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22-10-2011 12:33 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Zweitstudium Pharmazie nach Bachelor of Science
Hey erstmal,
Ich habe momentan ein kleines Dilemma was meine weitere Ausbildung betrifft..
Momentan studiere ich im 6. Semester Biopharmazeutische Technologie auf Bachelor an einer Fachhochschule und bin voraussichtlich im Februar 2012 komplett fertig - mit Bachelorarbeit und allem... Damit habe ich mein Studium in der Regelzeit absolviert. Aber wahrscheinlich reicht der Schnitt trotzdem nicht aus, um an "meiner" Hochschule auch den Master zu machen.
Da ich schon vor meinem Studium eigentlich lieber Pharmazie machen wollte, dies aber am NC gescheitert ist, hatte ich gedacht, ich könnte dann jetzt nach meinem Bachelor Pharmazie in Frankfurt als Zweitstudium studieren. Gewisse Grundlagen sollte ich dafür ja schon mit meinem jetzigen Studium haben. Als Begründung blieben mir die wissenschaftlichen Gründe, die aber bei der gewissen Überschneidung der Fächer vielleicht doch vorliegen. Biopharmazeutische Technologie beschäftigt sich mit der biotechnologischen Herstellung von Pharmaka - die Pharmazie beschreibt wie diese wirken etc.. Damit könnte ich mit beiden Fächern ja den ganzen Prozess von der Herstellung bis hin zur Anwendung viel besser überblicken... So die Theorie..
Die "Punkteangaben" der ZVS für die letzten WS gaben 0 notwendige Punkte für Pharmazie als Zweitstudium an. Heißt das, dass jeder der Pharma machen wollte das auch konnte? Oder, dass das gar nicht möglich gewesen ist?
Die nächste Frage ist, ob es überhaupt so gut ist, 8 Jahre an Unis und Fachhochulen verbracht zu haben oder ob ich damit "nur" zum Fachidioten werde, ohne Berufserfahrung, hoch qualifiziert aber trotzdem schwer einen Job finde, etc..
Vielleicht sollte ich noch sagen, dass ich mit 21 meinen Bachelor habe und mit Pharmazie - wenn ich das Studium in der Regelstudienzeit schaffe, dann gerademal 26 wäre. Dafür aber einen Bachelorabschluss und ein Staatsexamen hätte.
Wie seht ihr das? Hat jemand schon Erfahrungen mit Pharmazie als Zweitstudium am besten mit wissenschaftlicher Begründung? Wie ist das abgelaufen? Wie stehen meine Chancen überhaupt oder ist das eine ganz dumme Idee??
Vielen lieben Dank für jede Meinung und Antwort
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10-11-2011 18:43 #2
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Hallo,
hab den Beitrag gerade erst gesehen, ich hoffe mal, du schaust hier noch rein.
Ich studiere Pharmazie im Zweitstudium und kann dich in Sachen Punktevergabe der ZVS vielleicht beruhigen: "0" heißt, dass man auch ohne Begründung und mit grottigen Noten für den Studiengang zugelassen wird. Für den Studienort ist dann die Note des Erststudiums relevant, die Begründung allerdings nicht (ich hatte damals zum Beispiel 0 Punkte für die Begründung und bin dann über die Note an meinen Wunschort gekommen). Soll heißen, es ist natürlich schön (und aufwändig), wissenschaftliche Gründe anbringen zu können, nötig ist es zumindest meiner Erfahrung nach aber nicht, so viele Zweitstudenten tummeln sich da nicht.
Die Entscheidung, ob ein komplettes Pharmaziestudium für dich sinnvoll ist, kann ich dir natürlich nicht abnehmen, aber ich meine aus deinem Beitrag herauszulesen, dass es dich nicht zwangsläufig in die öffentliche Apotheke zieht? Man hat natürlich auch nach einem Pharmaziestudium noch andere Möglichkeiten, aber wenn du im Bachelor schon was in die Richtung gemacht hast, wäre da nicht vielleicht ein Master in Richtung Pharmazie was für dich? Soweit ich weiß geht das in Bonn, Münster und München und vielleicht noch anderswo, da habe ich nicht so den Überblick. Am besten du schaust mal auf den Seiten der jeweiligen Unis, zum Inhalt kann ich nämlcih leider nicht viel sagen, und auch nicht, inwieweit ein Übergang von FH zur Uni möglich ist.
Die Jobfrage kann ich dir leider auch (noch) nicht qualifiziert beantworten, da ich noch nicht so weit bin, bisher hat sich bei mir aber noch niemand daran gestört, dass ich erst später zur Pharmazie gestoßen bin. Und 26 finde ich auch nicht unbedingt alt, im Gegenteil! Also wenn dich das Staatsexamen inhaltlich doch mehr reizt, dann würde ich mich von den wenigen Jahren Uni mehr nicht abschrecken lassen.
So, ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen und wünsche dir noch viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung
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