Tipps für die Jobsuche

Was tun wenn die Angebote nach dem Diplom nicht flott ins Haus geliefert werden wie das Einsteigermenü beim Sushi Service? Eins ist klar: Stellenanzeigen lesen reicht nicht. Schon beim Berufseinstieg sind strategisches Denken, Kommunikationsfähigkeit und multimedialer Einsatz gefragt. UNICUM BERUF zeigt Möglichkeiten, die ihr beim Run auf die Topjobs unbedingt ausschöpfen solltet.

Recruitingevents

Der Countdown läuft - auch schon vor dem Abschluss. Recruiting-Veranstaltungen, bei denen sich die Unternehmen potentiellen Bewerbern präsentieren, richten sich an höhere Semester, Absolventen und Young Professionals mit bis zu fünf Jahren Berufserfahrung. Neben der Kontaktaufnahme trainieren die Besucher Gesprächsführung, Networking und professionelles Auftreten. Zu den gefragten Events zählen Recruting- oder Firmenkontaktmessen ebenso wie exklusive Firmenkongresse, bei denen die Teilnehmer zuvor bereits ein Auswahlverfahren durchlaufen. Es gibt branchenübergreifende, aber auch spezielle Events.
Infos gibt's unter www.absolventenkongress.de, www.access.de, www.campusconcept.de, www.bonding.de, www.juracon.de, www.connecta.de, www.consulting-days.de, www.akademika.de, www.careerexpress.de, www.career-venture.de

Top:
Lieber wenige (Wunsch-) Unternehmen gezielt ansprechen als im Akkord bei allen mal eben vorbei schauen. Im Gespräch nach Tipps und weiteren Kontakten fragen.
Kurzlebensläufe verteilen.
Für maximal drei hochinteressante Unternehmen komplette Bewerbungsmappen mitnehmen, dann aber mit bereits individualisierten Anschreiben. Wer nach der Messe auf ein persönliches Gespräch Bezug nehmen kann, ist eindeutig im Vorteil. Nach zwei Wochen unbedingt nachhaken.
 
Flop:
Unvorbereitet an den Stand. Wer bei potentiellen Arbeitgebern die Basic Facts abfragen muss, outet Desinteresse am angesprochenen Unternehmen.
Im Freizeitlook auf die Messe - das Outfit sollte zur Branche passen.

Jobsuche im Internet

Ein Stellenangebot im Internet zu platzieren ist günstiger als eine Veröffentlichung in den Printmedien. Zudem bleibt das Angebot im Netz für potentielle Bewerber länger lesbar. Alles Vorteile, die Arbeitgeber zu schätzen wissen. Internetjobbörsen boomen. Zu den wichtigsten zählen: www.jobpilot.de,  www.jobscout.dewww.stepstone.dewww.monster.dewww.stellenanzeigen.dewww.stellenmarkt.de und www.unicum.de. Einzelne Branchen bieten spezialisierte Stellenbörsen wie www.medienjobs.dewww.agenturcafe.de  oder www.naturejobs.com. Hier lohnt die Recherche über Branchenverbände und Infoportale. Diese bieten ebenso wie die Handelskammern Unternehmen vielfach die Möglichkeit, Stellenanzeigen auf ihrer Site zu inserieren.

Top:
Auch Firmenwebsites regelmäßig checken. Vielleicht wird beim Traumarbeitgeber ja gerade eine Plätzchen frei.
Elektronischer Bewerbungsassistent: Stellen sie ihr (anonymisiertes) Profil kostenlos ins Netz. Viele Jobbörsen bieten hierzu einen standardisierten Fragebogen.
Suchmaschinen wie www.jobrobot.de scannen das ganze Angebot. Sie erfassen inserierte Stellen im Internet ebenso wie in den Printmedien. Ein paar Angaben zur Suche reichen meist aus, um ein üppiges Angebot zu erhalten.
Branchen - Newsletter per E-Mail abonnieren. Über www.newsroom.de erhalten zum Beispiel Texter und Journalisten Infos über freie Stellen. Auch bei vielen Stellenbörsen lässt sich ein Infodienst passend zum Profil anfordern.

Flop: Üppige Bilddateien und viele Anhänge bei der Online Bewerbung.
Bewerben auf Uralt- Angebote im Netz. Ein kurzer Anruf bei dem entsprechenden Unternehmen spart Zeit und Geld.

Netzwerke für Absolventen

Nicht selten stehen hinter studentischen Netzwerken einflussreiche "Ehemalige", die den Nachwuchs durch Tipps, Beziehungen und Mentoringprogramme fördern. Wer etwas für seine Karriere tun will, checkt rechtzeitig ein. Etwa beim internationalen Wirtschaftswissenschaftler-Netzwerk Aiesec, bei www.campusfriends.de oder je nach Geschmack auch bei den Netzwerken der politischen Parteien. Insgesamt gibt es derzeit etwa 1100 aktive Studentenorganisationen in Deutschland. Wer Kontakte knüpfen will, achtet auf die entsprechenden Infoveranstaltungen an den Hochschulen. Und selbstverständlich bietet die Seite www.unicum.de eine ausgefeilte Networking-Plattform. Einfach auf die Homepage surfen und oben rechts den Webcode "Network" eingeben.

Top:
Kurz vor oder nach dem Abschluss Beratung und Coaching von etablierten Profis in Netzwerk anfragen und annehmen.

Flop:
Arbeitgeber schätzen zwar soziales Engagement außerhalb des Studienplans. Doch wer als "Kontakthai" auf zu vielen Hochzeiten tanzt, macht sich unglaubwürdig. Headhunter nutzen.

Was liegt näher, als Personalberater oder "Headhunter" einmal von sich aus anzusprechen. Personalberater melden sich auch dann mit Top Angeboten, wenn der einstige Bewerber in Lohn und Brot ist. Wer hier eine persönliche Beziehung aufgebaut hat, darf sogar mit  Unterstützung rechnen, wenn's im Job mal nicht so gut läuft oder Arbeitslosigkeit droht.

Top:
Karriere-Portale wie Placement24. Wer dort eine digitale Bewerbungs-Mappe mit vollständigem Profil hinterlegt, erreicht garantiert schon mal die 150 dem Service angeschlossenen Personalberater.
Das Karriere-Center bietet außerdem ein bundesweites Verzeichnis von Personalberatern mit ihren Spezialisierungen.

Flop:
Geld bezahlen - für Services wie Bewerbungsmappen erstellen.
Flächendeckende Spam Mails an alle Personalberater. Besser: Bei Personalberatern, die sich auf die eigene Branche spezialisiert haben, nachfragen, ob Interesse an einer Bewerbung für den Kandidatenpool besteht.

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