So wird die Karrieremesse zum Erfolgserlebnis
Als Besucher der „Hund und Katz’“ dürft ihr gerne gemütlich über das Messegelände schlendern und euch berieseln lassen. Anders ist dies bei Karrieremessen. Damit ihr dort statt einer Tüte Leckerchen vielleicht sogar einen Job abstaubt, gibt euch UNICUM.de einige Tipps an die Hand.
Die ideale Vorbereitung
Den Besuch einer Karrieremesse plant ihr am besten lange im Voraus und nicht erst am Abend zuvor. Je gründlicher ihr euch vorbereitet, desto größer ist der Nutzwert dieser Veranstaltungen. Immerhin trefft ihr dort auf potentielle Arbeitgeber, die ihre Unternehmen vorstellen. Zur Vorbereitung gehört daher, dass ihr Kurzbewerbungen zusammenstellt, die ihr den Personalern als Visitenkarte mitgeben könnt. Vielleicht macht sogar eine englische Version Sinn. Wie das geht, erfahrt ihr in unserem Artikel über Bewerbungen auf Englisch. Ausführliche Unterlagen reicht ihr bei Bedarf später nach. Allerdings lohnt es sich auch, eine komplette Mappe einzustecken. Bei vielen Messen ist ein Mappencheck mit im Service-Angebot enthalten. So könnt ihr herausfinden, was ihr noch verbessern könnt.
Um Ängste und Hemmschwellen abzubauen, hilft es manchmal, den Erstkontakt mit Unternehmen im Vorfeld mit Freunden zu üben.
Das richtige Timing
Haltet vorher fest, welche Erwartungen ihr an den Messebesuch habt und welche Arbeitgeber ihr gerne kontaktieren möchtet. Informationen zu sämtlichen Ausstellern findet ihr online auf den entsprechenden Internetseiten der Veranstaltung. Dort könnt ihr euch auch für die persönlichen Gespräche mit den Personalverantwortlichen anmelden. Wenn ihr die Termine für die Bewerbungsgespräche gesammelt habt, erstellt ihr euch einen konkreten Zeitplan. Überlegt euch gut, ob ihr zuerst mit euren Favoriten sprechen wollt, wenn die Konzentration noch voll da ist, oder ob ihr euch lieber bei weniger wichtigen Firmen aufwärmen wollt. Wenn noch Lücken bleiben, schaut euch nach Vorträgen und sonstigen Programmpunkten um. Um sicherzustellen, dass ihr überall pünktlich auftaucht, studiert ihr am besten zu Hause schon einmal einen Saalplan, sofern einer online steht.
Das perfekte Styling
Wahrscheinlich würdet ihr niemals auf die Idee kommen, in Schlabberpulli und Turnschuhen zum Vorstellungsgespräch zu gehen. Auf die Messe solltet ihr daher in einem Outfit kommen, das euer künftiger Arbeitgeber von euch erwartet. Gleiches gilt auch für Frisur und Make-Up. Generell solltet ihr euch aber auch nicht wie verkleidet vorkommen, sondern euch rundum wohl fühlen. Am besten tragt ihr euer Outfit schon einmal probeweise. Das gilt besonders für das Schuhwerk. Bedenkt, dass ihr womöglich einen ganzen Tag lang auf den Beinen seid und in den Messehallen einige Meter zurücklegen werdet. Tipps und Tricks rund um die Kleiderfrage haben wir auch für euch zusammengefasst.
Der eigentliche Messebesuch
Falls ihr ohne fixe Termine auf die Messe kommt, studiert zunächst das Veranstaltungsmagazin mit Hallenplan, Ausstellerliste und Programmübersicht. Am besten teilt ihr euren Rundgang in drei Etappen. In der ersten Erkundungsphase verschafft ihr euch zunächst einen Überblick. Danach beginnt ihr mit der Kontaktaufnahme an den Unternehmensständen. Wenn noch Zeit bleibt, könnt ihr in einem dritten Durchgang noch euren persönlichen Interessen nachgehen. Das könnten unter anderem Vorträge oder Diskussionsrunden sein. Dort warten weitere wertvolle Tipps und Hinweise auf euch. Manchmal bietet sich aber auch die Möglichkeit, günstig Bewerbungsfotos machen zu lassen. A propos Foto: Wir zeigen euch, worauf es dabei ankommt.
Der souveräne Auftritt
Wenn ihr auf Personalverantwortliche zugeht, ist Freundlichkeit natürlich das oberste Gebot. Achtet aber darauf, dass euer Lächeln nicht aufgesetzt wirkt. Eine positive Ausstrahlung kommt sicherlich gut an, ein überspitztes Dauergrinsen hingegen weniger. Zu einem offenen und selbstbewussten Auftreten gehört auch eine klare und deutliche Aussprache. Von allgemeinen Attributen wie „Flexibilität“ oder „Teamfähigkeit“ sollte ihr Abstand nehmen und stattdessen lieber eure individuellen Stärken ausspielen. Die Körperhaltung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hängende Schultern werden schnell mit fehlender Motivation gleichgesetzt. Lasst euch nach dem Gespräch unbedingt eine Visitenkarte mit den Daten des Ansprechpartners geben, um in Kontakt zu bleiben.
Die effektive Nachbereitung
Wenn ihr den Messetag erfolgreich beendet habt, seid ihr eurem Traumjob schon ein großes Stück näher gekommen. Trotzdem ist noch nicht faulenzen angesagt. Ein paar Tage nach der Messe könnt ihr euch noch einmal schriftlich bei euren Gesprächspartnern melden, um im Gedächtnis zu bleiben. Selbst wenn ihr im Nachhinein das Interesse an einer Stelle verloren habt, solltet ihr euch trotzdem die Mühe machen, euch per Mail zu bedanken. Wer weiß, vielleicht werdet ihr so ja für künftige Stellenausschreibungen oder ähnliches vorgemerkt. Außerdem empfiehlt es sich, die Tipps, die ihr dort bekommen habt, auch in die Tat umzusetzen. Ihr solltet zum Beispiel die Bewerbungsunterlagen korrigieren oder Ausschau nach alternativen Jobprofilen halten.
Wenn ihr Lust bekommen habt, die Tipps in die Tat umzusetzen, schaut euch doch mal im Terminkalender des UNICUM Karrierezentrums nach der passenden Karrieremesse um.










