Hollywoodcheck: Solange du da bist

von Sarah Jungbluth
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Die Szene:
Ein Mann im Café schwebt akut in Lebensgefahr, weil sich seine Lunge nicht ausdehnen kann (Spannungspneumothorax). Mit einem Küchenmesser setzt David spontan einen Schnitt zwischen die unteren Rippen und steckt eine Ausgießhilfe, wie man sie von Likörflaschen hinter der Theke kennt, auf die Öffnung. So kann die Luft aus dem Körper entweichen.

Das sagen die Experten:
"Im Prinzip könnte diese Maßnahme auch in der Realität erfolgreich sein und gehört zu den Standardverfahren der Notfallmedizin. Ein Notarzt hätte natürlich medizinische Instrumente zur Hand, aber ein Küchenmesser und eine Ausgießhilfe könnten in diesem Fall ausreichen. Was aber viel wichtiger ist: die Stelle, an der im Film punktiert wird, wurde falsch gewählt. In der Regel wird der lebensrettende Schnitt an den oberen Rippen angesetzt. Beim tiefer angesetzten und vom Laien durchgeführten Schnitt ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere wichtige Organe verletzt werden, viel höher."

Die Experten:

Dr. med. Matina Heinrichs und Prof. Dr. med. Wolfgang Heinrichs sind die Geschäftsführer des AQAI Simulationszentrums in Mainz.

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