Macht Sex vor dem Sport wirklich schlapp?

Haberger hakt nach / Thinkstock
Foto: Thinkstock

Denise Haberger geht für UNICUM den Rätseln des Alltags nach. Diesmal wollte sie von Professor Ingo Froböse, Leiter des „Zentrums für Gesundheit“ an der Sport-Hochschule Köln, wissen: Macht Sex vor dem Sport wirklich schlapp?

Kein Sex vor dem Wettkampf – so hielt auch der Bundestrainer Sepp Herberger seine Spieler vor wichtigen Spielen unter Verschluss. Dass der WM-Titel von 1954 dieser Taktik zu verdanken ist, bleibt fraglich. Dadurch, dass körperliche Bettertüchtigung beruhigt und gestaute Aggressionen abbaut, bringt sie durchaus positive Effekte für den Athleten mit sich – spielt doch neben der physischen auch die psychische Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle. Schuld an möglichen Leistungseinbußen ist, gerade in Schnellkraft-Sportarten, bei Männern der Testosteron-Spiegel, der durch Sex gesenkt wird. Leichter haben es da die Frauen, glaubt man einem israelischen Mannschaftsarzt, der das Olympia-Team 2000 in Sydney betreute: Er fand heraus, dass die Frauen, die in der Nacht vor dem Wettkampf einen Orgasmus hatten, schneller liefen und höher sprangen. Auch hier ist unser Aggressions-Hormon Testosteron schuld, dass Frauen beim Sex produzieren.

Professor Ingo Froböse

 

 

 

Professor Ingo Froböse
Leiter des „Zentrums für Gesundheit“ an der Sport-Hochschule Köln

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