Du solltest dich erkundigen, ob es nicht möglich ist, die anderen Sachen anzufangen (notfalls mit dem unerwünschten NF), und dann später zu wechseln oder eben dich neu zu bewerben (wenn es denn überhaupt Sinn macht aufgrund des NCs). Ob es sinnvoll ist, sich in ein NF einzuklagen, sei mal dahingestellt ...
Thema: Einklagen ins Nebenfach?
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Ergebnis 1 bis 5 von 22
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21-04-2008 16:16 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Einklagen ins Nebenfach?
Hallo,
ich wollte an der FU Berlin den Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte Südasiens mit den Nebenfächern Indische Philologie und Sozial-und Kulturanthropologie studieren.
Das Hauptfach und das Nebenfach Indische Philologie haben kein NC. Bei Sozial- und Kulturanthropoligie liegt er NC bei 1,3.
Stimmt es, dass man sich nicht in ein Nebenfach einklagen kann?
Es gibt leider keine andere angebotete Alternative für dieses Hauptfach (außer Musiktheorie, was aber überhaupt nicht passt). Weiß jetzt nicht was ich machen soll.
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21-04-2008 21:00 #2"Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, nen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und n ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, ne Flasche Rum, ne Kiste Bier, nen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erst mal vorgenommen hat, ne ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden..."
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22-04-2008 09:01 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Und was kann man damit werden? Deutschland fehlen 100.000 Ingenieure steht heute in allen Zeitungen und hier wird darüber debattiert, wie man die Juristen am besten beschäftigen und bereichern kann.
Im übrigen sollte man sich auch schon in der gymnasialen Oberstufe mal mit seinem Wunsch-Studienfach beschäftigen und sich dementsprechend auf den Hosenboden setzen, wenn man hochfliegende Pläne hat, anstatt hinterher über die Ungerechtigkeit der Welt und den hohen NC zu klagen.
Andersrum wird ein Schuh daraus: Die Abiturnote ist zu mies.
Desweiteren kann man auch nicht sein Leben lang immer nur die Rosinen rauspicken, wie vielleicht beim Schmalspurabitur, wo man alle Fächer, die einem so nicht passten einfach abwählen konnte. Man muss auch mal das nehmen, was der Plan vorsieht und auch mal in einen sauren Apfel beißen. Also nimm entweder das was übrig bleibt oder mache einen Plan B.
Die Beschäftigungstherapie für Juristen halte ich für völlig überflüssig. Die haben auch genügend andere Spielwiesen in diesem Lande, wo nach meiner Meinung mal kräftig gemäht werden müsste, aber was will man erwarten, wenn man sich das Abbild unseres Volkes im Bundestag anschaut?
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22-04-2008 09:47 #4
Du bist auch so einer, der glaubt, dass nur sein eigenes Fach gebraucht wird, oder? Menschen, die etwas Kulturelles studieren, sind bei euch wegen Nutzlosigkeit verpönt, nicht wahr? Eigentlich solltest du als Hochschulabsolvent doch auch etwas mehr Hirnschmalz haben - oder zumindest soweit am Leben teilgenommen haben, um zu wissen, dass auch Kultur im menschlichen Leben eine Rolle spielt. Schließlich ist dies nichts anderes als die Beschäftigung mit dem, was der Mensch seit Jahr und Tag hervorbringt und das sind eben nicht nur Produkte, die man "benutzen" kann. Der Mensch ist auch ein geistiges Wesen und hat seit jeher geistige Produkte hervorgebracht. Sich damit zu beschäftigen, heißt die menschliche Geschichte nachvollziehen. Ohne diese Menschen wüssten wir nichts über uns. Auch nicht viel über die Geschichte der Naturwissenschaften, die lange Zeit eng mit den Geisteswissenschaften verbunden waren.
Mal davon ganz abgesehen, dass es hier um das kulturelle Erbe und damit um etwas geht, das dem Menschen seit Jahrhunderten immanent ist, gibt es auch durchaus einen wirtschaftlichen und lebensnahen Aspekt: Es gehen bpsw. mehr Menschen in Museen als zu Bundesligaspiele. Und wer soll diese Ausstellungen vorbereiten? Ingenieure? Es ist wahnsinnig schade, dass gerade diese Akademiker (und es tut mir leid, aber genau diesen Eindruck habe ich von diesen) sich so wenig für Kultur interessieren. Denn Kultur heißt ja nicht nur, in Bibliotheken hocken und dicke Wälzer lesen, sondern eben auch Theater, Museen, Kunst, Literatur und Musik, aber auch Kino. All das sind auch wunderbare Freizeitbeschäftigungen und man muss dafür meist noch nicht mal ein Experte sein. Aber man muss ein Experte sein, wenn man dies alles vorbereiten will. Und es muss eben auch ein paar Fachidioten an der Uni geben, sonst geht all das Wissen über die Menschheit (!), das in der Kultur verborgen ist, verloren. Außerdem ist die Kultur der erste Schritt zum Verstehen des Fremden/Anderen.
Es mag nicht viele von diesen Menschen brauchen, aber ein paar muss es schon geben. Es braucht zwar mehr Ingenieure und Juristen und BWLer, aber wenn es alle studieren, macht's auch nicht so viel Sinn, oder? Ein paar Geisteswissenschaftler braucht unsere Welt auch, sonst ist sie bald ziemlich öde. Tut mir leid, aber eine Welt voller Ingenieure und BWLer mag ich mir nicht vorstellen. Es wäre dann auch im übrigen eine Welt, die nichts von anderen Völkern verstünde.
Wenn du, Lausitzer, dich nicht für solche Fächer interessiert, dann ist das legitim, schade zwar (für Menschen, die sich dafür interessieren), aber es ist ja in Ordnung. Aber es ist auch vollkommen Ordnung, wenn man sich nicht für das interessiert, was dich interessiert."Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, nen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und n ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, ne Flasche Rum, ne Kiste Bier, nen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erst mal vorgenommen hat, ne ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden..."
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22-04-2008 09:53 #5
Es ist aber nun mal so, dass die Ingenieure und Maschinenbauer und E-Techniker und Physiker und Chemiker in diesem Land das momentane und zukünftige BIP erwirtschaften. Niemand sagt, dass alle kulturellen Studiengänge Unsinn sind, aber da ihr Ergebnis idR nicht direkt in bare Münze umgesetzt wird, bieten sie viele Freiräume Unsinn zu treiben und blumige (aka nutzlose) Reden zu schwingen. DAS ist vollkommen unnötig!
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