Den Farbfilm vergessen - Ein kleines Tutorial für gute Urlaubsfotos

- Foto: Thinkstock
Ein Horrorszenario: Mit der Digitalkamera im Gepäck geht es in den Urlaub. Dort fotografiert man alles, was einem vor die Linse springt. Wieder in der Heimat stellst du erschreckend fest, dass die Bilder allesamt in die Tonne gehören: Alles ist verwackelt. Das Licht ist mies. Und von Waldi hast du auch kein anständiges Foto hinbekommen. Wir zeigen dir, wie die nächste Fototour kein Reinfall wird.
WIE SORGE ICH FÜR ANSTÄNDIGES LICHT AUF MEINEN FOTOS?
Morgens oder abends fotografieren. Dann gibt es meist das beste Licht. Grundsätzlich sollte man die Sonne im Rücken haben. Ist der Stern tagsüber im Bild, sind gute Fotos kaum möglich. Das richtige Motivprogramm wählen, die Kamera auf einen festen Untergrund stellen, um verwackelte Bilder zu vermeiden, und darauf vertrauen, dass die Automatikden Rest regelt.
Michael Willenborg, Product Group Manager Digital Imaging und Personal Audio bei Sony Deutschland
WAS IST BEI TIEREN ZU BEACHTEN?
Wer Tiere in Aktion fotografieren möchte, sollte gleich das Sportprogramm seiner Kamera wählen. Dann wählt die Kamera die Verschlusszeit so kurz wie möglich. Bewegungen werden so „eingefroren“.
Michael Willenborg, Product Group Manager Digital Imaging und Personal Audio bei Sony Deutschland
WIE MACHE ICH DAS PERFEKTE PORTRÄT?
Ganz abgesehen vom Motiv natürlich wird ein Porträtfoto interessant, sobald man mit der Tiefenschärfe spielt. Das heißt, das Gesicht der posierenden Person oder sogar ein bestimmter Teil des Gesichts wird fokussiert– also scharf gestellt –, während der Hinter- oder Vordergrund verschwimmt. Man sollte kreativ mit der Wahl des Bildausschnitts umgehen: Das Gesicht kann auch mal am Bildrand liegen oder gar angeschnitten sein.
Michael Langbehn, Manager PR / CSR / Trade Marketing Panasonic Deutschland
MUSS ICH EINHEIMISCHE EIGENTLICH FRAGEN, BEVOR ICH SIE FOTOGRAFIEREN DARF?
Fotos von größeren Menschengruppen an öffentlichen Plätzen sind zumindest bildrechtlich unproblematisch. Davon unbeeinflusst sind jedoch regionale und kulturelle Besonderheiten – betende Menschen an einem religiösen Ort zum Beispiel. Im Zweifel fragt man kurz, ob der- oder diejenige etwas dagegen hat. Für die rein private Nutzung im engen Familienkreis ist das ausreichend. Will man die Fotos auch über Facebook mit seinen Freunden teilen, bewegt man sich bildrechtlich schon in einer Grauzone.
Michael Langbehn, Manager PR / CSR / Trade Marketing Panasonic Deutschland













