Ich verstehe immer noch nicht, warum man Fachkompetenz dadurch suggerieren will, dass man mit Abkürzungen um sich wirft, um dann schließlich aber nicht mal die üblichen orthographischen Regeln zu beherzigen.
Als konstruktiver Hinweis sei dann noch der mit auf den Weg gegeben, an der Ausdrucksweise zu arbeiten, da man mit solcherlei Sprachgebrauch, wie hier verwendet, sicher nicht weiter kommt und auch wenig hilfreiche Hinweise empfangen wird. Weiterhin kannst Du ja gerne das Gespräch mit den Studiengangsverantwortlichen und Fachschaftsvertretern suchen und Dein Problem mit ihnen erörtern. Desweiteren warne ich vor einer allzu großen Verengung der Studiengangswahl auf genau ein Fach an genau einer Hochschule, wenn es denn schon so problematisch ist, dass man auf den üblichen Wegen zur Immatrikulation wohl keinen Erfolg haben wird.
Ich gehe immer noch davon aus, dass Zulassungsbeschränkung, soweit sie auf Grund von Leistungskriterien erfolgen, immer noch eine gewisse Berechtigung haben. Wo diese Kriterien nicht vorliegen, wird auf andere Weioe gesiebt. Dann würde Fratz in 1-3 Semestern hier anfragen, was er tun soll, da er schon dreimal durch diese oder jene Prüfung gefallen ist oder eine andere Klausur endgültig nicht bestanden hat und welche Studium man mit dieser Scheinansammlung, die er beisammen hat denn fortführen könnte.
Gehe also in Dich und zur Studienberatung und lasse Dich beraten, welche Entscheidung auf Grund Deiner Interessen und Leistungsfähigkeit die beste wäre.
Neben Hochschulen ohne Zulassungsbeschränkungen, gibt es auch solche mit globalen Zulassungsbeschränkungen, die jedoch in einzelnen Studiengängen nur der Form halber existieren und wo schließlich doch jeder Bewerber einen Platz bekommt.
Auch wenn kein Bewerbungs- oder Auswahlgespräch für einen Studiengang geführt werden muss, so ist es in der Tat nicht hinderlich, wenn man trotzdem mal den Mitarbeiter x oder Studenten y aus dem Studiengang anspricht und sich mal eine Viertelstunde über das Fach informiert, bevor man sich einschreibt.
Thema: Einklagen bei Soz. Päd?
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15-03-2007 17:30 #1Fratz Gast
Einklagen bei Soz. Päd?
Hallo,
Wer hat denn Erfahrung oder weiss von erfolgreichen Klägern bei Sozial Pädagogik?
Bei mir gehts grad konkret um fh Braunschweig.
Freu mich aber über alle (konstruktiven) Hinweise zum Thema.
Fratz
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16-03-2007 09:15 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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08-08-2007 20:01 #3
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Ich bewerbe mich nun schon seit einiger Zeit für das Fach Soziale Arbeit,bin aber leider aufgrund meiner doch eher schlechten Abiturnote immer abgelehnt worden.Deshalb habe ich mich ein wenig schlau gemacht über das Thema Studienplatzklage.Nach meinen Informationen ist es gar nicht so kompliziert wie es auf den ersten Blick scheint.Zunächst informierst du dich am besten auf der Seite der AstA der jeweiligen Uni.Meistens findest du da schon genauere Erklärungen wie du die
Klage zu formulieren hast und wo du sie hinschicken musst.Die ersten Schritte kannst du alleine machen(ohne Anwalt-der kostet nur)oder bei der AstA nachfragen.Die helfen dir beim Verfassen bzw kannst du dir da auch Vordrucke downloaden.Die Klage beruht darauf,dass man bezweifelt,dass die Uni ihre Kapazität Studenten aufzunehmen voll ausgeschöpft hat.Im Endeffekt wird darauf gepokert,dass die Uni es nicht auf eine Klage ankommen lässt und dir einen Vergleich anbietet.Du bekommst einen Studienplatz zugewiesen,lässt dafür aber die Klage fallen.Achtung!!!:Bietet dir die Uni keinen Vergleich an und zieht weiter vor Gericht,brauchst du einen Anwalt und es kann sehr teuer werden.
Alle Angaben beziehen sich nur auf meine persönliche Recherchen.Ich weiss nicht ,inwiefern sich das von Uni zu Uni unterscheidet und ob das alles genauso richtig ist.(Info. AstA)Wie gesagt bin ich selber noch im Bewerberstadium.Sollte ich allerdings wieder eine Absage erhalten,werde ich auch klagen.Wie lange soll man denn auf einen Studienplatz warten???Außerdem glaube ich nicht,dass jemand,der schon Erfahrungen in dem Bereich gesammelt hat (Berufsausbildung,FSJ).weniger qualifiziert sein sollte als ein 1,5 Abitur Frischling.In bestimmten Berufen gibt es so Dinge wie Feingefühl,Mitgefühl,Verständnis etc.,die mindestens genauso wichtig sind (wenn nicht sogar wichtiger!!!)wie gute Abiturnoten(Anmerk. zum vorigem Schreiber).
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09-08-2007 18:33 #4
Der Sinn eines Studiums ist es genau dies zu lernen. Dass 1,5-Fuzzis nicht immer die tollsten sind, wissen auch die Unis, allerdings ist es schon mal eine gute Voraussetzung, denn in der Regel sind Menschen mit solchen Noten entweder fleißig oder intelligent oder beides. Noten regnen ja nicht vom Himmel.
Es gibt nun mal wenig gute Auswahlkriterien und dass es nun mal welche geben muss, sollte auch ohne lange Erklärungen eindeutig sein. Eine Uni kann nun mal nur begrenzt, stundenlange Gespräche führen, um Leute herauszufiltern. Ich glaube sogar, dass dann noch weniger Menschen einen Studienplatz bekommen würden. Dieses Geld sollte lieber in andere sinnvolle Dinge investiert werden.
Die deutsche Studienstruktur ist so gestrickt, dass man mit etwas List und Geduld seinen Studienplatz schon bekommen kann. Und sei es über die Klage."Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, nen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und n ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, ne Flasche Rum, ne Kiste Bier, nen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erst mal vorgenommen hat, ne ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden..."
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10-08-2007 08:20 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Also, ich weiß ja nicht, wie sich Abiturnoten und Leistungsanforderungen in den vergangenen Jahren so entwickelt haben, aber früher war es nicht allzu schwierig ein Zeugnis mit der gleichen Anzahl von Einsen und Zweien oder deren Punktäquivalenten zu erreichen.
Wer sein Abitur mit Mühe und Not mit 4,0 besteht, sollte ohnehin seine Motivation für ein Studium hinterfragen.
Aber diese Gesellschaft ist schon komisch. Wer es denn auf normal-üblichem Weg nicht schafft, sein Ziel zu erreichen wird hier also zum Experten der Verwaltungs- oder Sozialgerichtbarkeit und entwickelt auf diesem Gebiet eine erstaunliche Ausdauer und ggf. Kompetenz, um seinen Willen zu erstreiten.
Mit gleichem Aufwand hätte man sicher auch eine bessere Abiturnote oder eine abgeschlossene qualifizierte Ausbildung erreicht, die einen für die heutigen Forderungen des Arbeitsmarktes qualifiziert.
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