Ich schließe mich an.
Jocelyne Lopez produziert nichts außer geringschätzigen Kommentaren auf Nachfragen, die sie - wie sie nicht müde wird zu zeigen - nicht beantworten kann, und Werbung für ihre eigene Seite.
Null Austausch, geschweige denn Diskussion oder gar (wie sie es ja genannt und dann schnell wieder stillschweigend übergangen hat) Debatte.
Lediglich Informations-Spam für und Monologe über ein Projekt, das hier und woanders von allen Seiten logisch widerlegt wurde:
SPIEGEL-ONLINE (2005), FOCUS (2005 - was ist eigentlich aus der Strafanzeige geworden? - und 2006), WELT (2006), Heise (2007) und ZDF (2007).
Einen Überblick liefert Jocelyne selbst hier.
Dieser Unicum-Thread besteht seit nunmehr neun (!) Monaten, Jocelyne hatte also ausreichend Zeit zur freien Meinungsäußerung. Dass dabei nichts herausgekommen ist mit Ausnahme von ignoranter Selbstdarstellung, ist schade, aber eben genau das, was sie auch schon in allen anderen großen (und kleinen) Foren praktiziert hat.
Das Thema wurde, wie von Pax erwähnt, abgehandelt, Regelverstöße durch Jocelyne (Netiquette und Spam-Policy) erfolgen regelmäßig - somit liegen mehrere Gründe für die Schließung dieses Threads, aber kein einziger dagegen vor.
Thema geschlossen
Ergebnis 636 bis 640 von 688
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30-04-2008 09:30 #636
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Warum? Überlege erst einmal die Situation konkret, so wie die Richter es bei der Gesetzgebung und beim Schlichten von Konfliktsituationen immer tun. Das hilft erst einmal sehr beim Verständnis der Gesetzgebung und der Rechtssprechung, Juristen sind bekanntlich Pragmatiker, das ist ihr Beruf und das ist auch richtig so:
- Eine Partei, die Kläger, die eine langjährige und umfassende Studie über die Lehre der Relativitätstheorie in Deutschland geführt und verfasst hat, behauptet, es gäbe in Deutschland keine Lehrinhalte, die die Kritik an der Relativitätstheorie behandeln, sich mit Gegenpositionen argumentativ auseinandersetzen und sie an die neue Generation vermitteln. Wenn die Kläger keine solchen Lehrinhalte im Bildungssystem in Deutschland bei ihrer Studie gefunden haben, können sie die auch nicht nachweisen, logisch, oder?
- Die Gegenpartei, die Beklagten, die verantwortlich für die Lehrinhalte sind, müsste dann dem Richter nachweisen, dass diese Behauptung nicht zutrifft und die Lehrinhalte dokumentieren, wo die Kritik an der Relativitätstheorie behandelt wurde, wo sich argumentativ mit Gegenpositionen zu dieser Theorie auseinandergesetzt und wo sie an die neue Generation vermittelt wurden.
Das habe ich auch nirgendwo behauptet.
Die gute Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, nimmt sich aber auch ohne jegliche Hemmungen den Mund voll in der Öffentlichkeit, um ihre persönlichen Vorstellungen über das Bildungssystem in Deutschland zu vermitteln und durchzusetzen. Siehe zum Beispiel der Kommentar eines Redakteurs vom Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 21.02.08, Christian Geyer, unter dem Titel Vertraut gefälligst! Annette Schavan nennt Schulkritik „Knatscherei”:
Keiner verhindert also die gute Bundesministerin für Bildung und Forschung daran, uns genauso dreist und dezidiert zu informieren und zu vermitteln, dass im öffentlichen Bildungssystem in Deutschland eine einzige physikalische Theorie als allein gültig zu recht erklärt wird, über alle Kritik erhaben und über alle Gesetze steht, von allen Bürgern ab der Grundschule brav zu bejubeln ist und noch 100 Jahre und länger über alle Kritik erhaben und über alle Gesetze zu stehen hat und als alleinige wissenschaftliche Wahrheit brav zu bejubeln ist. Dann wissen wir zumindest über ihre Vorstellungen der Bildung und der Kultur in einem Rechtsstaat bescheid. Darauf haben wir auch einen Anspruch, oder?„Grob fahrlässig” nennt Annette Schavan die Kritik an den Misständen der Gymnasialreform (G8). „Die Debatte in der die Schule heute unter anderem als Diebstahl an der Kindheit bezeichnet wird, ist grob fahrlässig.” So die Bildungsministerin auf der Bildungsmesse „didacta”. Grob fahrlässig? Umgekehrt wird ein Bildungserlebnis daraus. Grob fahrlässig handelt, wer beide Augen so feste zudrückt, dass er die Umsetzungsprobleme bei G8 nicht wahrhaben und von der gestohlenen Kindheit nicht wissen will.
[…]
“Was soll denn die ganze Knatscherei?“, fragt Schavan und beschwört „Modernität“, als trotze hier eine Herrin den Kräften der Reaktion: „Es wird nirgendwo in Deutschland eine Rolle rückswärts geben“. Was für Sätze! Plötzlich vorbei der Gestus grinsender Diskursivität, nicht einmal die im Denkraum Schavans fest verwurzelte Redefigur des „Dilemmas” wird bemüht. Statt dessen: präpotente Zurechtsweisung im Stil von „nicht sein kann, was nicht sein darf“.
[…]
Minuten nachdem sie den Deutschen die „Rolle rückwärts” verweigert hat, rollt Annette Schavan nun selbst rückwärts voran: „Wir brauchen eine Atmosphäre wie vor hundert Jahren“. […] Wir haben im Bildungswesen weniger eine Qualitätskrise als eine Vertrauenskrise“. Das ist Bürgerschelte auf gar nicht einmal hohem Niveau.
Viele Grüße
Jocelyne LopezGeändert von Jocelyne Lopez (30-04-2008 um 09:43 Uhr)
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30-04-2008 10:15 #637

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30-04-2008 10:49 #638
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30-04-2008 10:56 #639
"Student" (20-79 Beiträge)
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Wenn Sie einen Diebstahl anzeigen, aber nicht belegen können, dass tatsächlich eingebrochen und etwas gestohlen wurde, dann wird die Anzeige abgewiesen. Wer eine Behauptung aufstellt, muss grundsätzlich in der Lage sein, diese Behauptung auch zu belegen, ansonsten ist sie vökkig aus der Luft gegriffen und inhaltsleer.
Natürlich kann man nachweisen, dass etwas irgendwo nicht berücksichtigt wird. Man muss sich nur mit den entsprechenden kommentierten Vorlesungsverzeichnissen beschäftigen oder eben einen nicht einseitige Literaturrecherche betreiben.- Eine Partei, die Kläger, die eine langjährige und umfassende Studie über die Lehre der Relativitätstheorie in Deutschland geführt und verfasst hat, behauptet, es gäbe in Deutschland keine Lehrinhalte, die die Kritik an der Relativitätstheorie behandeln, sich mit Gegenpositionen argumentativ auseinandersetzen und sie an die neue Generation vermitteln. Wenn die Kläger keine solchen Lehrinhalte im Bildungssystem in Deutschland bei ihrer Studie gefunden haben, können sie die auch nicht nachweisen, logisch, oder?
Außerdem kann man die Begründungen vorlegen, warum Verlage einen Artikel oder ein Buch nicht veröffentlichen.
So, und wer ist für die Lehrinhalte verantwortlich? Die Relativitätstheorie ist fast gar nicht Thema in der Schule, also haben da auch irgendwelche Gegenpositionen nichts verloren.- Die Gegenpartei, die Beklagten, die verantwortlich für die Lehrinhalte sind, müsste dann dem Richter nachweisen, dass diese Behauptung nicht zutrifft und die Lehrinhalte dokumentieren, wo die Kritik an der Relativitätstheorie behandelt wurde, wo sich argumentativ mit Gegenpositionen zu dieser Theorie auseinandergesetzt und wo sie an die neue Generation vermittelt wurden.
Und für die Inhalte von Universitätsveranstaltungen sind weder das BM noch die Kultusministerien verantwortlich.
Das habe ich auch nirgendwo behauptet.
Nur weil Frau Schavan nicht für das Schulsystem verantwortlich ist, muss sie zu dem Thema nicht den Mund halten.Die gute Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, nimmt sich aber auch ohne jegliche Hemmungen den Mund voll in der Öffentlichkeit, um ihre persönlichen Vorstellungen über das Bildungssystem in Deutschland zu vermitteln und durchzusetzen.
Polemik in Reinkultur.Keiner verhindert ...
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30-04-2008 11:18 #640
"Student" (20-79 Beiträge)
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- 50
Lt. ihrem Blog vom 30. April 2008 hat es 'Karl Nowak' in den 60er Jahren über den Bundesgerichtshof geschafft eine ätzende RT-Kritik als Gegendarstellung in die “Physikalischen Blätter' zu bekommen.
Was einerseits schade um die lange juristische Auseinandersetzung war, anderseits klarer Beleg, dass auch extreme Kritiken im wissenschaftlichen Umfeld präsentiert werden können.
Dies spiegelt auch die Präsenz vieler RT-Kritiker auf physikalischen Konkressen wieder, ebenso ähnliche Auftritte von E.Friebe.
Damit sind aber die grundlegenden Vorwürfe von Frau Lopez hinfällig.
Ebenso hat sie lange und häufig genug dargestellt, dass weder sie noch GOM noch andere RT-Kritiker tatsächlich irgendeinen Versuch einer juristischen Klärung vor haben.
Damit ist das Thema '... bis zur Verfassungsklage' aber von der Verfasserin selbst negiert worden.
Ob man den Thread schliesen sollte kann ich nicht bewerten.
Zumindest sollten nur Beiträge rein, die juristische Aktivitäten im Umkreis 'Verfassungsklage' oder historische Ähnlichkeiten ( wie 'Karl Nowak' ) betreffen.
Gerichtsverfahren oder Entscheidungen / Vergleiche vor Gericht in dem Umfeld sind bzgl. Artikel 5 (3) durchaus interessant.
Definitiv weg vom Tisch ist aber die 'Unterdrückung' der Kritik - es gibt viele Möglichkeiten für Skeptiker und Kritiker sich zu äußern.
Gruß
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