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  1. #16
    Avatar von SummaCumLaude
    SummaCumLaude ist offline "Professor" (750-1499 Beiträge)
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    Habe ich es (im Überfliegen - viel zu viel redundanter Text!) richtig verstanden: Ziel der Kritiker ist im Endeffekt, staatliche Forschungsmittel zu bekommen, um die eigenen Ansätze zu bearbeiten?

    Falls dem so ist: mit welchem Recht denn? Es gibt beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder das BMBF, bei denen Anträge auf Drittmittel gestellt werden können. Wenn bspw. eine von der DFG gestellte Expertenkomission den Antrag nicht zur Fördeung empfiehlt, gibt es aber halt kein Geld. Dabei hat nicht die DFG die Kompetenz der Experten zu beweisen und auch sonst keine Rechtfertigung zu geben. Wieso denn auch?

  2. #17
    Jocelyne Lopez ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von SummaCumLaude Beitrag anzeigen
    Habe ich es (im Überfliegen - viel zu viel redundanter Text!) richtig verstanden: Ziel der Kritiker ist im Endeffekt, staatliche Forschungsmittel zu bekommen, um die eigenen Ansätze zu bearbeiten?
    Nein, Dein Überfliegen war wohl zu oberflächlich, und Redundanz ist nun mal unvermeintlich, wenn man seit 5 Jahren die politisch Verantwortliche und Entscheidungsträger anspricht, nicht wahr? Wie könnte das anders sein? Lesen und nachdenken muß jeder selbst, das kein keiner für Dich tun.

    Um so wenig redundant wie möglich zu sein, ganz kurz noch einmal:

    Es geht nicht darum für G.O. Mueller, Forschungsgelder zu bekommen, es geht darum die Missstände der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie seit 80 Jahren, der Verletzung der Grundrechte der Kritiker einer Theorie, der Missachtung des Art. 5 GG über die Wissenschaftsfreiheit, sowie der Desinformation bzw. der Irreführung der Öffentlichkeit über den wahren Status einer Theorie zu untersuchen und zu beseitigen, und zwar im Interesse der Allgemeinheit.

    Hier vielleicht noch ein Zitat der Forschungsgruppe G.O. Mueller aus ihrer Dokumentation:

    - Die Existenz einer ungebrochenen Kritik-Tradition

    Wer die Behauptung nachprüft, es gebe keine substantielle Kritik der Speziellen Relativitätstheorie, es habe nur in den Anfangsjahren eine Kritik gegeben, und die sei damals schon widerlegt worden, wird auf die Existenz einer starken und durch alle Jahrzehnte hindurch bis heute ungebrochenen Kritik stoßen, die seit ungefähr 1922 in den Fachveröffentlichungen der Physik nicht mehr zitiert und nicht mehr diskutiert wird, so daß die Öffentlichkeit und sogar auch selbst Teile der Fachöffentlichkeit nichts von der Existenz einer Kritik erfahren haben.
    […]
    Die Existenz von kritischen Veröffentlichungen wird von der Schulphysik bis heute verschwiegen; die Veröffentlichung kritischer Arbeiten in physikalischen Fachzeitschriften und Fachverlagen wird unterdrückt; die Autoren kritischer Veröffentlichungen können nur in fachfernen oder allgemeineren Zeitschriften und Verlagen zu Wort kommen und werden im akademischen Establishment der „scientific community“, wie sie sich gern nennt, massiv diskriminiert. Viele kritische Autoren können deshalb ihre größeren Arbeiten nur im Selbstverlag veröffentlichen. Für Aufsätze zur Theoriekritik sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immerhin einige wenige Zeitschriften speziell gegründet worden, die von der Schulphysik jedoch als Untergrundliteratur geschmäht und möglichst ausgegrenzt werden.

    Die Unterdrückung und Verleugnung jeglicher Kritik der Speziellen Relativitätstheorie führt auch zum Fehlen der Kritik in den Fachbibliographien: dadurch fehlt auch vielen kritischen Autoren eine Kenntnis ihrer eigenen großen Tradition.
    Und

    Erstmals: Forderungen an die Öffentlichkeit

    Wiederum erstmals trägt unser Forschungsprojekt das Problem der Freiheit für Forschung und Lehre der theoretischen Physik in die Öffentlichkeit, um auf die Unterdrückung dieser Freiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik aufmerksam zu machen.

    Die Öffentlichkeit ist bisher ahnungslos: sie glaubt, daß in Deutschland frei und unabhängig geforscht werden kann, zumindest in den öffentlichen Hochschulen und den von der öffentlichen Hand finanzierten und kontrollierten Instituten. Die Forscher sind großenteils Beamte und durch Eid auf die Wahrung des Grundgesetzes verpflichtet. Das Vertrauen, das die Öffentlichkeit der von ihr selbst organisierten Wissenschaft entgegenbringt, hat die Öffentlichkeit bisher an der Wahrnehmung bestimmter Vorgänge gehindert, die sie bei einer kritischen Kontrolle der Wissenschaft schon seit vielen Jahrzehnten hätte wahrnehmen können.

    Wer heute die Öffentlichkeit zur Diskussion einer lange unterdrückten Kritik auffordert, stößt daher auf Verwunderung und Unglauben: Wie hätte Kritik so lange erfolgreich unterdrückt werden können? Wie konnte ein Grundrecht faktisch für ein Arbeitsgebiet außer Kraft gesetzt werden? Warum haben die Betroffenen nicht ihre Rechte eingefordert? Warum haben wir - die Öffentlichkeit - es nicht bemerkt? Die Fragen ergehen zu recht und werden in der irgendwann kommenden öffentlichen Diskussion beantwortet werden, am besten von denen, die die Freiheit unterdrückt haben, also den Fachleuten in jeder Hinsicht.
    Und

    Allgemeine Verdachtsmomente

    Der misstrauische Einzelne, dem bereits jede Form von öffentlicher Euphorie suspekt erscheint, der sich ein selbständiges Urteil bewahrt hat und die nötigen Mittel und Mühen zu eigener Urteilsbilddung nicht scheut, wird allerdings bald auf einige Merkwürdigkeiten stoßen, die gar nicht die Physik betreffen.

    Allein schon die Behauptung, dass es in nunmehr rund 100 Jahren bis zum heutigen Tage keine substantielle Kritik der Speziellen Relativitätstheorie gegeben haben soll, muß ihm höchst unwahrscheinlich vorkommen.

    Völlig unverständlich erscheint ihm die Polemik gegen den gesunden Menschenverstand, meistens als “sogenannter“ bezeichnet und stets abwertend gemeint. Da jeder von uns nur seinen eigenen Verstand hat, bleibt ihm gar keine andere Wahl. Viele Darstellungen der Relativistik diskreditieren unseren Verstand als “sogennanten gesunden“, ohne jedoch zeigen zu können, über welchen anderen und besseren Verstand sie verfügen.

    Wenn die Darstellungen der Relativistik offensichtlich in Schwierigkeiten geraten und unklar werden, ihre Autoren womöglich selbst von einem Problem sprechen, wird als entscheidender Richtigkeitsbeweis für die Theorie gern auf die übereinstimmende Meinung aller Physiker hingewiesen, als würde über die Geltung von physikalischen Theorien unter den Physikern demokratisch abgestimmt und mit Stimmenmehrheit entschieden, und als seien null Gegenstimmen der endgültige Beweis für die unbestreitbare Gültigkeit einer Theorie.

    Ein weiteres Verdachtsmoment ergibt sich aus den gelegentlichen Erwähnungen von Kritik in früheren Jahren und den pauschalen Behauptungen über die angebliche Minderwertigkeit jener Leute, die sich damals kritisch geäußert haben: entweder waren sie zu alt oder fachlich unfähig oder charakterlich zweifelhaft und wurden von anderen als physikalischen Motiven getrieben, gegen die Theorie und ihren Urheber Albert Einstein vorzugehen. Die Diffamierung aller früheren Kritiker als dumm oder bösartig erscheint ziemlich unglaubwürdig.

    Wenn schon unter den Anhänger der Theorie derartig gravierende Widersprüche auch heute noch bestehen, dann ist dies ein sicherer Hinweis darauf, dass irgendetwas mit der Theorie nicht stimmt.
    Sind Dir jetzt die Motivationen und Ziele der Forschungsgruppe G.O. Mueller trotzt Redundanz klarer geworden?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez
    Geändert von Jocelyne Lopez (30-07-2007 um 16:41 Uhr)

  3. #18
    Avatar von pal_o_matic
    pal_o_matic ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Jocelyne Lopez Beitrag anzeigen
    Sind Dir jetzt die Motivationen und Ziele der Forschungsgruppe G.O. Mueller trotzt Redundanz klarer geworden?
    Ehrlich gesagt: Nein.

    Was wollt Ihr tun können, das Ihr jetzt noch nicht tun könnt?
    Laughing out loud is one of the great pleasures of being alive.
    (John Kovalic - Dork Tower)

    Your Life, Your Call!


  4. #19
    Avatar von Neroli
    Neroli ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Lily Allen - The Fear

  5. #20
    Jocelyne Lopez ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von pal_o_matic Beitrag anzeigen

    Was wollt Ihr tun können, das Ihr jetzt noch nicht tun könnt?
    Das ist eben das Thema, das hier in meinem Eröffnungsbeitrag zur Diskussion gestellt wurde`.

    G.O. Mueller hat geschrieben:

    Der Kommentar [die Analyse der Rechtslage] zeigt uns zur Erlangung des bisher verweigerten Grundrechts eine Stufenleiter mit fünf Sprossen durch die Hierarchien unserer staatlichen Organe:

    (1) die Selbstverwaltungseinrichtung Universität als Ort der gesetzesbrecherischen Handlungen und des (wohl nicht strafbaren?) Betrugs der Öffentlichkeit;

    (2) die Aufsichtsbehörden der Exekutivgewalten, also die Kultus- und Wissenschaftsministerien;

    (3) die Gesetzgebenden Organe in Bund und Ländern als Kontrollorgane der Exekutive, also Bundestag und Landesparlamente, einschließlich aller ihrer Ausschüsse;

    (4) die Verwaltungsgerichte mit der Kontrolle über Entscheidungen des zuständigen Bundesministeriums oder zuständiger Landesministerien;

    (5) das Bundesverfassungsgericht mit Entscheidungen über Verfasssungsbeschwerden.

    Auf der ersten Sprosse stehen wir gegenwärtig mit diesem offenen Brief an 200 Professoren; die zweite und dritte Sprosse haben wir bereits erfolglos absolviert. Es wird sich herausstellen, ob wir die vierte und weitere Sprossen erklimmen müssen. Noch einmal 80 Jahre Unterdrückung der Kritik und Minderheitsauffassung in der theoretischen Physik wird es jedenfalls nicht geben.
    Muß es aber bis zur Verfassungsklage kommen, damit diese Missstände offiziell untersucht werden?
    Ich finde persönlich, dass wäre echt eine Blamage für einen Rechtsstaat und für unsere Politiker, die spätestens seit 2004 ausführlich und nachhaltig über diese bedenkliche Sachlage und diese Beschwerden informiert sind.

    Siehe zum Beispiel auch meine Korrespondenz mit Bundestagsabgeordneten aus eigener Initiative seit 2006: http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-...bgeordnete.pdf
    zum Beispiel meine Ansprache vom 7.5.07 an die zwei Bundestagsabgeordnete Jörn Wunderlich und Katja Kipping (beide Fraktion DIE LINKE):

    Jocelyne Lopez hat geschrieben:

    […] Wie Sie aus dieser Korrespondenz ersehen können hat sich erfreulicherweise auch Ihre Fraktionskollegin Katja Kipping zu diesen Ansprachen geäußert und versicherte mir, dass ihr die Freiheit der Wissenschaft wichtig sei. Sie erhält auch Kopie dieser Mail.

    Dagegen hat mich am 14.08.06 die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, mit einer reinen „Pilatus-Antwort“ abserviert: „Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung sind unter den Experten in der Wissenschaft selbst zu diskutieren“. Meine ausdrückliche Bitte, mir die Namen der Experten zu nennen, mit denen dieser Sachverhalt zu diskutieren sei, hat sie jedoch völlig ignoriert.

    Wie können die Bürger dieses Landes glaubwürdig von einer Bundesministerin für Bildung und Forschung erwarten, dass sie sich für die Freiheit der Wissenschaft einsetzt und die Grundrechte der Kritiker einer Theorie garantiert und schützt, wenn sie sich offensichtlich weigert, die sowohl rechtlich, menschlich und wissenschaftlich schwerwiegenden Missstände oder Vorwürfe der Betrügerei gewissenhaft zu prüfen? Wäre es hier nicht bei Kenntnisnahme dieser bedenklichen Situation von der Opposition angebracht, eine seriöse Untersuchung im Interesse der Allgemeinheit anzufordern? Warum kann eine Opposition nicht eine Anfrage an die Regierung richten und damit automatisch die fachliche Zuständigkeit des einschlägigen Ministeriums verlangen? Dies ist doch ein Standardinstrument in jedem Parlament eines Rechtstaates.
    Es muß also nicht zu einer Verfassungsklage kommen. Es würde schon reichen, wenn ein einziger unter den 614 Bundestagsabgeordnete eine Anfrage an die Regierung richten würde zur offiziellen Untersuchung des Sachverhalts und der vorgetragenen Beschwerden.

    Nicht umsonst lautet der inoffizielle Name der einmaligen und brisanten Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller über 95 Jahren Kritik der Relativitätstheorie „Das Watergate der Physik“.

    Es ist auch geradezu grotesk, dass diese Dokumentation schon in zahlreichen Universitätsbibliotheken den Studenten zur Verfügung gestellt wird, ohne dass je ein Vertreter der etablierten Physik oder der Öffentlichen Hand im Bildungssystem mit einem einzigen Wort dazu Stellung genommen hätte.

    Und es ist auch nicht gesagt, dass ein Durchbruch in die Öffentlichkeit in den Printmedien und in unserem Land geschehen sollte. Wie gesagt stoßt die Dokumentation von G.O. Mueller auf ganz großes Interesse in der Öffentlichkeit des Internets, die Forendiskussionen darüber brechen die Rekorde der Aufrufe in fast alle Foren über wissenschaftlichen Themen. Auch im Ausland ist die Dokumentation mittlerweile bekannt und verbreitet (England, USA, Kanada, Russland, Australien, Asien). In China hat sich auch unabhängig von G.O. Mueller seit Jahren ein kritischer Trend entwickelt, und die Relativitätstheorie wird als Irrlehre und gesellschaftlichen Irrweg schon offen in Universitäten gelehrt, siehe zum Beispiel:

    Prof. Li Zifeng et al – Yanshan University
    „The Essence of Special Relativity and Its Influence on Science-Philosophy and Society”
    http://www.ekkehard-friebe.de/Li-Zifeng-3-3-07.pdf

    Das wäre eine Blamage und ein Armutszeugnis für einen Rechtsstaat, wenn die politisch Verantwortliche sich weigern würden, diesen Sachverhalt zu untersuchen, und nur durch eine Verfassungsbeschwerde gezwungen wären, sich damit offiziell und öffentlich auseinanderzusetzen, oder?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez


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