UNICUM schaut: Desperate Housewives – die finale Staffel

von Sabrina Wilschewski
Foto: ABC Studios
Foto: ABC Studios

Nach acht spannenden Jahren müssen sich die Fans nun von den "verzweifelten Hausfrauen" verabschieden. Doch bevor es den Zuschauer für immer aus der Wisteria Lane zieht, wird es in den letzten 23 Folgen besonders dramatisch und nervenaufreibend. Denn in der finalen Staffel müssen die bekanntesten Hausfrauen der Welt noch einmal zusammenhalten – schließlich geht es um Leben und Tod.

Der Kreis schließt sich: Es begann und es endet mit einem Mord

Die siebte Staffel endete mit einem Knall: Carlos (Ricardo Antonio Chavira) sah sich gezwungen Gabrielles (Eva Longoria) Stiefvater, der sie als Mädchen missbraucht hat, zu töten. Bree (Marcia Cross), Susan (Teri Hatcher) und Lynette (Felicity Huffman) wurden zu Komplizen, als sie unmittelbar nach der Tat hinzustoßen und schwören, Carlos nicht zu verraten. Dies stellt die Freundschaft der Frauen aber auf eine harte Probe. Und so dreht sich die gesamte achte Staffel um dieses Ereignis und die Frage, wie alle Beteiligten damit umgehen.

Besonders dramatisch wird die Situation als auch noch eine mysteriöse Nachricht auftaucht, die zeigt, dass das Vertuschen nicht so erfolgreich war, wie gedacht… Derweil hat jede der Frauen ihre Probleme nicht nur mit dieser Tat umzugehen, sondern auch noch ihr Leben zu meistern.

Carlos plagen Schuldgefühle und Gabrielle versucht alles, um sie ihm zu nehmen. Lynette muss ihre Trennung von Tom verkraften und sich ein neues Leben ohne ihn aufbauen. Susan will nicht nur ihre Schuldgefühle auf künstlerische Weise verarbeiten, sondern auch ihrer schwangeren Tochter Julie (Andrea Bowen) ausreden, ihr Baby zur Adoption freizugeben, während Mike (James Denton) den neuen Nachbarn Ben aus einer misslichen Lage rettet.

Bree versucht verzweifelt die Freundinnen zusammenzuhalten und bezahlt dafür einen hohen Preis: sie wird wegen Mord an Gabrielles Steifvater angeklagt. Wird es noch ein Happy End für die verzweifelten Hausfrauen geben?

Ein würdiges Ende mit Gänsehaut-Feeling

Mit der finalen Staffel schließt sich nach acht Jahren der Kreis und schafft einen gelungenen Bogen zu den Anfängen der Serie: Es begann mit einem Mord und es endet mit einem Mord. Die Freundschaft der Frauen, die immer übergreifendes Thema der Serie war, wird auf den Prüfstein gestellt. Loyalität, Aufopferung und Lebenskrisen sind Gegenstand der letzten Staffel. Kein Wunder also, dass die Serie in den letzten 23 Folgen ernstere Töne anschlägt als die Jahre zuvor.

In der letzten Staffel erreicht auch die Dramatik der Serie ihren Höhepunkt, die leider große Opfer fordert und nicht allen Figuren ein gutes Ende vergönnt. Dennoch kann man uneingeschränkt sagen, dass Desperate Housewives einen würdigen Abschluss findet und insgesamt eines der gelungensten Enden in der Seriengeschichte bietet. Besonders die letzten Szenen bereiten eine Gänsehaut und lassen den Zuschauer mit einem guten Gefühl zurück. Denn sowohl Gabrielle und Lynette, als auch Bree und Susan finden am Ende nicht nur ihren Platz im Leben, sondern ihre Bestimmung.

Und so verlässt man die Wisteria Lane zwar nur ungern, aber dennoch glücklich nach acht Jahren mit jeder Menge Intrigen, Affären, Freundschaft, Geheimnissen und viel Freude, die diese Hausfrauen uns bereitet haben.


Desperate Housewives – Die finale 8. Staffel

TV-Serie, 23 Folgen

Komödie/Drama, USA 2012

Darsteller u.a.: Teri Hatcher, Felicity Huffman, Marcia Cross, Eva Longoria

Verleih: ABC Studios

FSK: ab 16 Jahren

VÖ.: 05. Dezember 2012

 


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