8 Tipps zur Literaturrecherche

von Sandra Propson

Ob im Studium für Hausarbeiten oder für die Informationsbeschaffung im Berufsleben. Eine Literaturrecherche läuft einem im Leben öfter über den Weg. Nicht selten kommt die Frage auf, „Wo fange ich an?“ und „Wie gehe ich vor?“. Wir haben acht Tipps zusammengestellt, um euch die Literaturrecherche zu erleichtern.

Tipp 1: Thema?

Die Frage nach dem Thema solltet ihr euch direkt zu Anfang eurer Arbeit stellen. Ein Grundgerüst ist besonders zu Beginn wichtig. Eine Präzisierung ist zu diesem Zeitpunkt weder sinnvoll noch möglich. Euch sollte jedoch klar sein, ob ihr euch nun mit akkubetriebenen Werkzeugen oder der Prosa des Mittelalters auseinandersetzt.

Tipp 2: Unterscheidung der Literaturtypen

Es gibt nicht DAS Buch oder DEN Artikel. Wichtig ist zu wissen, welche Formen und Möglichkeiten es gibt. Die wichtigsten Typen sind: Monographien, Sammelwerke, Zeitschriften, Enzyklopädien, das Internet. Auch verschiedene Suchmöglichkeiten können euch helfen. So gibt es viele Onlinedatenbanken, den OPAC eurer Uni, aber auch der direkte Weg zur Bibliothek ist sinnvoll.

Tipp 3: Verschafft euch einen Überblick

Um einen ersten Überblick und auch weiterführende Literatur zu erhalten, ist zunächst ein Blick in Enzyklopädien oder auch Wikipedia sinnvoll. Ihr erhaltet so erste Informationen und könnt überlegen, in welche Richtung sich euer Thema entwickeln soll. In der Regel wird hier weiterführende Literatur angegeben. Aber Vorsicht: als alleiniger Beleg ist weder Wikipedia, noch eine Enzyklopädie ausreichend.

Tipp 4: Alles aufschreiben

Es ist wichtig, von Anfang an alles genau aufzuschreiben und zu dokumentieren. Nichts ist schlimmer, als nach Wochen der Literatursuche zu überlegen, was ihr schon alles gefunden habt. So kann die Frage „Wo ist denn der Aufsatz?“ oder Aussagen wie „Da war doch was“ leicht vermieden werden.

Tipp 5: Zeit sparen

Oft habt ihr für deine wissenschaftliche Arbeit nur begrenzt Zeit. Gerade in der Anfangsphase der Suche ist es hilfreich, das Inhaltsverzeichnis eines Buches nach relevanten Kapiteln oder Artikeln zu durchsuchen. Zudem gibt es oft am Ende eines Kapitels eine Zusammenfassung. So erkennt ihr schnell, ob die vorliegende Literatur brauchbar ist oder nicht und ihr verschwendet nicht unnötig Zeit.

Tipp 6: Überflüssige Literatur

Bücher oder Texte, die euch nicht weiterbringen, solltet ihr erst gar nicht ausleihen oder direkt wieder zur Bibliothek bringen. Es kann sehr demotivierend sein, wenn ihr den Stapel an Büchern vor euch seht. Effektiv ist aber vielleicht nur ein Drittel brauchbar. Tut euch den Gefallen und behaltet nur Literatur, die ihr wirklich braucht.

Tipp 7: Differenzieren

Nach einem ersten Überblick zu eurem Thema ist jetzt der Zeitpunkt gekommen zu überlegen, in welche Richtung ihr euer Thema entwickeln möchtet. Ein eindeutiges Thema ist das A und O. Erst wenn das gefunden ist, könnt ihr mit der zielgenauen Suche beginnen.

Tipp 8: Die Mischung macht’s

Bücher gelten auch in der heutigen Zeit noch als wichtigster Literaturbeleg. Sie beschreiben ein Thema meist sehr präzise. Der Nachteil ist, dass Bücher oft veraltet sein können. Essays hingegen sind sehr präzise, aber beleuchten oft nur eine Richtung. Eine gute Mischung aus Artikeln, Webseiten und Büchern ist daher wichtig.

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