Hollywoodcheck: Titanic

von Holger Wendt
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Die Szene:
Jack und Rose plumpsen von der Reling ins eiskalte Wasser. Rose rettet sich auf ein Stück Treibholz, Jack bleibt im Wasser zurück. Nach mehreren Filmminuten stirbt Jack im Eiswasser. Doch an was: Ertrinken oder Erfrieren?

Das sagt der Experte:
"Die Darstellung ist für ein plötzliches Herz-Kreislaufversagen typisch, nicht jedoch für das Ertrinken: Jack war in der Szene plötzlich tot, mit dem Kopf über Wasser. Am Ende der Szene versinkt er ohne jede „Reaktion“. Das ist kein Tod durch Ertrinken, sondern soll vermutlich einen Tod an Unterkühlung darstellen. Es ist jedoch ein Mythos, dass beim Sturz ins kalte Wasser die Hypothermie (Unterkühlung) „the main killer“ ist. Sie ist es nur in rund ein Drittel der Fälle. Dieser Mythos dient der Verschleierung der wirklichen Gefahren, an denen zwei Drittel der Verunglückten im eisigen Wasser sterben, nämlich Eintauchreflexe und Kälteschock sowie das Schwimmversagen."

Der Experte:

Der passionierte Segler Dr. med. Frank Praetorius ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und veröffentlicht Aufsätze über Unterkühlung, Reisemedizin und ethische Probleme in der Kardiologie.

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