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  1. #1
    Avatar von gesein
    gesein ist offline "Absolvent" (80-149 Beiträge)
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    das Leben als solches

    das Leben als solches

    Ich denke, dass man auf diese Frage unendlich viele Antworten geben kann. Dies liegt daran, dass das Leben unendlich viele Aspekte (genausoviele positive wie negative) besitzt.
    Natürlich kann man beschreiben, warum sich das Leben für einen selbst lohnt, was ja das eigendlich Entscheidende ist.

    Will man aber versuchen objektiv zu antworten, muss man beantworten, warum sich "das Leben an sich" lohnt.
    Hier muss man sich natürlich erst fragen, was das Leben eigendlich ist.
    Also, was ist das Leben?

    Das Erste, was mir dazu einfällt ist: das Leben ist, wenn man nicht tot ist. Es reicht aber nicht das Leben einzig und allein am Tod festzumachen. Der Tod ist zwar von entscheidender Beduetung für unser Leben, ist aber kein Teil davon (das Streben ist Teil vom Leben). Vielleicht muss man versuchen vom Leben einer Zelle zum Leben eines größeren Tieres zu schließen? Also: inwiefern unterscheidet sich das Leben einer Zelle, von dem eines Hundes? Sind diese Arten des Lebens überhaupt vergleichbar? Schließlich besteht ein Hund "nur" aus Zellen.
    Vielleicht könnte man auch versuchen - den oft als solchen beschriebenen - Gegensatz des Lebens, den Tod, zu definieren. Was ist der Tod außer "das Ende des Lebens"?

    Ich kann mir keine wirklich objektive Antwort auf "Was ist das Leben?", oder "Was ist der Tod?" vorstellen. Ich weiß auch gar nicht, ob es überhaupt möglich ist, darauf zu antworten. Schließlich kennt man nichts anderes als das Leben. Und den Tod kennt man ja auch nicht wirklich, denn dann wäre man ja nicht mehr am Leben.

    Kann mir jemand Denkfehler, oder Antworten aufzeigen?

    gesein, gebein
    Geändert von gesein (08-04-2003 um 17:27 Uhr)

  2. #2
    nebel ist offline "Doktor" (300-499 Beiträge)
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    Fragen über Fragen

    Per Definitionem ist Leben das Gegenteil vom Tod. (Also: wenn du lebst, bist du nicht tot und wenn du tot bist, lebst du nicht mehr. Theologische Aspekte lasse ich mal unbeachtet.)

    So weit so gut. Aber weil noch niemand von uns den Tod ertotet hat (von erleben kann man hier ja kaum sprechen), fällt mir aus diesem Blickwinkel nur das ein, was man von außen beobachten kann: tote Dinge haben nicht mehr die Möglichkeit zu agieren. Sie können bewegt und getrieben werden, sogar zersetzt und aufgelöst, aber sie sind nicht in der Lage, Impulse zu setzen und Dinge in Bewegung zu bringen.

    Also: meine Definition (sehr existentialistisch, ich weiß)

    Leben = Agieren

  3. #3
    Kumo Gast

    Hirn

    Das "Leben" dieses thread-themas bezieht sich wohl auf "soziales Leben". Dass sich das Leben eines Meerschweinchens lohnt ist ja klar, fressen, ficken, schlafen, aber lohnt sich soziales Leben fuer jemanden, der ein Hirn hat?

    [Ich sage ja, denn ich war gestern im Dean Museum of Modern Art, und Magritte hat meinem Leben wieder einen Sinn gegeben. Einfach genial.]

    These: Fuer uns Menschen haengt das Leben und wie wir es wahrnehmen vom Hirn ab. Keiner von uns will Gemuese sein. (Oder?)

  4. #4
    nebel ist offline "Doktor" (300-499 Beiträge)
    Registriert seit
    31.03.2003
    Beiträge
    313
    Ne Möhre zu sein wäre mir einfach zu unterirdisch. (boah, war der schlecht.)

    Jetzt aber zurück zu meiner pseudowissenschaftlichen Ernsthaftigkeit. Leben mit Hirn kann aber auch eine Last sein. (Wäre doch viel einfacher, wenn ich nur fressen, ficken und schlafen müsste, um wunschlos glücklich zu sein.) Aber leider kann man ein Meerschweinchen ja nicht fragen, was es von Magritte hält, oder ob es jemals schon Bach gehört hätte (genialster Komponist aller Zeiten. Punkt.)

    Die Frage ist also, verlieren wir durch unser Hirn mehr als wir gewinnen?

  5. #5
    Kumo Gast
    Ein Meerschweinchen muss sich zumindest nicht mit diesem thread-thema rumschlagen...

    Durch das Hirn gewinnen wir schonmal einige Kilo Koerpergewicht, und wenn das Hirn des Menschen nicht so gross waere, haetten die Frauen qualitativ und quantitativ weniger Schmerzen bei der Geburt.

    Diese beiden Punkte sollten die Damen unter uns bedenken, wenn sie sich mit nebels frage auseinandersetzen.

    also ich finde, wir gewlieren durch das Hirn.

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