Freie Studienplätze zu vergeben

von Gloria Wilhelm
Hochschulkompass

Trotz doppelter Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen sind für das Wintersemester 2011/2012 immer noch heiß umkämpfte Studienplätze zu vergeben. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat nun eine Internetplattform online gestellt, die über noch verfügbare Studienplätze informiert.

Hochschulen stellen ihre Studienangebote tagesaktuell ein, so dass ein regelmäßiger Besuch sich lohnen kann. Direkt zum Start der bundesweiten Börse, sind rund 1.160 Studiengänge mit freien Kapazitäten zu finden. Die Studienangebote können in der Börse nach Fächern und Orten durchsucht werden. Zu jedem Suchergebnis werden die nötigen Informationen über Ansprechpartner in den Hochschulen und über Internetseiten mit den jeweiligen Bewerbungsvoraussetzungen und - fristen geliefert. Die Nutzung der Internetplattform ist kostenfrei und erfordert keine Anmeldung.

Einige Hochschulen weisen noch freie Studienplätze in Studiengängen mit lokaler Zulassungsbeschränkung und in Studienprogrammen mit freiem Zugang aus. Sobald das reguläre Verfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge abgeschlossen ist, wird es wohl auch für solche Studiengänge noch freie Plätze geben, die auf der Internetplattform angeboten werden. Bei freiem Zugang können sich Interessenten mit einer Studienberechtigung ohne Bewerbung an der Hochschule einschreiben. Besteht eine Zulassungsbeschränkung, müsst ihr euch wegen des Zulassungsverfahrens an die jeweilige Hochschule wenden. Das Kontaktformular dafür findet ihr beim jeweiligen Studienangebot.

Mehrfachbewerbungen bremsen

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel erklärt die freien Studienplätze so: "Aufgrund doppelter Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht gibt es in diesem Jahr besonders viele Bewerberinnen und Bewerber. Diese wissen, dass die Studienplätze entsprechend knapp sind, und bewerben sich deshalb verstärkt an mehreren Standorten und für verschiedene Studienprogramme. Beide Faktoren führen zu einem starken Anstieg der Zahl der Bewerbungen. Die Zulassungsverfahren in den Hochschulen werden dadurch bearbeitungsintensiv und teilweise langwierig. Die Studienplatzbörse hilft, die knappen und wertvollen Zulassungskapazitäten an den deutschen Hochschulen möglichst vollständig auszuschöpfen."

Die bundesweite Studienplatzbörse wurde von der Hochschulrektorenkonferenz entwickelt und setzt auf deren Hochschulkompass auf. Solltet ihr noch einen Studienplatz suchen, könnt ihr euch unter www.hochschulkompass.de oder www.freie-studienplaetze.de informieren. Hinweise auf die verschiedenen Zulassungsverfahren der Unis hat die HRK auf ihrer Internetseite veröffentlicht.


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