Das richtige Outfit fürs Bewerbungsgespräch
Wer die Wahl hat - hat die Qual. Schließlich wollt ihr euch beim Bewerbungsgespräch in angemessenerKleidung präsentieren. Personalerinnen verraten euch, welche Kleidungsstücke ihr besser im Schrank lasst.
High Heels
Rita Rohmfeld: Eine Bewerberin liegt mit schlichten schwarzen Pumps oder mit einem Peeptoe richtig. Wenn eine Kandidatin kleiner ist, darf der Absatz höher sein. Allerdings sind ein Zehn-Zentimeter-Pfennigabsatz und Lack-Pumps ein absolutes No-Go.
Christina Kremer: Für das Vorstellungsgespräch nicht zuhohe Absätze tragen (maximal fünf Zentimeter), um einen "sicheren Gang" beizubehalten.
Christiane Wolf: Auf die Schuhauswahl kommt es nicht an. Wir bemühen uns hinter die Fassade zu schauen, wenn es dahinter etwas zu schauen gibt.
Der Rock
Rita Rohmfeld: Der Rock darf nicht kürzer als maximal eine Handbreit unter dem Knie sein und nicht knalleng anliegen. Ein klassischer Schnitt macht sich immer gut. Ein Lack-, Leder- oder Jeansrock eignet sich nicht für ein Vorstellungsgespräch.
Christina Kremer: Das Tragen eines Minirocks sollte unbedingt vermieden werden. "Weibliche Reize" haben bei einem Vorstellungsgespräch nichts zu suchen! Eine modische Länge ist zu empfehlen, das Material knitterfrei, der Schnitt nicht zu eng und farblich abgestimmt zum Oberteil.
Christiane Wolf: Miniröcke, die nichts verbergen, haben wir noch nie erlebt.
Rote Lippen
Rita Rohmfeld: Die roten Lippen sind zu auffällig, eine dezente Farbe ist besser. Wenn man allerdings unbedingt ein klassisches Kirschrot tragen will, sollte das Makeup sehr zurückhaltend sein, sonst wirkt die Bewerberin wie ein Malkasten.
Christina Kremer: Ein gepflegtes Äußeres ist wichtig, da es Wertschätzung gegenüber dem Gesprächspartner ausdrückt. Das bedeutet, dass Lippenstift im Rahmen eines dezenten Make-ups völlig in Ordnung ist, aber bitte nicht zu rot und dominant!
Christiane Wolf: Rote Lippen sind in Ordnung, wenn es zur Person passt. Bewerber sollten sich weder besonders stromlinienförmig noch angepasst präsentieren, sondern authentisch sein.
Das perfekte Outfit
Rita Rohmfeld: Mit einem schlichten und eleganten Erscheinungsbild macht eine Bewerberin nichts falsch. Es darf nicht zu unauffällig sein, sonst wird die Person nicht wahrgenommen. Das Outfit muss stimmig sein und sollte zur Bewerberin passen.
Christina Krämer: Eine Kombination aus Bluse und Rock wirkt immer "angezogen". Empfehlenswert ist, sich der Branche und Position, für die man sich bewirbt, entsprechend zu kleiden. Wenn die Bewerberin unsicher ist, so hilft ein Hosenanzug oder ein Kostüm in dezenter Farbe.
Christiane Wolf: Die Kommunikationsbranche im Allgemeinen und die Werbebranche im Speziellen sind Brachen, die Individualität schätzen, wenn nicht sogar fördern.














