlichen Dienst nichts mehr zu tun haben, denn so viele Unfähige in einer Personalabteilung sind schwer zu ertragen...

    Zitat Zitat von miss smilla Beitrag anzeigen
    dem Umzug nach München steht also nichts entgegen
    Doch, noch ca. 1-2 Stufen auf der Karriereleiter, denn ich hatte nicht vor, wieder auf 60 qm 50er-Jahre-Bau im mittelmäßigen Vorort zurückzugehen, nur um "in München" zu leben. Wenn ich mal 1500 EUR WM zahlen kann, werde ich das mit München ernsthafter ins Auge fassen.

    P.

  2. #12
    Nine154 ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    20
    Zitat Zitat von Tigger Beitrag anzeigen
    Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine solche Versicherung für den Vermieter die Katastrophe ist, wenn man Mieter = Mietnomaden hat.

    Zudem: Keiner der Bewerber, der eine solche Versicherung hatte, ist bei uns je wieder in die engere Wahl gekommen.

    Also, das bedeutet, dass nur Menschen mit geringen monetären Mitteln eine solche Versicherung abschließen. Und weil sie eh überhaupt keine Rücklagen zur Verfügung haben, sind sie ein potenzielles Risiko für den Vermieter? Waren diese Leute per se schlechte kandidaten? aber wenn da vorher die Schufa eingeholt wird, sortieren sich die schlechten kandidaten ja schon vorher aus!

    Macht Sinn, so hab ich das noch nie gesehen ... aber ich glaub, das wurde in anderen Antworten schon weiter ausgeführt.

    Am Ende hat bei einer normalen Kautionsregelung ja immer einer das Nachsehen, meist der Mieter, weil er das Geld immer einbehalten kann, wenn er die schäden mit der Lupe sucht. ich musste dem Geld auch immer hinterherlaufen.

    Ob es wirklich sicherer ist, wenn man Geld im Schadensfall von einer Versicherung einfordern kann im Falle eines nichtsolventen Mieters?? Denn auch die ist ja auf Schadensabwendung erpicht. Da kann ja jeder Vermieter einen Deal mit dem Mieter machen und man lässt es über die Versicherung laufen. Ich denke schon, dass das genau geprüft wird und da nicht einfach so 1000 euro rübergeschoben werden.

    Gibts da schon Statistiken, wie da so die Leistungsbereitschaft der Gesellschaften ist?

    Hab das aber auch schon mal überlegt >> auf diesem Vergleichsportal (Mietkautionsversicherung - GELD.de) gibts nen schönen Schieberregler, bei dem man von 400 bis 500 Euro Kautionsleistung sofort den entsprechenden Betrag ausrechnen lassen kann.

    Was dann aber am Ende tatsächlich für ein Betrag rauskommt, beibt erst mal offen (vermutlich).

    HAt denn jemand von euch so was abgeschlossen?

  3. #13
    Otto Kö ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.11.2010
    Beiträge
    17
    Zitat Zitat von Nine154 Beitrag anzeigen
    Also, das bedeutet, dass nur Menschen mit geringen monetären Mitteln eine solche Versicherung abschließen. Und weil sie eh überhaupt keine Rücklagen zur Verfügung haben, sind sie ein potenzielles Risiko für den Vermieter? Waren diese Leute per se schlechte kandidaten? aber wenn da vorher die Schufa eingeholt wird, sortieren sich die schlechten kandidaten ja schon vorher aus!

    Macht Sinn, so hab ich das noch nie gesehen ... aber ich glaub, das wurde in anderen Antworten schon weiter ausgeführt.

    Am Ende hat bei einer normalen Kautionsregelung ja immer einer das Nachsehen, meist der Mieter, weil er das Geld immer einbehalten kann, wenn er die schäden mit der Lupe sucht. ich musste dem Geld auch immer hinterherlaufen.

    Ob es wirklich sicherer ist, wenn man Geld im Schadensfall von einer Versicherung einfordern kann im Falle eines nichtsolventen Mieters?? Denn auch die ist ja auf Schadensabwendung erpicht. Da kann ja jeder Vermieter einen Deal mit dem Mieter machen und man lässt es über die Versicherung laufen. Ich denke schon, dass das genau geprüft wird und da nicht einfach so 1000 euro rübergeschoben werden.

    Gibts da schon Statistiken, wie da so die Leistungsbereitschaft der Gesellschaften ist?

    Hab das aber auch schon mal überlegt >> auf diesem Vergleichsportal (Mietkautionsversicherung - GELD.de) gibts nen schönen Schieberregler, bei dem man von 400 bis 500 Euro Kautionsleistung sofort den entsprechenden Betrag ausrechnen lassen kann.

    Was dann aber am Ende tatsächlich für ein Betrag rauskommt, beibt erst mal offen (vermutlich).

    HAt denn jemand von euch so was abgeschlossen?

    Ich kann mal von der Mieter-Seite aus berichten!

    Als ich damals ausgezogen bin, habe ich meine eltern um die Kaution für meine neue Wohnung gebeten, und wurde dann mit einer Kautionsbürgschaft überrascht, die meine Eltern monatlich bezahlen.

    Ich habe bisher 3 Wohnungen über diese Bürgschaft angemietet (immer 1-2 Zimmer Buden, sowohl von Wohnungsgesellschaften als auch von Privaten vermietern) und hatte bisher NULL Probleme, dass ein Vermieter das ganze nicht akzeptiert hat!

    Ich finde das ist ne klasse Lösung (gut, ich bezahle es auch nicht selber) für alle, die nicht mal eben 1500€ Kaution + Umzug+ neue Möbel + ggf neue Küche übrig haben.

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