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  1. #1
    eshtah ist offline "Absolvent" (80-149 Beiträge)
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    110

    MdC Verlagspreis- Was haltet ihr davon?

    Ich bin beim Stöbern gerade auf diesen Wettbewerb gestoßen und wollte mal nachfragen, wie sich das für euch anhört, ich hab da so gar keine Erfahrung!

    Klingt das nicht ein wenig unprofessionell? Worauf lässt man sich ein, wenn man an dem Wettbewerb teilnimmt, dann stimmt man ja einer Veröffentlichung zu, aber unter welchen Bedingungen, ich meine, man kann ja einer Veröffentlichung nicht zustimmen, ohne dass man weiß, was die mit deinem Text vorhaben.

    Was sagt ihr dazu, jodoca, was meinst du denn?

    Zu finden ist die Beschreibung des Wettbewerbs bei Uschtrin unter der Kategorie Prosa, bei M wie MdC Verlagspreis.

  2. #2
    jodoca ist offline Moderator
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    als hätte ich ahnung davon, aber ich schaue mir das mal an ...

    ok, ich hatte den sogar schon mal gelesen und damals habe ich wie heute morgen die hände überm kopf zusammengeschlagen. nein, nein, nein.

    der mdr-kurzgeschichtenwettbewerb ist zu empfehlen, zwar viele tausend einsendungen, aber insgesamt glaubwürdig. ich war letztes jahr auf der schlussrunde zum geschichten anhören: den mdr gibts wirklich, ist ein ordentlicher verein.(die anschließende lesereise soll zwar ziemlich scheiße sein, aber erstmal so weit kommen)

    was ich immer mache: gegengooglen, tauchen namen auf oder gmbhs, einfach mal eintippseln und überraschen lassen.
    Ein Gedicht, was es sonst auch immer noch sein mag, ist zuerst ein Text.

  3. #3
    Avatar von Karendric
    Karendric ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Ähnliche Bedingungen habe ich auch schon bei anderen Wettbewerben gelesen. Was sind deine Befürchtungen? Als no name der Literaturbranche solltest du doch eher dankbar sein, dass überhaupt jemand möglicherweise einen Beitrag von dir in einer solchen Wettbewerbs-Anthologie veröffentlicht.

    Die Verlage verdienen mit derartigen Sammelbänden in der Regel kein Geld und machen dies nur, um Nachwuchs zu entdecken. Deine Befürchtung, finanziell über den Leisten gezogen zu werden, ist also unbegründet.

    Und wenn du doch eines Tages berühmt wirst, kannst du die Verwertungsrechte an deinen Texten ja neu vergeben. Dein Urheberrecht ist sowieso unveräußerlich.

    Gruß,
    Karendric

  4. #4
    jodoca ist offline Moderator
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    Beiträge
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    in eine anthologie eines größeren wettbewerbs reinzukommen, das ist so gesehen keine schlechte sache, aber man sollte doch hier und da schauen, was das für ein wettbewerb ist.

    ich finde aber auch, dass man seinen namen nicht für alles hergeben sollte, wenn man partout nicht mit dem thema "sehnsucht am donnerstagabend" in verbindung gebracht werden möchte, dann sollte man das lassen oder sich einen weiteren zulegen.
    Ein Gedicht, was es sonst auch immer noch sein mag, ist zuerst ein Text.

  5. #5
    Avatar von Karendric
    Karendric ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    07.07.2005
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    Ja, du hast völlig Recht. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es eine solche Klausel eben auch bei seriösen Wettbewerben gibt. Zudem ist Uschtrin ja ein guter Name unter Autoren. Das spricht eigentlich für den Wettbewerb.

    Und ansonsten hast du es ja schon auf den Punkt gebracht: Pseudonyme gibt's wie Sand am Meer. (Autoren leider auch. )

    Gruß,
    Karendric

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