Ist mit der falschen Verwendung von dem Dativ eine Nachahmung von dem Genitiv, der wo da der Tod von dem Dativ ist, beabsichtigt?Zitat von Thomas Bernhard
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05-12-2006 13:14 #1
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Thomas Bernhard liest 'ne Weihnachtsgeschichte vor
Da am Sonntag erster Advent war und damit die Xmas-Sasion 2006 eröffnet ist, finde ich, werde ich übermorgen, am Donnerstag, den 7.Dezember 2006 auf dem Literaturabend im Cafe Dudel (Köln, Eifelwall, ab 20 Uhr) meine neuste Weihnachtsgeschichte (vor)lesen, und die heißt
Was einem nicht umbringt härtet ab.
Vielleicht stelle ich sie Freitag oder am Wochenende auch ins Prosa-Forum.Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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05-12-2006 13:29 #2Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.
(Ralph Waldo Emerson, 1803-1882)
Gehe nicht vor mir - vielleicht folge ich Dir nicht.
Geh nicht hinter mir - vielleicht kann ich Dich nicht führen.
Geh einfach neben mir - und sei mein Freund.
(Albert Camus, 1913-1960)
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05-12-2006 13:38 #3
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Nein, nur Schlampigkeit, der Titel heißt natürlich - wie der gar offenbar gar nicht ratlose Rudi vermutet hat:
Zitat von Rudi Ratlos
Was einen nicht umbringt härtet ab
Ich mag zwar meinen 12-Zoll-Bildschirm, aber "m" und "n" sind manchmal schwer zu erkennen / auseinanderzuhalten.
Man könnte vielleicht ein Komme zwischen "umbringt" und "härtet" setzen, wenn man unbedingt will (wobei ich glaube, daß es keine völlig korrekte Interpunktion wäre), aber da habe ich mich bewußt dagegen entschieden.Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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05-12-2006 15:33 #4Wer im Glauben nicht geübt ist, sollte es lassen.
Zitat von Thomas Bernhard
Nietzsche jedenfalls hat in "Götzendämmerung" ein Komma gesetzt ("Was mich nicht umbringt, macht mich stärker."), und auch nach neuerer Grammatik (Schlechtschreibreform inklusive) gehört da eins hin:
"Was mich [oder: Was einen] nicht umbringt" ist nämlich ein sogenannter Subjektsatz (ähnlich wie in: "Wer nicht hören will, muß fühlen."), und dies wiederum ist nichts anderes als ein Nebensatz an der Stelle eines Subjekts.
Nebensätze aber werden nach wie vor mit (ggf. paarigem) Beistrich abgetrennt, egal ob sie vor dem Hauptsatz stehen, dahinter oder mittendrin.
Gruß,
Klugscheißer MA
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08-12-2006 12:32 #5
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Was einen nicht umbringt, härtet ab.
So, habe die Lesung gestern abend leidlich gut hinter mich bekommen (Text steht im Prosa-Hauptforum) und konnte mich trotz meiner miserablen Vorleserskills ganz passabel behaupten, das sonstige Niveau der anderen Beiträge war nämlich recht gut, nur die Moderation war etwas arg Ibsen/Beckett-überhaupt-Theater-lastig... (nächste Woche moderiert wieder Gerd Buurmann!)
Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
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