Für künftige Ingenieure ist Work-Life-Balance entscheidend

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Eine Umfrage unter Ingenieur-Studierenden zeigt: Die richtige Work-Life-Balance gehört zu den wichtigsten Kriterien beim späteren Job.
268 Studentinnen und Studenten der Ingenieurswissenschaften sowie Techniker, die sich in einer Aus- oder Weiterbildung befinden haben Studierende der Hochschule RheinMain unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Fischer befragt.
Top-Job-Kriterien: gutes Gehalt und richtige Work-Life-Balance
Für die Mehrheit hat Zeit für Familie und Freunde höchste Priorität (92,9 Prozent). Flexible Arbeitszeiten sind für 83,6 Prozent ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Wahl des potenziellen Arbeitgebers. Für Prof. Dr. Fischer steht fest: "Die wenigsten suchen nach unkonventionellen Abenteuern, den meisten sind klassische Parameter wie Grundgehalt, Altersvorsorge und Zeit für Familie wichtig."
Die so genannte Generation Y ist in ihrer Wertvorstellung dadurch charakterisiert, dass sie auf Unabhängigkeit, Work-Life-Balance und stetige Weiterbildung setzt. Für 71,3 Prozent sind interne und externe Fachseminare sehr wichtig. Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben stellen im höchsten Maße einen Motivator dar und sind für 86,9 Prozent der Befragten sehr wichtig.
Welche Unternehmen und Branchen sind attraktiv?
32,1 Prozent der Befragten sehen Ihre Zukunft bei einem herstellenden Unternehmen (Original Equipment Manufacturer OEM) und 42,9 Prozent bei einem Zulieferer (Original Equipment Supplier OES). 25 Prozent suchen die berufliche Herausforderung bei einem Ingenieur-Dienstleister. Mittelstand und international agierende Großkonzerne sind im direkten Vergleich etwa gleichermaßen beliebt.
Der Maschinen- und Anlagenbau ist zurzeit die begehrteste Branche unter den zukünftigen Ingenieuren (26,1 Prozent). Dicht gefolgt von der Fahrzeugtechnik (16,8 Prozent), der Energietechnik (15,7 Prozent) und der Elektrik bzw. Elektronik (14,2 Prozent), die nahezu homogen im Ranking verteilt sind.









