Und noch ein Nachtrag zu den Aussagen:
Siehe auch zuletzt in dem hier zur Diskussion gestellten Offenen Brief an 200 Professoren der Universitäten Berlin und Dresden:
In der Tat haben natürlich auch zahlreiche jüdische Wissenschaftler (und auch ohne jeglichen Zweifel zahlreiche jüdische Physiklaien) erkannt, dass die Theorie Einsteins unhaltbar und unsinnig ist. Wie könnte es auch anders sein? Das Verständnis der physikalischen Natur hat ja nichts mit der Herkunft oder mit dem religiösen Glauben eines Menschen zu tun.G.O. Mueller hat geschrieben
3. Die Diskriminierungen und Verleumdungen bedienen sich u. a. folgender Qualifikationen für Autoren, die ganz sachlich Argumente vortragen: Antisemit, Nazi, Ewiggestriger, Dummkopf, Neider, Querkopf, Psychopath, Reaktionär, Stalinist, mit beliebter Übernahme besonders elegant wirkender englischer Schimpfworte wie “crank” und “crankpot” und “fringe physicist”. Für die in unserer Dokumentation ausgewiesenen kritischen Autoren jüdischer Herkunft sind die pauschalen Verleumdungen als “antisemitisch” besonders bitter.
Nur ein paar Beispiele, wo mir die jüdische Herkunft von Kritikern bekannt ist:
Zum Beispiel zur Lebzeit Einsteins war der jüdische Experimentalphysiker und Nobelpreisträger Albert Abraham Michelson, der Schlüsselexperimente zur Widerlegung der RT durchgeführt hat, ein Gegner Einsteins und bedauerte, dass seine Experimente leider den Weg für diese „Monstrum-Theorie“ geebnet hat.
Zum Beispiel auch zur Lebzeit Einsteins Dr. Hans Israel, der Initiator des 1931 erschienenden Buchs „100 Autoren gegen Einstein“.
Zum Beispiel als zeitgenossische Kritikerin auch die jüdische Mathematikerin Gertrud Walton, die seit Jahrzehnten ähnlich wie Ekkehard Friebe eine umfangreiche Dokumentation über die Kritik der Relativitätstheorie weltweit gesammelt hat und in ihrer Homepage vorstellt. Gertrud Walton und Ekkehard Friebe verlinken auch gegenseitig ihre jeweiligen Homepages seit Jahren, wurden gleichermaßen 2003 Empfänger der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller und waren beide, zusammen mit dem italienischen Mathematiker Prof. Umberto Bartocci, die erste, die diese Dokumentation in ihre Homepage übernommen und öffentlich unterstützt haben, siehe auch weiter oben:
Gertrud Walton
sapere aude: Reclaiming the common sense foundations of knowledge
http://www.btinternet.com/~sapere.aude/
Zum Beispiel auch der Physiker Georg Galeczki, der 1997 zusammen mit Peter Marquardt das grundlegende Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ herausgebracht hat:
http://18040.rapidforum.com/topic=100176395398
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Ergebnis 11 bis 15 von 688
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30-07-2007 13:31 #11
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Da kommt schon das „Hauptargument“ der Relativisten zur systematische Diskreditierung der Kritik der Relativitätstheorie seit 100 Jahren und zur systematische Verleumdung der Dokumentation von G.O. Mueller...
Hierzu hat zum Beispiel G.O. Mueller ausführlich und wiederholt Stellung genommen, zum Beispiel gleich in seiner Dokumentation:
Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie
www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf
Zum Beispiel weiter in der Dokumentation von G.O. Mueller:Seite 18: "Die besondere Strategie: der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf":
Zu dem allgemeinen Unglück der politischen Hetze kam mit dem Einbruch der antisemitischen Propaganda in die Fachliteratur die Zerstörung der bis 1921 durchaus sachlichen physikalischen Diskussion. Obwohl es erwiesenermaßen nur vereinzelte Fälle waren, in denen physikalische Argumentationen mit antisemitischer Hetze verbunden worden sind, so machten die Relativisten daraus eine bis heute funktionierende Verleumdungskampagne, alle Kritiker seien offene oder heimliche Antisemiten, ihre Veröffentlichungen antisemitisches Geschmiere, auf das ein anständiger Mensch nicht einzugehen braucht.
Diese pauschale Verleumdung hat ca. 98 Prozent aller kritischen Autoren betroffen. die in ihrer physikalischen Kritik auch nicht ein einziges antisemitisches Wort geschrieben haben. Sie hat wahrscheinlich auch nicht unwesentlich zu der Verbitterung auf seiten der Kritiker beigetragen und muß nach Wiederherstellung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Felde der theoretischen Physik durch die führenden Gremien der Schulphysik öffentlich widerrufen und mit einer Bitte um Vergebung verbunden werden: alle haben diese Vorwürfe gehört und gewußt, daß sie nur Verleumdung waren, und geschwiegen.
Die Verleumdung als Antisemiten zeigt verständlicherweise in dem Land, das den ungeheuerlichen Völkermord begangen hat, bis heute Wirkung. Auf die einfache Frage an einen Physiker, ob es für die behaupteten Effekte der Speziellen Relativitätstheorie empirische Beweise gebe, mußte man in Deutschland noch 1990 mit der Gegenfrage rechnen, ob man etwa die Sache der Antisemiten unterstützen wolle. Damit war die physikalische Frage beantwortet.
Aus dem verleumderischen pauschalen Antisemitismus-Vorwurf gegen jegliche physikalische Kritik konnten die Relativisten in verschiedenster Hinsicht großen Gewinn ziehen:
(1) Jede antisemitische Hetze auf politischem Feld bis hin zu Morddrohungen gegen Albert Einstein sowie die tatsächlich begangenen politischen Morde in der Weimarer Republik verlieh der Verleumdung der Kritiker in der öffentlichen Wahrnehmung einen zusätzlichen Grad an Wahrscheinlichkeit. Die pauschale Verleumdung und Diffamierung wurde kaum noch von irgend jemandem kritisch geprüft.
(2) Unterschwellig konnte dem Leser suggeriert werden: Die physikalische Theorie eines Mannes, der politisch derart verfolgt wird, kann gar nicht falsch sein, wenn nicht gar die politische Verfolgung die Richtigkeit der physikalischen Theorie noch wahrscheinlicher machte; und jeder Kritiker der Theorie schien mit den Antisemiten gemeinsame Sache zu machen. Diese Logik, auf die natürliche Sympathie mit dem unschuldig Verfolgten bauend, ist zwar der schiere Unsinn, aber in den Köpfen vieler Leute wirksam.
(3) Der drohende Antisemitismus-Vorwurf setzt bei manchen Menschen, die verleumderische Vorwürfe fürchten, die berühmte Schere im Kopf in Gang, die den Zensor ersetzt. So bleibt den Relativisten manche Arbeit mit Kontrolle, Unterdrückung und Ausgrenzung von Kritik erspart.
(4) Die Relativisten verknüpften mit der erfolgreichen pauschalen Verleumdung unausgesprochen die moralische Befreiung von der Pflicht zur Auseinandersetzung mit jeglicher physikalischen Kritik ohne Ansehen der Person. Mit der Behauptung, ein Kritiker sei Antisemit oder eine Veröffentlichung sei antisemitisch, glaubten die Relativisten die Auseinandersetzung mit der vorgebrachten physikalischen Kritik ablehnen zu können.
Als Beweis für den vorsätzlich böswilligen Charakter dieser ständig vorgebrachten Verleumdung kann der Fall des 1931 erschienenen Sammelwerks „100 Autoren gegen Einstein“ dienen, der kein einziges antisemitisches Wort enthält, was angesichts der Beteiligung mehrerer jüdischer Autoren und Herausgeber auch ziemlich unwahrscheinlich ist.
Von mehreren Autoren der Relativistik wird dieses Bändchen als antisemitisches Machwerk verleumdet.
Albert Einstein selbst hat den Antisemitismus-Vorwurf diesem Sammelwerk gegenüber nicht erhoben, soll aber mit einem gleichermaßen merkwürdigen Ausspruch darauf reagiert haben, dem Sinne nach: Wenn es etwas gegen seine Theorien vorzubringen gäbe, dann hätte auch ein Autor genügt. Weshalb er keinen Grund zu einer Beantwortung sehe. Die Tatsache, daß viele Autoren ihre Kritik vortragen, muß in den Augen von Albert Einstein die Unerheblichkeit der Kritik beweisen.
Viele GrüßeSeit 15 - Was haben Antisemitismus, Nationalsozialismus und Völkermord mit Physik zu tun?
Die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg und Albert Einsteins pazifistische und einige auch gegen Deutschland gerichtete Stellungnahmen während des Krieges hatten nach Kriegsende in Deutschland in nationalistischen Kreisen eine starke antisemitische Bewegung zur Folge, die sich in besonderer Weise auch gegen Einstein richtete. Diese rassistische Hetze wurde auf der politischen Ebene ausgelöst und inszeniert. Die Ausdehnung der rassistischen Hetze auf die physikalischen Theorien als jüdische Theorien ist anfangs ebenfalls das Werk politischer Extremisten und Demagogen: es ist eine Hetze gegen physikalische Theorien ohne Angabe von physikalischen Argumenten.
In den bisher nachgewiesenen und ausgewerteten theoriekritischen Arbeiten, also Stellungnahmen und Abhandlungen mit physikalischen oder erkenntnistheoretischen Argumentationen, sind bis zum Jahr 1919 keine antisemitischen Äußerungen enthalten. Die frühesten uns bekannt gewordenen Fälle datieren aus den Jahren 1920 (Rudolf Mewes) und 1921 (Theodor Fritsch, unter Pseudonym Roderich-Stoltheim) und haben nach Umfang und Bedeutung keinen großen Einfluß ausüben können, weil sie aus persönlicher Zurücksetzung (Mewes) oder sektiererischer Einstellung (Fritsch) motiviert waren.
Die erste bedeutende physikalische Abhandlung mit antisemitischen Äußerungen stammt mit einer Datierung vom Juli 1922:
LENARD, PHILIPP: Über Äther und Uräther. 2., vermehrte Auflage, mit einem Mahnwort an deutsche Naturforscher. Leipzig: Hirzel 1922. 66 S.
Lenard hat mit seinem „Mahnwort“ einen unheilvollen Einbruch der politischen Hetze in die physikalische Fachdiskussion begonnen, der zehn Jahre später mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten in Deutschland für 12 Jahre offizielle Politik wurde.
Lenards Motive für seinen Schritt sind in dem geplanten Ausschluß der Kritik und freien Diskussion von der Jahrhundertfeier der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte im September 1922 in Leipzig zu sehen, die in den Augen der Kritiker gewissermaßen eine kalte „Machtergreifung“ der Relativisten darstellte, Abschaffung der Freiheit der Wissenschaft auf dem Gebiete der theoretischen Physik, gegen die in Leipzig die Kritiker einen erfolglosen schriftlichen Protest auf Handzetteln verbreiteten, der frei von jeglichen antisemitischen Tönen war.
Der zynisch inszenierte absolute Triumph der Relativistik durch den Handstreich von Leipzig hatte eine Aktivierung des latenten Antisemitismus und sein Übergreifen auf die Physik zur Folge. Die Machtergreifung der Relativisten und der Antisemitismus in der Kritik stiften das große Unheil für die wissenschaftliche Diskussion der Zwanziger Jahre in Deutschland.
Damit wurden alle Möglichkeiten für eine fruchtbare fachliche Auseinandersetzung in Deutschland auf Jahre hinaus verschüttet. Lenard und seine Nachahmer haben damit eine große Schuld auf sich geladen, unter der die Entwicklung der Kritik in Deutschland bis heute leiden muß.
Die Relativisten haben ihren Handstreich in Leipzig 1922 als großen Erfolg betrachtet, der auch in der Öffentlichkeit so bewertet wurde, in Wahrheit aber doch nur im traurigen Ausschluß der Andersdenkenden bestand. Die angeblich physikalisch revolutionäre Physik hatte die Machtfrage gestellt und gewonnen, wie in der Politik üblich, und der Ausgang war keine Überraschung. Die wahre Revolution bestand jedoch in der Einführung der Machtfrage zur Entscheidung über Wahrheit und Richtigkeit physikalischer Theorien: diese Revolution ist, trotz 8 Jahrzehnten des Erfolges, von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Insgesamt war die Anzahl von physikalisch argumentierenden Kritikern, die zusätzlich antisemitische Tiraden einflochten, außerordentlich gering. Nach dem bisherigen Stand der Auswertung, der sich selbstverständlich mit fortschreitender Bearbeitung erhöhen wird, sind folgende Fälle aktenkundig, nach Erscheinungsjahren aufgeführt:
1920: Mewes, Rudolf
1921: Fritsch, Theodor (unter Pseudonym Roderich-Stoltheim)
1922: Lenard, Philipp; Stark, Johannes; Zboril, J.
1923: Fritsch, Theodor (unter Pseudonym Roderich-Stoltheim)
1931: Hentschel, Willibald
1936: Thüring, Bruno
1937: Dingler, Hugo; Thüring, Bruno
1938: Finke, Edmund; Tobien, Waldemar
1940: Arthos [Pseudonym, Italien]; Thüring, Bruno
1941: May, Eduard
1942: Brühlmann, Otto; Teichmann, Horst; Vahlen, Theodor
1944: Uller, Karl
Aus rund 3790 kritischen Veröffentlichungen sind bisher als antisemitisch ermittelt worden:
- 16 Autoren, davon 15 deutsche;
- insgesamt 19 Veröffentlichungen, davon 18 deutsche;
- nur Arbeiten aus den Jahren 1920-1944.
Wer zu den Relativitätstheorien weitere kritische Veröffentlichungen mit antisemitischem Einschlag kennt, möge Roß und Reiter nennen. Wir werden alle theoriekritischen Veröffentlichungen nachweisen, unabhängig von anderen Inhalten.
29 Veröffentlichungen wären 1 Prozent der Gesamtmenge: bisher liegt die Zahl der ermittelten Fälle noch darunter. Mit einer dramatischen Erhöhung des Prozentsatzes ist nicht zu rechnen, da erfahrungsgemäß ungehemmt rassistisch hetzende Veröffentlichungen sich nicht mit physikalischen Argumentationen aufhalten und damit aus dem Erfassungshorizont der vorliegenden Dokumentation herausfallen. (Auch die bloße Aussage, man sei gegen die Relativitätstheorie oder halte sie für falsch, ist noch keine Argumentation und fällt deshalb heraus.) Selbst wenn 2 - 3 Prozent aller theoriekritischen Arbeiten antisemitisch sein sollten, wäre dies ein außerordentlich bemerkenswert positives Ergebnis, weil es den Antisemitismus in der Physik wahrscheinlich als weitgehend deutsches Phänomen in einem nur sehr begrenzten Zeitraum und von erstaunlich geringem Umfang erweist. In eklatantem Widerspruch zu dieser Tatsache möchten die Relativisten gern verleumderisch den Eindruck erwecken, die meiste Kritik sei nur antisemitisch motiviert.
Auch bei Betrachtung nur der deutschsprachigen Veröffentlichungen aus dem Zeitraum 1920-1944 mit insgesamt ca. 570 Dokumenten stellen die bisher nachgewiesenen 18 antisemitisch gefärbten Arbeiten nur rund 3 Prozent dar, was angesichts der Politik während der nationalsozialistischen Herrschaft nur erstaunen kann. Sollte die weitere Auswertung diese Zahl deutlich erhöhen, wäre es kein Wunder.
Bei weiterer Einschränkung auf die insgesamt 85 deutschsprachigen Arbeiten unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933-1944 wären die für diese Jahre bisher festgestellten ganzen 11 Fälle von antisemitischer Färbung geradezu ein Wunder, bei dem es wohl nicht bleiben wird. Trotzdem sieht es nicht nach einer dramatischen Erhöhung dieser Fälle aus: die weit überwiegende Mehrzahl der kritischen Veröffentlichungen hat sich erwiesenermaßen auch unter den Nazis frei von antisemitischer Hetze gehalten.
Diese Befunde unserer bisherigen Auswertung der Dokumentation haben eine große Bedeutung für die Abwehr einer pauschalen Verleumdung, mit der die Relativisten generell mit Vorliebe und in Deutschland auch mit großem Erfolg arbeiten, nämlich der pauschalen Verleumdung der Kritiker als Antisemiten.
Jocelyne Lopez
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30-07-2007 13:37 #12
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30-07-2007 13:40 #13
Tja, knapp daneben ist auch vorbei. Düsi hat hier niemandem Antisemitismus vorgeworfen. Er hat lediglich dargelegt, dass das bei den Nazis der Grund dafür war, dass sie Einstein widerlegen wollten. Der wichtige Teil seiner Aussage ist aber nicht der Antisemitismus, sondern dass sie es nicht geschafft haben. Also, egal ob jemand versucht, die Relativitätstheorie zu widerlegen, weil Einstein Jude war oder weil er 'nen Schnurrbart getragen hat oder weil heute Aschermittwoch ist, der Kern bleibt, dass derjenige es nicht schafft.
So, und nu sei so nett und geh auch auf Düsis übrige Punkte ein.Laughing out loud is one of the great pleasures of being alive.
(John Kovalic - Dork Tower)
Your Life, Your Call!
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30-07-2007 13:55 #14
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So, und nu sei so nett und lass mich bitte die Zeit, auf die Beiträge zu reagieren, okay?
Das ist eine sehr umfangreiche und komplexe Thematik, mit sehr viele Aspekten, sowohl fachlich als auch gesellschaftlich, und man kann sie nicht in zwei Zeilen darstellen. Ich gebe mir auch schon Mühe und Zeit, ausführlich auf die Beiträge meiner Gesprächspartner seit Anfang dieses Threds zu antworten, im Gegensatz zu Dir, nicht?
In der Zwischenzeit, wenn Du persönlich Interesse für diese Thematik hast, könntest Du zum Beispiel ein paar der Links anklicken, die ich hier angegeben habe, da sind auch sehr viele Antworte auf Fragen und Überlegungen enthalten.
Danke für Deine Güte und Dein Verständnis.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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30-07-2007 16:27 #15
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Noch einmal: Es geht hier nicht darum zu entscheiden, ob die Relativitätstheorie richtig oder falsch ist. Es geht darum dafür Sorge zu tragen und zu gewährleisten, dass faire und zumutbare Möglichkeiten und Bedingungen für die Aufstellung und Vorstellung der Kritik einer Theorie in der wissenschaftlichen Community und im Bildungssystem eingeräumt werden, dass die Kritik auch angemessen diskutiert und kommuniziert wird, und dass sie auch von der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden kann. Was bei keinem der Punkte der Fall für die Relativitätstheorie ist, und zwar seit 80 Jahren.
Ihre erklärten Ziele und Motivationen hat die Forschungsgruppe G.O. Mueller ausführlich und wiederholt dargelegt, zum Beispiel hier ein paar Zitate:
Offener Brief v. Juli 2004 an alle Partei-Gremien in der Bundesrepublik Deutschland
http://www.ekkehard-friebe.de/report2.pdf
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Grundgesetz will, daß die politische Willensbildung primär durch die Parteien bestimmt wird. Auf dem Wege der Umsetzung politischer Positionen in Parlamentsentscheidungen sind die Fraktionen der Parteien somit die zentralen Felder der Meinungsbildung und damit die wichtigsten Adressaten für Anregungen von seiten des Staatsbürgers. Das gilt vor allem, wenn es sich um Verletzungen der Grundrechte und daraus resultierende Folgen für die Allgemeinheit handelt. Wenn es - wie in diesem Fall - zentrale Freiheitsrechte auf kulturellem Gebiet betrifft, ist zudem eine besondere Zuständigkeit der Landtagsfraktionen gegeben.
Wir informieren Sie hiermit, daß in Deutschland auf dem Gebiet der theoretischen Physik durch Unterdrückung und Verleumdung jeglicher Kritik der speziellen Relativitätstheorie im akademischen Raum und in der Öffentlichkeit die Freiheit für Forschung und Lehre seit 1922 geradezu abgeschafft worden ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Kritiker der Theorie werden wie rechtlose Dissidenten in politischen Diktaturen von der Teilnahme am öffentlichen wissenschaftlichen Dialog in den Fachzeitschriften, auf Kongressen und in den Fachgremien systematisch und effektiv ausgeschlossen. Angesichts dieser Tatsachen bitten wir Sie, für die Wiederherstellung der seit Geltung des Grundgesetzes in der Bundesrepublik garantierten Wissenschaftsfreiheit Sorge tragen zu wollen.
[…]
Ziel und Zweck unserer Dokumentation ist es, die seit 80 Jahren verhinderte öffentliche Diskussion erstmals zu veranlassen und die Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik zu erreichen; diese Wissenschaftsfreiheit ist seit der Geltung des Grundgesetzes als ein Grundrecht verankert, steht für die Physik allerdings nur auf dem Papier.
Wir bitten Sie höflichst, die Stichhaltigkeit unserer Dokumentation nachzuprüfen und bei einem positiven Ergebnis der Nachprüfung die in unserer Dokumentation ans Tageslicht beförderte Problematik zu bewerten.
[…]
Wir bitten Sie höflichst, die Stichhaltigkeit unserer Dokumentation nachzuprüfen und bei einem positiven Ergebnis der Nachprüfung die in unserer Dokumentation ans Tageslicht beförderte Problematik zu bewerten. Wir sind der Überzeugung, daß in einer demokratisch verfaßten und pluralistisch organisierten Gesellschaft ein grundgesetzlich verankertes Recht wie die Wissenschaftsfreiheit in allen Fachgebieten der akademischen Wissenschaft verwirklicht werden muß. Nur bei freier und kritischer Diskussion ist ein Fortschritt möglich; jede dogmatische Unterdrückung der Kritik ist unrechtmäßig und schadet der Wissenschaft z. B. durch Verhinderung der Wiederholung bestimmter Versuche und Verhinderung der Durchführung neuer Versuche, weil sie den Interessen der Machthaber der Physik schaden könnten.
Die von der Öffentlichkeit unbemerkt gebliebene Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Felde der theoretischen Physik und das Andauern dieses Zustands über viele Jahrzehnte müßten eigentlich auf großes Interesse stoßen in einer Gesellschaft, die sich gerade mit wissenschaftspolitischen Fragen von einiger Tragweite beschäftigt und sogar vorgibt, in den Naturwissenschaften ethische Gesichtspunkte zu bedenken. Vielleicht sind aus der Ethik der Physiker in den letzten 80 Jahren nicht uninteressante Schlüsse zu ziehen auf die Art und Weise, wie Naturwissenschaftler die Öffentlichkeit behandeln, wenn sie sich unkontrolliert fühlen können.
[…]
Durch die Versendung unserer Dokumentation wollen wir dafür sorgen, daß niemand, der öffentlich direkte Verantwortung oder mittelbar eine Mitverantwortung trägt, später auf Unkenntnis plädieren kann. Wir versuchen herauszufinden, wie lange in dieser Bundesrepublik die massive Unterdrückung der Wissenschaftsfreiheit in dem Teilgebiet der theoretischen Physik noch funktionieren wird. Erst mit der Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit wird unser Forschungsprojekt sein Ziel erreicht haben.
Von Ausgabe zu Ausgabe wird unsere Dokumentation künftig laufend ergänzt und erweitert und der Adressatenkreis ausgeweitet werden, bis er eine kritische Größe erreicht und die von uns ans Tageslicht beförderte Sachlage der Öffentlichkeit nicht länger verborgen werden kann.
Zum Beispiel Zitate aus dem Offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages v. Oktober 2005
http://www.ekkehard-friebe.de/01_OffenerBrief.pdf
Zum Beispiel Zitate aus dem „Offenen Brief über Wissenschaftsfreiheit nach GG Art. 5 an Frau Bundesministerin Annette Schavan „vom 21.09.06:Der Kern des Forschungsprojekts `95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2005)" ist die Forderung nach einer freien öffentlichen Diskussion. Mehr wollen die Kritiker nicht. Wenn eine freie Diskussion einmal eröffnet ist, wird über die Kritik auf dem Boden der Physik entschieden. Für eine Demokratie, die diesen Namen verdient, sollte das keine revolutionäre Forderung sein. Im Gegenteil: Die Einforderung und Mithilfe bei der Verwirklichung eines Grundrechts für alle müsste für jeden aufrechten Bürger eine Ehrensache sein. Als Zitat wurde propagiert: `Ich bekenne mich zum Ideal der Demokratie". Bis heute ist das für das Fachgebiet der theoretischen Physik reine Heuchelei.
[…]
Die Existenz der von uns dokumentierten umfangreichen Kritik in den nachfolgenden Jahrzehnten wird immer verleugnet, und wenn das Bekanntwerden einer Kritik nicht mehr verhindert werden kann, wird der Kritiker in einem Atemzug mit der üblichen pauschalen Abfertigung jeglicher Kritik obendrein als inkompetent, dumm, neidisch, abartig, antisemitisch, nazistisch oder sonstwie bösartig motiviert verleumdet. Damit glauben die Relativisten in den Augen der Öffentlichkeit begründet zu haben, daß man sich mit der Kritik nicht auseinandersetzen muß.
[…]
In den Katalogen der Universitätsbibliotheken sind zwar kritische Schriften verzeichnet. Da sie aber wie eine Art gefährliche Krankheitserreger aus allen Literaturlisten und Handbibliotheken physikalischer Forschung und Lehre ausgemerzt sind, kennt sie niemand und sucht sie niemand. Daher glaubt alle Welt zu wissen: So etwas wie Kritik an den Relativitätstheorien existiert nicht. So hat denn auch der physikalische Nachwuchs keine Ahnung davon und erhält keine Chance zur Auseinandersetzung.
Die kritischen Autoren werden ausgegrenzt, von der Fachdiskussion ausgeschlossen, als Antisemiten oder Nazis und Gesinnungsfreunde von Mördern verleumdet (siehe Maschinenpistole), und wer sich einer Kritik auch nur verdächtig machen würde, bestünde keine akademische Prüfung, erhielte niemals einen akademischen Job, sei es in der Forschung, als Studienrat oder Fachjournalist. Diese seit 1922 andauernden Verhältnisse sind von den angeblichen Wissenschaftshistorikern und speziell den Physikhistorikern wunderbarerweise noch nie bemerkt worden.
http://www.ekkehard-friebe.de/060921gom_schavan.pdf
Zum Beispiel Zitate aus dem „Offenen Brief über Wissenschaftsfreiheit an 100 Professoren der Humboldt-Universität Berlin und an 100 Professoren der Technischen Universität Dresden vom 6.03.07Um ganz sicher zu gehen, wollen wir noch feststellen: Es geht nicht um unsere persönliche Meinungsfreiheit als Kritiker, daß wir auf einsamen Waldspazierwegen in Selbstgesprächen eine gewisse physikalische Theorie kritisieren dürfen. Wir tun dies sogar schon in offenen Briefen an die Bundestagsabgeordneten und an Medienvertreter. Es geht vielmehr um die Freiheit der Wissenschaft, die ohne diese Freiheit der Diskussion Gefahr läuft, Fehlerhaftes zu produzieren und durch die Lehre dieses Fehlerhafte in die Köpfe der Abhängigen und einer vertrauensseligen Allgemeinheit zu prägen. Nur eine Wissenschaft, in deren Diskussionen die kritische Minderheitsmeinung stets gegenwärtig ist, kann die Gefahr von Fehlentwicklungen bannen. Deshalb muß ein öffentliches Interesse an der Verwirklichung der Grundrechte auch auf dem Gebiet der theoretischen Physik bestehen.
Eine Ministerin als Organ der Exekutive hat mit der Rechtsaufsicht, der Fachaufsicht und der Dienstaufsicht – wie immer sich diese Funktionen in der Hierarchie der Zuständigkeiten verteilen mögen - die entscheidenden Instrumente zur Verfügung und damit eine große Verantwortung dafür, Fehlentwicklungen im geistigen Leben zu entdecken und gegebenenfalls zu korrigieren. Wir hoffen, daß wir von einer Ministerin nicht an andere Zuständigkeiten verwiesen und damit auf den Holzweg bürokratischer Verhinderungsstrategien geschickt werden.
[…]
Wir glauben, daß es im Interesse einer demokratischen Gesellschaft liegen muß, wenn es einen Betrug der Allgemeinheit geben sollte, ihn so schnell wie möglich aufzudecken und zu beenden. Unser `Offener Brief" und die darauf erforderlichen öffentlichen Antworten sollen diesen Prozeß gegen alle Widerstände in Gang bringen und beschleunigen. Weitsichtige Politik, die über den Zeitrahmen von Legislaturperioden hinausdenken kann, sollte daher die Problematik prüfen und gegebenenfalls unverzüglich handeln.
Wenn eine sorgfältige Prüfung ergeben sollte, daß unsere Dokumentation und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen haltlos sind, werden sich alle Zuständigen beruhigt zurücklehnen können - aber erst dann!
http://www.ekkehard-friebe.de/01_pro...in_dresden.pdf
Viele GrüßeAuf der ersten Sprosse stehen wir gegenwärtig mit diesem offenen Brief an 200 Professoren; die zweite und dritte Sprosse haben wir bereits erfolglos absolviert. Es wird sich herausstellen, ob wir die vierte und weitere Sprossen erklimmen müssen. Noch einmal 80 Jahre Unterdrückung der Kritik und Minderheitsauffassung in der theoretischen Physik wird es jedenfalls nicht geben.
Jocelyne Lopez
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