Bundesweite Bildungsstreiks am Weltstudententag

- Demonstranten in Bochum | Foto: Holger Wendt
Mehrere tausend Schüler, Studenten und Auszubildende sind am 17. November 2011, dem Weltstudententag, auf die Straße gegangen, um den Bildungspolitikern und der Öffentlichkeit ihre Unzufriedenheit durch Proteste und Demonstrationen zu zeigen.
In mehr als 40 deutschen Städten zogen Schüler und Studenten protestierend durch die Straßen. Auf Transparenten und Spruchtafeln forderten sie die Selbstbestimmung ihres Lebens und Lernens. Vielerorts zogen die Demonstranten nach einer Kundgebung durch die Innenstädte.
Für ein gerechteres Bildungssystem
Die Demonstranten fordern eis besseres, gerechteres und solidarischeres Bildungssystem. Ganz oben auf der Liste der Forderungen steht die Abschaffung aller Bildungsgebühren. Schulen und Hochschulen sollen mit dem Geld finanziert werden, das momentan in Banken fließt. Zudem wünschen sie sich Studien- und Ausbildungsplätze für jedermann sowie die Abschaffung des mehrgliedrigen Bildungssystems.
Zu den Protesten hatten verschiedene Studentengruppen, Parteien, Gewerkschaften und das Bündnis Bildungsstreik aufgerufen. Am Vorabend des Streiktags räumte die Polizei ein besetztes Seminarzentrum im Hauptgebäude der Freien Universität (FU) Berlin. Am frühen Abend des 17. November kam es zu weiteren Besetzungsaktionen an der Humboldt-Universität in Berlin und der LMU in München.









